Mittwoch, 30. April 2014

"In 25 Tagen wird gewählt!": Was Jenas Kandidaten-Frischlinge und die alten Hasen auf Rückfragen ihrer potentiellen Wähler antwortenn


(lsn / lange) - Zugegeben: nicht alle Parteien machen mit bei der Aktion, die JENAPOLIS derzeit auf seiner Internetseite unter dem Titel "Gut zu wissen wen ich wähle" veranstaltet. Aber zumindest die Grünen sind mit dabei, die Freien Demokraten, die Piraten, DIE LINKE, DIE GUTEN und die Bürger für Jena / Unser Jena und damit gebündelt rund 52 % der Wählerstimmen der letzten Kommunalwahl. Also kann man genau 25 Tage vor der Wahl schon so ein wenig von einer repräsentativen Mischung reden.

Alle Mitmacher stellen sich natürlich im besten Lichte betrachtet dar (ein wenig holprig zwar die Piraten zu Beginn, als Jenas Piratenkapitän Prof. Dr.-Ing. habil. Clemens Beckstein seinen Freibeutern noch mit Antworten beisprang, bevor diese überhaupt zu Wort kamen) und mittlerweile posten die einzelnen Kandidaten munter ihre Sicht der Dinge in die JENAPOLIS-Welt.

Allerdings antworten nicht alle Kandidaten auf alle Fragen. So ließ etwa Siegfried Ferge (Foto links) die Frage "Waren Sie bereits im Stadtrat? Was haben Sie erreicht und was hat Sie frustriert?" aus, was beim mündigen Wahlvolk zu Rückfragen führte, dergestalt, ob Ferge nicht früher mal bei den Bürgern für Jena war, für die nun wieder antritt. Der Ortsteilbürgermeister von Jena-Nord antwortete hierauf etwas kleinlaut: "Das stimmt mit den Bürgern für Jena. Ich bin dort ausgetreten,weil ich zu wenig Konzeptionelles erkennen konnte. Nun haben wir als 'Unser Jena' aus organisatorischen Gründen gemeinsam mit den BfJ eine Liste für den Stadtrat aufgestellt."

Nun werden solche Antworten natürlich von den anderen Parteien in Jena aufmerksam verfolgt und so ließen die Anworten hierauf nicht lange auf sich warten. FDP Kreisverbanschef Dr. Thomas Nitzsche schrieb zum Beispiel auf Twitter: "Respekt für die Offenheit, dass die Liste BfJ / Unser Jena als rein taktisches Zweckbündnis und nur für die Zeit des Wahlkampfes von Relevanz ist." Neu-Kandidat Oliver Schubert (DIE GUTEN / jetzige Tätigkeit: "Soziokultureller Animator") antwortete dagegen auf die, von Ferge zuerst ausgelassene, Frage "Waren Sie bereits im Stadtrat? Was haben Sie erreicht und was hat Sie frustriert?" entwaffnend erhrlich mit: "Als Bürger habe ich in der Causa Inselplatz ein Rederecht gewünscht. Dies wurde mir verwehrt und hat in mir Zweifel an diesem Gremium geweckt." - Bleibt natürlich abzuwarten, was die Wähler am 25. Mai 2014 zum "Sex mit dem Ex" (gekoppelt mit der Ansage "Wir müssen uns deshalb nicht lieben.") sagen oder wie sie die nicht-vorhandenen kommunalpolitischen Erfahrungen einiger KandidatInnen bewerten.

Die ausführlichste Begründung, weshalb er für einen SItz im Jenaer Satdtrat antritt lieferte bei JENAPOLIS übrigens Ober-Pirat Beckstein (Foto rechts). Er sagte u.a. (Zitat): "Leitend für jegliche Form politischen Handelns sollte m.M.n. eine kompromisslose Verteidigung und Weiterentwicklung jener Grundwerte sein, ohne die eine demokratische, den einzelnen aber trotzdem respektierende Solidar-Gemeinschaft nicht in Freiheit und Würde organisiert werden kann. Das beanspruche ich insbesondere für die Gemeinschaft, die am unmittelbarsten mein tägliches Leben bestimmt (...). In den letzten Jahren glaube ich jedoch, in Jena eine Entwicklung zu beobachten, nach der im Stadtrat eine zunehmend dröge und für die Alltagsprobleme der Bürger unsensibler gewordene, ihre Mehrheit fast schon reflexartig einsetzende Koalition Politik im Zweifel über die Köpfe der Bürger hinweg durchzusetzen sucht. Darunter leiden demokratische Grundsätze wie das Transparenzgebot für alles staatliche und politische Handeln und die stete Orientierung der Bürgervertretung und Exekutive am auch zwischen den Wahlen bindenden Bürgerwillen." 

"JeNah sucht einen neuen Chef!": Udo Beran, der Geschäftsführer des Jenaer Nahverkes, wechselt nach Regensburg

 
(lsn / jenatv) - Der seit Anfang 2012 für den Jenaer Nahverkehrs arbeitende JeNah-Chef Udo Beran (Foto) verlässt die Lichtstadt Jena und wird demnächst neuer Geschäftsführer der Stadtwerke Regensburg.

Das bestätigte heute ein Sprecher der Stadtwerke Jena GmbH gegenüber Jena TV. Nach Angaben des Regensburger Wochenblattes soll Beran in der oberpfälzischen Stadt die Nachfolge von Bernd-Reinhard Hetzenecker antreten, der im November 2014 in den Ruhestand verabschiedet wird.

Bis zum 1. März 2013 führte Udo Beran den Jenaer Nahverkehrs gemeinsam mit dessen langjährgem Chef Dr. Bernd Graduszewski, danach übernahm Beran die alleinige Geschäftsführung bei JeNah. Der verheiratete Diplom-Ingenieur bekleidete zuvor Leitungspositionen in verschiedenen Verkehrsbetrieben und leitete bis zu seiner Jenaer Zeit als Geschäftsführer die VBR Verkehrsbetriebe GmbH in Neuhof / Fulda.

Der genaue Eintrittstermin von Beran bei den Stadtwerken Regensburg werde in den kommenden Wochen im Einvernehmen mit seinem jetzigen Arbeitgeber abgestimmt, hieß es bei Jena TV.

Dienstag, 29. April 2014

"Stadt Jena legt ihren Zeitplan offen": Heute werden im Volksbad die Pläne für Umbau des "Ernst-Abbe-Sportfelds" öffentlich vorgestellt!


(lsn / rana / otz / nowak) - In einer öffentlichen Bürgerversammlung werden heute ab 17 Uhr im Volksbad die Bauleitplanungen für die Oberaue vorgestellt; anschließend liegen die Pläne öffentlich bis zum 16. Mai 2014 aus.

In einer kurzen Ankündigung teilte die Stadtverwaltung im letzten Stadtentwicklungsausschuss mit, dass am Dienstag, den 29. April 2014 die Bauleitplanungen für den Bereich der Oberaue in einer Bürgerversammlung im Volksbad öffentlich vorgestellt werden sollen. Inzwischen ist bekannt, dass zu diesem Termin Mitarbeiter des Fachdienstes Stadtentwicklung der Stadt Jena die Pläne nicht nur vorstellen werden sondern auch alle Fragen der Bürger hierzu beantworten wollen. Wie die Stadt weiter mitteilte sind zu dieser Veranstaltung alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Pläne werden dann auch vom 5. bis 16. Mai beim Fachdienst Stadtentwicklung, Am Anger 26, öffentlich einsehbar sein.


Wie bie OTZ berichtete werde bei den zukünftigen Stadionplänen auf den Hochwasserschutz besonderer Wert gelegt Auf Nachfrage der Zeitung hieß es, dass es momentan um die Schaffung der Grundlagen für einen Bebauungsplan gehe, der die Voraussetzung für den geplanten Umbau im "Ernst-Abbe-Sportfeld" bildet. Der Geltungsbereich dieser Bauleitplanung umfasse neben dem eigentlichen Sportfeld auch sonstige Flächen im Umfeld, einschließlich der Parkflächen beidseits der "Stadtrodaer Straße".

Mit der heutigen veranstaltung wird sozusagen der "Startschuss" für das Stadion-Projekt gegeben, das im Februar auf Antrag der JenaerFDP vom Stadtrat beschlossen worden war. Eine umfassende Auslegung der Bebaungsplanungen ist für die zweite Jahreshälfte 2014 vorgesehen.

"Jena ehrt einen großen Europäer": Prof. Dr. Alfred Grosser wird sich am 6. Mai 2014 im Rathaus in das Goldene Buch der Stadt Jena eintragen


(lsn / nowak) - Der deutsch-französische Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Alfred Grosser wird kommenden Dienstag, den 6. Mai 2014, um 17 Uhr in der Rathausdiele mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Jena geehrt. Grosser wird an diesem Tag im Rathaus die Ausstellung "Jean Monnet – Wegbereiter der Europäischen Einigungsbewegung" eröffnen. Er wird über die Bedeutung Monnets für die Entwicklung Europas referieren, der als hervorragender Gestalter und Organisator des Friedens auf dem europäischen Kontinent sowie als Vordenker der deutsch-französischen Freundschaft gilt. Die Ausstellung ist Teil der Europawoche Thüringen, sie kann vom 6. bis 16. Mai im Rathaus besichtigt werden.


Alfred Grosser (Foto rechts) geboren in Frankfurt am Main, ist Publizist und Politikwissenschaftler. Seine Eltern und Großeltern waren Juden, 1933 emigrierte die Familie nach Frankreich - heute lebt Grosser in Paris. In seinem 2009 erschienenen Buch "Von Auschwitz nach Jerusalem" beschäftigte er sich vor allem mit der Frage, wie scharf man Israel kritisieren dürfe.

Im Goldenen Buch der Stadt wird nächste Woche dieser Eintrag stehen: "Herrn Alfred Grosser - einem der herausragendsten französischen Intellektuellen mit deutsch-jüdischen Wurzeln, in Anerkennung seines unermüdlichen Einsatzes für die Aussöhnung in den deutsch-französischen Beziehungen in der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart sowie für sein Engagement für einen gerechten und dauerhaften Frieden im Nahen Osten."

ZONO Radio Jena führte vor knapp 15 Jahren im Hotel "Schwarzer Bär" ein ausführliches Gespräch mit Prof. Dr. Alfred Grossen, das sie am kommenden Samstag, den 3. Mai 2014 ab 14 Uhr in unserer Sendung "OK minus 15" hören können auf UKW 103,4 MHz, im Kabelnetz Ostthüringen auf 107,9 MHz und im Internet bei www. zono.de.

"Kurzfilmfestival cellu l'art 2014": Die Gewinner wurden ausgezeichnet - Kurzfilm-Drama "Baghdad Messi" ist bester Film, "Not Anymore: A Story of Revolution" die beste Doku


(lsn / cellu l'art) - Das Jenaer Kurzfilmfestival "cellu l'art 2014" ist zu Ende und sowohl die Fachjury, als auch die Jugendjury krönten das Kurzfilm-Drama "Baghdad Messi" zum besten Film des Wettbewerbs.

Der Film von Regisseur Sahim Omar Kalifa zeige eindringlich die Kriegserfahrung von Jugendlichen, die jedoch zurücktritt hinter ganz normalen Sorgen wie der gemeinsamen Begeisterung für den Fußball, so die Begründung der Fachjury. In der Kategorie des besten Experimental-, Animations- und Dokumentarkurzfilms, kurz: "ExAnDo", wurde "Not Anymore: A Story of Revolution" auszeichnet. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Revolution in Syrien aus der Sicht von einem Aufständischen und einer jungen Fotografin.

Der von der Stadt Jena gestiftete "Jenaer Filmpreis für Toleranz" ging in Anwesenheit vom stellvertretenden Stadtratsvorsitzenden Benjamin Koppe (CDU) an das Drama "She Comes in Spring", das sich mit dem Kosovo-Konflikt auseinandersetzt. "Der Film erinnert an einen Konflikt, der erst 15 Jahre zurückliegt und ist vornehmlich aus der Täterperspektive erzählt. Darin liegt vermutlich auch sein besonderer Reiz", begründete Jury-Mitglied Nils Dettmann die Entscheidung.

Doch auch die vielen Festival-Zuschauer krönten mit ihren Bewertungszetteln wieder den Publikumsfavoriten. Der Publikumspreis ging in diesem JAhr an die niederländische Komödie "97%", die sich heiter und ironisch mit den Tücken der modernen Partnersuche auseinandersetzt.

Weitere Informationen zu "cellu l'art 2014" finder man HIER oder DORT im Internet.

Montag, 28. April 2014

"Carl-Zeiss-Stiftung feiert Jubiläum": Vor 125 Jahren wurde eine der ältesten Stiftungen Deutschlands gegründet


(lsn / css) - Mit der Carl-Zeiss-Stiftung feiert am 19. Mai 2014 eine der ältesten Stiftungen in Deutschland ihr 125-Jähriges Bestehen. Über die einzelnen Festveranstaltungen der nächsten Wochen gab die Stiftung heute in einer Pressekonferenz Auskunft.

Schwerpunkt der Stiftungsarbeit sei nach wie vor die Nachwuchsförderung auf naturwissenschaftlich-mathematischen Gebieten, hieß es. Die Unternehmen Schott und Zeiss stellen hierfür jährlich zehn Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld geht an Universitäten und Fachhochschulen in Thüringen, Baden-Würtemberg und Rheinland-Pfalz. So vergibt die Carl-Zeiss-Stiftung unter anderem Stipendien für Doktoranden der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Technischen Universität Ilmenau.


Die Stiftung war 1889 von dem Jenaer Unternehmer und Wissenschaftler Ernst Abbe (Abbildung oben) gegründet worden. Er benannte sie nach seinem ein Jahr zuvor verstorbenen Geschäftspartner und Freund Carl Zeiss (ganz oben). Höhepunkt der Jubiläumsaktivitäten ist die große Festveranstaltung am 19. Mai in Jena, dem Gründungsstandort der Carl-Zeiss-Stiftung und der beiden Unternehmen. Bei dieser Veranstaltung wird Bundeskanzlerin Angela Merkel die Festansprache halten. Die weiteren Veranstaltungen findet man HIER.

"Bei der Beschädigung war erhebliche Gewalt im Spiel!": FDP Jena stellt nun doch Strafanzeige wegen gezielter Zerstörung ihrer Großplakate


(lsn / fdp) - Zuerst traf es das Großplakat der FDP Jena am Inselplatz (oben), auf dem Dr. Reinhard Bratsch für "Einen Unicampus und ein Parkhaus" warb - nur wenige Tage später nahmen sich unbekannte Vandalen das Großplakat von Andreas Wiese ("Von Breitensport bis Hochkultur") an der "Stadtrodaer Straße" vor (unten).


Beide Plakate wurden innerhalb einer Woche komplett zerstört, obwohl sie aus extrem reißfestem Planenmaterial gefertigt waren; im Falle von Andreas Wiese waren es sogar zwei Plakate, die gegeneinander aufgezogen worden waren. "So etwas kann man nicht einfach mit einem gezielten Fußtritt zerstören", ist sich die Polizei sicher, die von einem Schaden in vierstelliger Eurohöhe ausgeht.


Und tatsächlich finden sich am Großplakat an der "Stadtrodaer Straße" Zeichen, nach denen der oder die Täter hier mehrfach und mit erheblicher Gewalt zu Werke gegangen sind. "Es finden sich an dem Plakat Spuren, die darauf hindeuten, dass mit einem extrem scharfen Gegenstand einige Male vergeblich versucht wurde, die Plakatplane zu durchtrennen. Dann ist dies aber doch gelungen und anschließend wurde versucht das Plakat mit Körperkräften zu durchtrennen, was aber offensichtlich mißlang, so dass der Rest des Plakates nochmals mit dem Messer aufgeschlitzt wurde", so ein Kriminalexperte.


Was die Sache aus Sicht der FDP verschlimmert: Erst nachdem das eine der beiden Plakate zerschnitten worden war, machten sich die unbekannten Rowdys auch über das andere Plakat her. "Das ist Vandalismus und ein Angriff auf die Liberalen in Jena", sagte die FDP nun und erstattete Strafanzeige gegen Unbekannt. Dass diese Tat nicht in wenigen Sekunden über die Bühne gegangen sein muss, sei nach den gefundenen Spuren klar. Deshalb setze man darauf, dass sich Zeugen der Zerstörungen bei der Polizeiinspektion Jena melden, liegen die Tatort doch in stark frequentierten Bereichen der Stadt - der letztere genau zwischen der Straßenbahntrasse und dem Fußgängerüberweg der "Stadtrodaer Straße" zur Arbeitsagentur.

Dorian Wiebrecht, der die Plakate für die Jenaer FDP mitgestaltet hat, ist sich ebenfalls sicher: "Das Ganze sieht auf jeden Fall nach verabredeten und nicht spontanen Aktionen aus. Wer genau die FDP-Standorte auswählt und dann mit vorbereitetem Werkzeug gezielt zerstört, der hat dafür einen Plan." An den Motiven kann es nicht gelegen haben, so Wiebrecht, denn die seinen "weder provozierend noch polarisierend" gewesen (siehe Foto).

"Schäden nach sonntäglichem Starkregen": Stadionrasen unter Wasser und Gehweg in der "Schützenhofstraße" unterspült


(lsn / feuerwehr / polizei) - Neben den vielen Schäden an Privateigentum gab es in Jena nach dem gestrigen Unwetter mit Starkregen auch mehrere große Zwischenfälle. So ist z.B. in der "Schützenhofstraße" in Jena-Nord ein Gehweg auf etwa 40 Metern Länge unterspült worden und eingebrochen.

Ab etwa 12 Uhr waren die Jenaer Berufsfeuerwehr und die Polizei im Dauereinsatz, nachdem der als Unwetterwarnung angekündigte Starkregen seine Wirkung zeigte. Vollgelaufene Keller und Garagen waren da bildlich gesehen nur die Spitze des Eisbergs. In der "Schützenhofstraße" musste der beschädigte Fußweg aus Sicherheitsgründen abgesperrt werden.

Ein weiterer Wolkenbruch kurz vor Spielende setzte im Ernst-Abbe-Sportfeld bei der Begegnung zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem Berliner AK das Spielfeld derart unter Wasser, dass dort nur noch Wasserball möglich war. Hierdurch änderte sich am Spielstand von 3:0 für den FCC nichts mehr. In Stadtroda musste dagegen ein Fußballspiel wegen des Wolkenbruchs abgebrochen werden.

In Bad Berka im Kreis Weimarer Land wurde "Land unter" gemeldet, wie die Landeseinsatzzentrale der Polizei mitteilte, da gleich mehrere Straßen im Ort vorübergehend unpassierbar gewesen seien. Die Gemeinde Troistedt im Landkreis Weimarer Land hatte esam Sonntag Nachmittag noch viel heftiger erwischt. Dort musste die Ortsdurchfahrt von Feuerwehr und Polizei gleich für mehrere Stunden gesperrt werden, da sich das Wasser seinen Weg in den Ortskern suchte und ihn größtenteils überflutete. Dort stand die braune Brühe zeitweise über einen Meter hoch in den Gassen.

Sonntag, 27. April 2014

"Aus dem Polizeibericht": Zwei schwere Verkehrsunfälle - Joggerin läuft vor Straßenbahn, Achtjähriger vor einen Pkw

 

(lsn / polizei) - Zwei schwere Verkehrsunfälle ereigneten sich am Wochenende in Jena. Bei einem Unfall zwischen einer Joggerin und einer Straßenbahn wurde am Freitag gegen 15 uhr 15 eine 23-jährige Frau am Übergang des Radweges zur "Stadtrodaer Straße" in der Nähe des Stadions schwer verletzt. Die Joggerin kam aus Richtung Stadion gelaufen und wollte die Gleise am Übergang überqueren. Zu diesen Zeitpunkt zeigte die Lichtanlage "Rot" weil sich eine Bahn des Jenaer Nahverkehrs / JeNah näherte.

Aus bisher unbekannten Gründen nahm die junge Frau dies jedoch nicht wahr, lief weiter und wurde frontal von der Straßenbahn erfasst. Durch den Aufprall wurde sie über mehrere Meter in das Gleisbett geschleudert. Durch den Notarzt wurde sie vor Ort behandelt und anschließend in das Klinikum gebracht. An der Bahn entstand durch den Zusammenstoß ein Sachschaden in einer Höhe von ca. 3.000 Euro.

Nur einen Tags später ereignete sich in Göschwitz ein weiterer folgenschwerer Zwischenfall. Am Samstag, den 27.04.2014 bewegte sich eine Gruppe Kinder mit einer Aufsichtsperson gegen 18 Uhr 10 in der "Prüssingstraße". Plötzlich rannte ein achtjähriger Junge zwischen zwei geparkten Fahrzeugen zuerst auf die Straße und dann geradewegs gegen ein Auto, das in diesem Moment vorbei fuhr. Der Pkw konnte noch bremsen, fuhr dabei aber über den Fuß des Kindes, so dass der Junge verletzt im Klinikum behandelt werden musste.
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Bericht erstellt für "Lichtstadt.News" auf einem iPad

"Energieeinsparverordnung 2014": Die Stadtwerke Jena Energie informieren zu den Änderungen der EnEV 2014 gegenüber bisherigen Regelungen

 

(lsn / swjp) - Ab nächster Woche - sprich: dem 1. Mai 2014 - gilt bundesweit eine neu gefasste Energieeinsparverordnung.

Die Stadtwerke Energie informieren ab sofort auf Ihrer Internetseite unter dem Punkt "Energieberatung - Gebäude und Wohnung" über die wichtigsten Änderungen für Mieter und Hauseigentümer. Mit der sogenannten EnEV 2014 werden unter anderem die Anforderungen an neu gebaute Häuser verschärft. Wer in Zukunft eine Immobilie verkauft oder vermietet, muss bereits in der Anzeige energetische Kennwerte des Objekts nennen. Auch der Energieausweis bekommt eine höhere Wichtigkeit. Er muss künftig bereits bei der Besichtigung einer Immobilie den potentiellen Käufern oder Mietern vorgelegt werden.

Die Angaben im Ausweis selbst sind seit der neuen Verordnung umfangreicher. Darüber hinaus wird die Austauschpflicht für alte Heizungen an höhere Umweltstandards angepasst, Heizkessel müssen nach einer Betriebszeit von 30 Jahren ausgetauscht werden. Für Fragen und weitere Informationen zur neuen Energieeinsparverordnung können Kunden die kostenlose Energieberatung der Stadtwerke Energie nutzen.

Diese findet in Jena immer mittwochs von 15 bis 18 Uhr im Servicebüro Grietgasse 4 statt. Auch beim Jenaer Umwelttag am 4. Mai 2014 auf dem Seidelplatz steht der Energieberater der Stadtwerke Energie gern Rede und Antwort zu den Neuerungen der Energieeinsparverordnung, die sie Stadtwerke jetzt mitteilten.

Samstag, 26. April 2014

"...denn wer spricht zukünftig sonst noch mit unserer Stimme": FDP Jena unbeeindruckt von der gezielten Zerstörung ihrer Großplakate - Bürger unterstützen sie!


(lsn / fdp / lange) - Erst war es das Großplakat von FDP Stadtrat Dr. Reinhard Bartsch am Inselplatz mit dem Slogan "Einen Unicampus und ein Parkhaus", das unbekannte Rowdys offensichtlich mit einen scharfen Messer zerstörten, nun folgte in der heutigen Nacht das gegenüber dem Arbeitsamt angebrachte Doppel-Großplakat von FDP Fraktionschef Andreas Wiese mit dem Slogan "Von Breitensport bis Hochkultur", das ebenfalls mit Messern aufgeschlitzt und komplett zerstört wurde.

An den Slogans kann es nicht gelegen haben, da sind sich beide Kandidaten sicher, auch nicht an ihrer Motivation im Stadtrat, denn Wiese war es gewesen, der den Beschluss ein- und vorangebracht hatte, das Jenaer Stadion endlich umzubauen und gleichzeitig eine Lösung für die Jenaer Leichtathlethik zu finden. Und Bartsch hatte nie ein Problem mit dem multikulturellen Aspekt des Inselplatzes gehabt, was vielleicht ein Grund für die dortige radikale Zerstörung gewesen sein könnte. Am "Geld der FDP" kann es auch nicht gelegen haben, denn zum Teil zahlen die liberalen Stadtratskandidaten ihre Großplakate oder Flyer sogar privat aus der eigenen Tasche. Vielleicht neidet man den Jenaer Liberalen aber auch deren gut laufenden Wahlkampf, bei dem sie gerade wieder mit einem Infostand in der Innenstadt präsent waren, der viele Interessenten anzog.


In der Lichtstadt setzen gerade die Vertreter der Bürgerinitiativen große Hoffnungen auf den Einzug eines ganz bestimmten FDP-Spitzenkandidaten für den 25. Mai 2014: Dieter Kästner. Der Kandidat mit Listenplatz 4 auf dem Wahlvorschlag der FDP ist als Sprecher der Bürgerinitiative “Wilhelmshöhe” ein wichtiger Vertreter der neuen Jenaer Bürgerinitiativenkultur; sein Motto lautet “Bürger machen Politik!”.

Heute brachte Kästner zusammen mit FDP Stadtrat Dr. Thomas Nitzsche am Jenaer “Burgweg” ein 5 Meter langes Werbebanner an (Foto oben), mit dem er nicht nur die Bewohner der Viertels auf seine Kandidatur aufmerksam machen will.  “Die Pflicht, den Bebauungsplan ‘Hausbergviertel’ neu auslegen zu müssen wirft für uns Anwohner am ‘Hausberg’, am ‘Burgweg’ und der ‘Wilhelmshöhe’ natürlich neue Fragen auf”, sagte Dieter Kästner bei der Ethüllung eines Großbanners. “Da macht sich eine starke Vertretung der Bürger im neuen Stadtrat erforderlich.” Dass dies viele Nachbarn im Stadtteil ebenso sehen, zeigte sich bereits kurz nach dem Anbringen des Transparents. Ein Anlieger war sich sogar sicher, dass Kästner unbedingt in den Stadtrat einziehen muss, “denn wer spricht dort zukünftig sonst noch mit unserer Stimme”, begründete er seine Meinung.

"FF USV Jena": Champions-League-Gewinnerin Ivonne Hartmann zieht es von Wolfsburg zurück an die Saale


(lsn / ff usv) - Ab der kommenden Bundesligasaison Saison wird man ein neues und zugleich bekanntes Gesicht in den Reihen der Spielerinnen des FF USV Jena wieder finden: Ivonne Hartmann (Foto)  unterschrieb diese Woche einen Vertrag bei ihrem ehemaligen Verein. Die 32-Jährige war von 2001 bis 2010 Spielerin des USV und war somit auch am Aufstieg in die 1. Bundesliga beteiligt, spielt derzeit aber in Wolfburg.

"Da sich die Mannschaft in den letzten Jahren gut entwickelt hat, freue ich mich nach Jena zurückzukehren. Der 5. Tabellenplatz, den Jena zurzeit belegt, ist ein hervorragender Ausklang einer starken Saison. Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, in der nächsten Saison ein ähnliches Ergebnis zu erzielen", blickt Ivonne Hartmann dem Transfer zuversichtlich entgegen. "Zudem ist Jena eine gemütliche und ruhige Stadt, in der ich mich sehr wohl fühle", sagte sie.

Aktuell steht sie aber noch für den VfL Wolfsburg auf dem Platz ud gewann mit diesem Verein in der vergangenen Saison gewann sie das Triple: Meisterschaft, Pokalsieg und Gewinn der FIFA Champions League der Damen. Auch FF USV Trainer Daniel Kraus freut sich sehr auf den Neuzugang: "Wir sind froh eine so erfolgreiche Spielerin dieser Qualität wieder nach Jena holen zu können. Wir schauen zuversichtlich nach vorne und freuen uns über die Verstärkung des Kaders mit einer so erfahrenen Champions-League-Gewinnerin."

Freitag, 25. April 2014

“Vom Glück des Findens”: In vier Wochen ist "Lange Nacht der Museen" - Tickets gibt es in der Tourist-Information Jena


(lsn / städtische museen) - Finden verspricht Glück. Ob es nun das Geld auf der Straße ist, eine neue Liebe oder eine wiedergefundene Socke. Es funktioniert für Kinder zur Osterzeit, genauso wie für Erwachsene, die beim Spaziergang am Meer akribisch den Sand absuchen. Die Palette des Suchens und Findens ist breit und so mancher Glücksfund liegt wahrlich im Auge des Betrachters.

So gesehen liest sich das Motto „Vom Glück des Findens“ zur diesjährigen Museumsnacht fast wie eine die Aufforderung zum Suchen. Immerhin sorgen ja gute Fundstücke auch für gute Geschichten. Geschichten, die wie hier, sogar über eine ganze Nacht erzählt werden. Sie handeln etwa von dem Leben in Staubmäusen, (un)glücklichen Ehen, verborgenen Geheimnissen und überraschenden Wiederentdeckungen. Da entsteht vor den Augen der Besucher ein antiker Prozessionszug, 16mm Lehrfilme aus DDR-Zeiten bringen Teddy Brumm und Lenin auf die alten Beine und eine Schattenkönigin begibt sich im Stadtmuseum auf die Suche nach ihrem eigenen Schatten. Auch auf den prominentesten aller Glückssucher muss nicht verzichtet werden. In einer szenischen Lesung des Theaterhauses zeigt „Hans“ wie man das Glück finden kann, wenn man Stück für Stück alles verliert.

Deshalb können Eltern getrost an diesen Abend das Gute-Nacht-Ritual den Museen überlassen, die sich auch dieses Jahr in punkto Familiennacht jede Menge haben einfallen lassen. Sie gehen beispielsweise mit den kleinen Besuchern auf Schatzsuche, basteln Perlenbriefe oder veranstalten ein Ratequiz. Im NaturParadies, dem kleinen Museum des Stadtforstes und diesjährigen Neuzugang unter den Stationen, erzählen sogar die Bäume Geschichten, wogegen man sich in der Pelzerwerkstatt seinen ersten Nagel zum großen Glück schmieden kann.

Wer sein Glück zur Langen Nacht der Museen sucht, kann dies jetzt HIER im Internet tun, wo das vollständige Programm zu finden ist. Die Tickets zum Finderglück gibt es in der Tourist-Information Jena.

"Noch ein Monat bis zur Kommunalwahl in Jena": Wie sind die einzelnen Parteien und Wählerlisten aufgestellt?


(lsn) - In genau einem Monat finden in Thüringen die Kommunalwahlen statt; seit dem 11. April 2014 können Parteien und Listen ihre Plakate aushängen. Wie sieht es 30 Tage vor der Wahl in der Lichtstadt aus, wie sind die einzelnen Parteien und Wählerlisten aufgestellt?

Nächste Woche wird der Wahlleiter im Amtsblatt der Stadt Jena die vom Wahlausschuß als gültig zugelassenen Wahlvorschläge und Listen öffentlich bekannt geben, jedoch wird es hier aller Voraussicht nach keine großen Überraschungen mehr geben. In der Bekanntmachung werden die Wahlvorschläge in folgender Reihenfolge mit einer Listennummer versehen: Es gilt hier die Rangfolge der Parteien, die im Thüringer Landtag vertreten sind, nach der bei der letzten Landtagswahl erreichten Stimmenzahl.

Dann folgen Wählergruppen, die aufgrund eines eigenen Wahlvorschlags bereits im Stadtrat vertreten sind: in unserer Stadt sind dies die Bürger für Jena in Kombination mit der Bürgerinitiative "Unser Jena". Als einzige zusätzliche Partei und/oder Wählergruppe werden die Piraten zugelassen sein, die einer Pressemitteilung zufolge in Jena die gesetzlich geforderte Anzahl der Unterstützungsunterschriften von Wählern problemlos erreicht haben.

Für die Stadt Jena würde das nach derzeitigem Stand folgendes Bild ergeben:
  • Liste 1: CDU
  • Liste 2: Die Linke
  • Liste 3: SPD
  • Liste 4: FDP
  • Liste 5: Bundnis'90 / Grüne
  • Liste 6: Bürger für Jena / Unser Jena
  • Liste 7: Piraten.
Mit antreten wird als Einzelkandidat (soweit bekannt):
  • Stadtrat Martin Michel
Hier finden sie die Internetseiten der Parteien und Wählergruppen zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in Jena: 

CDU Jena, Die Linke Jena, SPD Jena, FDP Jena, Bündnis'90 / Grüne, Bürger für Jena / Unser Jena, Piraten Jena, Die Guten Jena.

Und dies sind die Wahlprogramme zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in Jena: 

CDU Jena*, Die Linke Jena, SPD Jena, FDP Jena, Bündnis'90 / Grüne, Bürger für Jena / Unser Jena, Piraten Jena, Die Guten Jena.

* = Die CDU Jena hat nach unseren Informationen bis heute noch
kein Wahlkampfprogramm für die Kommunalwahl 2014 veröffentlicht.

Donnerstag, 24. April 2014

"Kulturarena 2014 – Das Programm steht fest!": Die Fans dürfen sich auf Travis, Patti Smith, Nils Landgren, Erdmöbel und ein Wiedersehen mit Rainald Grebe freuen


(lsn / jenakultur) - Zwei Konzertabende zur Arena-Ouvertüre, vier Mal das Theaterspektakel, 31 Konzerte, 15 Filme und an fünf Sonntagen Veranstaltungen der Kinderarena – all dies haben die Organisatoren der nunmehr 23. Kulturarena zu einem bunten Programm-Strauß gebunden, bei dem ganz sicher jeder auf seine Kosten kommt.

Heute gab JenaKultur das komplette Arenaprogramm für dieses Jahr bekannt:

Neben den "großen" Publikumskonzerten, wie das von Bosse (Foto oben), ist der erste thematische Schwerpunkt das weite Feld des klingenden Blechs. Brassbands verschiedenster Couleur haben sich angesagt, und es ist dies durchaus kein Zufall, ist doch momentan in vielen Bereichen populärer Musik eine Rückbesinnung auf die akustische Durchschlagskraft der klassischen Bläsersektion zu verzeichnen. Wohl kaum eine Band repräsentiert das besser als das siebenköpfige Hypnotic Brass Ensemble aus den USA (Foto rechts).

Für den europäischen Funk und Jazz von kaum zu überschätzender Bedeutung ist zweifellos der Posaunist Nils Landgren, der mit seiner Funk Unit standesgemäß das Eröffnungskonzert gestaltet. Zwei weitere Bands, die in ihrer Musik stark der Bläsersektion vertrauen, sind Fat Freddy's Drop aus Neuseeland und La Caravane Passe aus Frankreich.

Neben den Brass-Gruppen kommen Künstler nach Jena, die die Stimme als wichtigstes Instrument in den Mittelpunkt stellen. Hier stehen auf der einen Seite starke Frauen wie Angélique Kidjo, Mayra Andrade von den Kapverdischen Inseln oder China Moses, die zusammen mit Raphaël Lemonnier ein neues Jazzfunk-Programm präsentiert. Eine Musikerin der besonderen Art ist mit Sicherheit Anna Calvi aus London, die in ihren elegischen Songs Gitarre und Stimme gleichermaßen zur Geltung bringt. Zwei Sängerinnen nigerianischen Ursprungs runden diese kleine Reihe ab: Ndidi aus Kanada und Nneka (Foto links) aus Hamburg. Beide präsentieren auf jeweils sehr individuelle Art HipHop-beeinflussten Soul und Blues.

Die andere Seite des Stimmen-Schwerpunktes sind jene Künstler, die vor allem auf das Wort setzen – Musikpoeten im engeren Sinne also. Dafür stehen Namen wie Patti Smith, die bereits zum zweiten Mal nach Jena kommt, Gregory Porter, Pau Donés mit seiner Band Jarabe de Palo. Dazu kommt die deutsche Band Erdmöbel aus Köln. Sein Kommen angesagt hat auch Rainald Grebe, der in Jena wieder ein Heimspiel feiern kann.

Für den Bereich Folk stehen Roberto Fonseca und Fatoumata Diawara, die sich der Folklore ihrer Heimatländer angenommen haben und sie neu interpretieren. Von einer sehr persönlichen Richtung nähert sich John Grant der Folkmusik. Auf ungezählten Reisen bis nach Island hat er seine persönliche Folklore entworfen. Ein ähnlich singuläres Ereignis ist die Schweizer Sängerin Anna Aaron, die ein eigenes, dramatisches Songuniversum präsentiert. Schon eher auf klassische Folk-Vorbilder stützen sich die beiden Gruppen Mighty Oaks und JUNIP. Die britische Band Travis (rechts) wird auf dem Theatervorplatz zu erleben sein ebenso wie Wallis Bird und Flogging Molly aus Irland.

Neben diesen inhaltlichen Schwerpunkten werden auch die auch die Spezialreihen fortgeführt, die Veranstaltungen im Volksbad mit Raul Midón, Ólafur Arnalds und Manu Delago. Und natürlich wird auch das Kassblanca wieder zu Konzerten einladen, dieses Mal mit Rakede, Andreas Dorau und der langen Clubnacht. Nicht vergessen werden darf natürlich die Filmarena, die wieder eine Mischung an anspruchsvollen Streifen zeigt, von der Komödie bis zum Drama.

Bereits heute, am Donnerstag, den 24. April 2014, begann der vollständige Ticketverkauf für alle Veranstaltungen. Tickets, Infos und sonstigen Service erhält man wie immer auf der Webseite der Kulturarena oder über die Ticket-Hotline 03641 49 8060 bzw. bei der Tourist-Information Jena. Weitere Vorverkaufsstellen sind bei der Zeitungsgruppe Thüringen.

"Der FCC ringt Meuselwitz mit 2:0 nieder!": Jenas Fußballer stehen endlich wieder im Finale des Thüringenpokals


(lsn / fcc) - Nach zwei schwachen Auftritten und Niederlagen in der Regionalliga zeiget der FC Carl Zeiss Jena im Halbfinale des Köstritzer Landespokals die erhoffte Reaktion und besiegte gestern den Regionalliga-Konkurrenten aus Meuselwitz verdient mit 2:0. Im Finale am Mittwoch, den 14. Mai 2014 trifft der FC Carl Zeiss Jena im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld auf den FC Rot-Weiß Erfurt.

FCC-Interimscoach Lothar Kurbjuweit schickte im Vergleich zum äußerst schwachen 1:2 am Ostersonntag in Zwickau eine gleich auf fünf Positionen veränderte Mannschaft in die Partie gegen den Tabellendreizehnten der Regionalliga Nordost. Für Marcel Schlosser, Gramoz Kurtaj, Matthias Peßolat, Marc-Philipp Zimmermann und Marc Andris rückten Filip Krstic, Patrick Milchraum, Yves Brinkmann, Sören Eismann und Tom Geißler in die Startelf. Letzterer feierte nach überstandenem Pfeifferschen Drüsenfieber nach mehr als viermonatiger Pause gleichzeitig sein Startelfdebüt im Jahr 2014.

Sören Eismann zielte nach zehn Spielminuten aus 18 Metern ganz genau und versenkte die Kugel unhaltbar im linken unteren Eck zur frühen Führung für den FCC. Mit der knappen Führung für Jena ging es in die Halbzeitpause. Die zweiten 45 Minuten zeigten Meuselwitz nunmehr mutiger agieren als noch über weite Strecken der ersten Spielhälfte und erarbeitete sich hierdurch gleich mehrere Torchancen. Mehrfach war es FCC Keeper Tino Berbig, der einen Ausgleich der Gäste verhindern. Dann die 60. Minute: Der Ball wird über Tino Schmidt weitergeleitet zu Yves Brinkmann, der mit der Kugel am Fuß in den Meuselwitzer Strafraum eindringt, den Gästetorhüter austrickst und überlegt aus 14 Metern links unten einschiebt  zum 2:0 für die Kernbergekicker.

Die gute Stimmung der Jenaer Fans verschlechteret isch zuerst in der 69. Minute,als ein Meuselwitzer im eigenen Strafraum Marcel Schlosser klar festhielt und Schiedsrichter Oliver Lossius aus Sondershausen trotzdem weiterspielen ließ. Doch es kam noch besser. denn das Schiedsrichtergespann "übersah" im Anschluss auch noch ein Handspiel von Robert Böhme übersah. Nich nur Jenas Tom Geißler war mit den beiden Entscheidungen alles andere als einverstanden, allerdings kassierte er wegen Meckerns die gelbe Karte. Das war der einzige Wehmutstropfen bis zum Spielende.

Lothar Kurbjuweit: "Punkt 1: Wir freuen uns riesig, das Finale erreicht zu haben. Punkt 2: Wir haben heute einen richtig starken Gegner vor der Brust gehabt. Wir haben heute ansatzweise gezeigt, dass es besser geht. Die letzten beiden Spiele waren auch gruselig. Wir haben mit viel Einsatz und viel Leidenschaft gespielt und haben die Tore im richtigen Moment gemacht. Wir freuen uns auf das Finale, nach einer Saison, die wir sportlich in die Tonne kloppen können. Wir haben uns mit dem Finale die Möglichkeit erarbeitet, zumindest an einem Spieltag mal wieder den Fokus auf Jena zu legen. Das wollen wir schaffen. Wir können uns dann mit einem gestandenen Drittligisten messen."

Mittwoch, 23. April 2014

"Kommunen von Pflicht zur Beitragserhebung freistellen": Die FDP pocht auf eine thüringenweite Möglichkeit der freien Entscheidung von Kommunen


(lsn / fdp) - Die FDP-Fraktion im Thüringer Landtag will mit einem Gesetzentwurf Bewegung in die Debatte um das Dauerärgernis Straßenausbaubeiträge bringen. Das teilten die Liberalen heute mit und legten zugleich einen Gesetzentwurf vor, in dem sie den Städten und Gemeinden in Thüringen praktisch freistellen wollen, ob sie Straßenausbaubeiträge erheben oder nicht.


"Das stärkt Freiheit und Verantwortung vor Ort und zwingt Kommunalpolitiker nicht länger, gegen ihren Willen quasi zum Zwangsvollstrecker für Straßenausbaubeiträge zu werden", erläuterte der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Dirk Bergner hierzu. Bisher werden die Gemeinden durch die landesgesetzlichen Vorschriften verpflichtet, Straßenausbaubeiträge zu erheben. Dies liegt unter anderem an der Thüringer Kommunalordnung, die eine Rangfolge bei der Einnahmebeschaffung vorgibt, sowie am Thüringer Kommunalabgabengesetz. "Es gibt keinen verfassungsrechtlichen Grund, warum wir durch Landesgesetze die Gemeinden derart in ihrer Finanzhoheit beschneiden. Vielmehr spricht die Kommunale Selbstverwaltung dafür, diese engen Vorgaben endlich aufzubrechen. Warum soll das Land besser als die Gemeinde vor Ort beurteilen können, wie und wofür Beiträge von den Bürgern verhoben werden?", fragt sich Bergner der selber ehrenamtlicher Bürgermeister in der Stadt Hohenleuben ist.

Die FDP- Fraktion hatte schon zu Beginn der Legislaturperiode einen Antrag im Landtag gestellt, mit dem ermöglicht werden sollte, die Beitragserhebung in das Ermessen der Gemeinden zu stellen. Der Antrag wurde damals von der Mehrheit des Landtages mit der Begründung abgelehnt, dass man einen konkreten Vorschlag in Form eines Gesetzentwurfes machen sollte. "Den legen wir nun hiermit vor", so Bergner für die Liberalen. Mit dem Gesetzesentwurf, den die FDP-Fraktion als "Abgabenfreistellungsgesetz" bezeichnet, soll die bisherige zwingende Rangfolge der Einnahmebeschaffung in der Thüringer Kommunalordnung aufgehoben werden. Weiterhin soll erstmalig festgeschrieben werden, dass bei der Einnahmebeschaffung der Gemeinde die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Bürger zu berücksichtigen ist.

"Das heißt, dass die Gemeinde keine Abgaben bei Bürgern erheben kann, die dadurch in den Ruin getrieben würden", stellt Bergner fest. "Weiterhin wollen wir das Thüringer Kommunalabgabengesetz so verändern, dass den Gemeinden nun ein Ermessen zusteht, ob sie Straßenausbaubeiträge erheben oder nicht." Diese Freiheit zur Eigenverantwortung entspreche liberalem Selbstverständnis und sei allemal besser als "Zwang vom grünen Tisch" in Erfurt aus.

"Nur wenn Ermessensentscheidungen ermöglicht werden, haben die Bürger vor Ort überhaupt die Chance auf die Entscheidung Einfluss zu nehmen", so Dirk Bergner. "Bürgernähe und aktive Teilhabe schaffen bei den Bürgern Vertrauen in die Politik, sind wichtige Bestandteile der demokratischen Legitimation und schaffen Akzeptanz in staatliches Handeln", erklärte der innenpolitische Sprecher der Liberalen im Thüringer Landtag abschließend.

"Frühe Chancen": 26 Vorschulkinder erschufen ein 336 Seiten Buch, das duch das Bundessprachprojekt gefördert wurde


(lsn / kita bertolla) - Am heutigen Mittwoch, den 23. April 2014, präsentieren die Vorschulkinder der kommunalen Kindertagesstätte "Bertolla" ihr erstes eigenes Buch im Rahmen einer Buchkinder-Lesung.

Seit September 2013 besuchte das Team der "Buchkinder Jena" die kommunale Kindertagesstätte "Bertolla", um in deren inspirierenden Atelier mit 26 Kindern im Vorschulalter eigene Geschichten in Bücher zu verwandeln. Das Projekt "Buchlinder", welches gefördert durch das Bundessprachprojekt "Frühe Chancen" stattfindet, ermöglicht eine besonders intensive Förderung ihrer sprachlichen, schriftsprachlichen und künstlerischen Fähigkeiten. Doch wie läuft so ein Kurs ab?

Jedes Kind erhielt zu Beginn leere Seiten, Filzstifte, Heftklammern und eine Sammelkiste für seine Arbeiten. Weiter ging es mit dem Denken, Erzählen, Besprechen, Aufschreiben und Zeichnen im gleichberechtigten Dialog mit den Erwachsenen. Hierbei wurden die Kinder in künstlerischen Fragen von "Buchkinder Jena" und bei der Sprachbildung von der Sprachförderkraft der Kindertagesstätte "Bertolla", sowie deren Fachkräften und ErzieherInnen betreut. Jedes Kind bekam die Möglichkeit sich mit einer selbst erzählten und selbst gezeichneten Geschichte in einem individuell gestalteten Kapitel zu verwirklichen und seine wichtigste Geschichte für die Buchkinder-Lesung auszuwählen.

Doch damit nicht genug, der diesjährige "Buchkinder"-Buchkurs gab den Kindern erstmals die Möglichkeit mit künstlerischen Techniken zu experimentieren. Jedes Kind gestaltete eigene Anstecker, schnitt und druckte einen eigenen Linoldruck, erlebte Texturen durch das Arbeiten mit Dekorwalzen und tastete sich auf humorvolle Weise durch das "Spaß-Alphabet" der Buchkinder an das Schreibenlernen heran.

Und die Arbeitsgruppe war ausgesprochen fleißig und hatte nach nur 6 Monaten ein 336 Seiten starkes lebendiges Buch geschaffen! Darin begegnen wir dem freundlichen Schneepferd, dem fleißigen Weihnachtsmann, erleben echte Fußballfreunde, aber auch atemberaubende Naturkatastrophen, wilde Dinosaurier und Fabelwesen, die geheimnisvolle Schatzinsel, wachsende Baustellen in Winzerla, Nemo und seinen Abenteuern, aber auch Autos, die auf den Linien erster selbstgeschriebener Buchstaben fahren, eigene Märchen-VIP-Kalender, Typen von Papas iPhone und nicht zuletzt Meerschweinchen, die eigentlich nur fressen wollen.

Sie möchten wissen, wie die Geschichten zu Ende gehen? Am heutigen Mittwoch ab 16 Uhr haben Sie die einmalige Gelegenheit dies auf der Buchkinder-Lesung im Turnraum der kommunalen Kindertagesstätte "Bertolla" herauszufinden und in die Phantasiewelten der Kinder einzutauchen.

Dienstag, 22. April 2014

"Frühjahrsempfang": Als letzte der großen Jenaer Parteien stellt die CDU heute Abend im Rathaus ihr Programm zur Kommunalwahl 2014 vor


(lsn / lange) - Verwundert hatten sich die Jenaerinnen und Jenaer in den letzten Wochen ihre Augen gerieben, als sie nach dem Programm der Jenaer CDU zur Kommunalwahl 2014 suchten. Es gab keines.

Alle Konkurrenten für die Wahl in einem Monat hatten ihre eigenen Programme bereits an die Öffentlichkeit gebracht, angefangen bei der FDP, die als erste Partei schon im Februar so weit war, über die SPD, die Linke, Bündnis'90 / Die Grünen und die Bürger für Jena bis hin zu den Piraten

Alleine die Christdemokranten blieben ihre Wahlkampfziele für 2014 bisher schuldig. Das soll sich aber heute Abend ändern, denn da läd die Jenaer CDU zu ihrem Frühjahrsempfang ins Historische Rathaus ein und der prominenteste Gastredner ist dabei der Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier.

Um 19 Uhr startet der Frühjahrsempfang in die Rathausdiele des Historischen Rathauses, Markt 1, in Jena; wir berichten dann morgen hier in den "Lichtstadt.News" ausführlicher über das Kommunalwahlprogramm des CDU-Jena.

Heute startet im Jenaer Volksbad das 15. Internationale Kurzfilmfestival "cellu l’art" mit dem Länderschwerpunkt "Brasilien"


(lsn / cellu l'art) - Heute startet im Jenaer Volksbad das inzwischen 15. Internationale Kurzfilmfestival "cellu l’art". Hierbei konkurrieren 38 Kurzfilme aus 13 Ländern um die Preise als "Bester Kurzfilm" und "Bester Experimental-, Animations- oder Dokumentarfilm".

Die Fachjury besteht in diesem Jahr aus Jutta Wille vom Bundesverband Deutscher Kurzfilm, der Regisseurin Sandra Peuthert sowie Sidney Martins, dem Organisator des "CineBrasil"-Festivals; Martins ist zugleich Kurator des diesjährigen Länderschwerpunktes "Brasilien". Besonderes Augenmerk liegt 2014 zudem auf einer dreiköpfigen Jugendjury, bestehend aus Gymnasiasten der Klassenstufen 10 bis 12, die in einer eigenen Abstimmung den besten Kurzfilm kürt, sowie den von Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter gestifteten "Jenaer Filmpreis für Toleranz", der von den beiden Jurys zusammen für sozial wie politisch engagierte Wettbewerbsbeiträge vergeben wird. Damit setzen das "cellu l’art" und die Stadt Jena gemeinsam ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.

Aber auch das Publikum erhält durch die Wahl eines Publikumspreises erneut die Gelegenheit, seinen Favoriten zu küren. Neben dem internationalen Wettbewerb wird es auch wieder die Sektion des Länderschwerpunkts geben, in der von Mittwoch bis Freitag je 19 Uhr Beiträge aus dem Filmland Brasilien gezeigt werden. Das kulturelle Rahmenprogramm wird u.a. von den Capoeira-Tänzern des Capoeira Ibeca Jena e.V. gestaltet.

Zur Eröffnung des 15. Internationalen Kurzfilmfestivals "cellu l’art" findet heute Abend ab 20 Uhr im "Faulloch" am Johannisplatz zugleich ein Open Air bei freiem Eintritt statt, bei dem die witzigsten und skurrilsten Wettbewerbsbeiträge des vergangenen Jahres gezeigt werden. Die Rockband "Orkidheart" aus Jena wird diese Veranstaltung mit Live-Musik begleiten.

Das Festival dauert noch bis zum Sonntag, den 27. April 2014, die Homepage mit dem kompletten Festivalprogramm kann man HIER erreichen, Spielort ist das Volksbad Jena und die Ticket-Reservierungen können via E-Mail erfolgen bei: info@cellulart.de. Feierliche Preisverleihung ist am Samstag, den 26. April 2014, ab 21 Uhr im Jenaer Volksbad. Alle Preisträger-Filme sind dann noch einmal zu sehen.

"Damen top, Herren flop!": Der FF USV siegt weiter, während der FCC das Straucheln von Neustrelitz nicht nutzen kann


(lsn / fcc / ffusv) - Immerhin 510 Zuschauer konnten die Damen des FF USV Jena, immerhin Tabellenfünfter der Frauenfußball-Bundesliga, am Montag Nachmittag ins Ernst -Abbe-Sportfeld locken; etwas weniger Fans des FCC waren einen Tag zuvor zum Auswärtsspiel nach Zwickau gereist um die erste Trainerarbeit von Interims-Coach Lothar Kurbjuweit zu erleben. Das Ergebnis: Die Damen siegten mit 2:0, während der FC Carl Zeiss mit 1:2 den Kürzeren zog. Letzteres war umso ärgerlicher, als dass Regionalliga Nordost Tabellenführer Neustrelitz bei Lok Leipzig überraschend verlor und Jenas Tabelennachbarn Magdeburg und Union Berlin II jeweils punkten konnten.

Vor rund 1.00 Zuschauer war der gastgebende FSV die spielbestimmende Mannschaft, die bereits nach einer guten Viertelstunde in Führung ging. Jenas Abwehr  spielte beim Versuch, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, die Kugel in die Füße der Zwickauer und Davy Frick ließ FCC-Keeper Berbig aus der Nahdistanz keine Chance. Hierdurch verunsichert leistete sich die Hintermannschaft keine drei Minuten später den nächsten Schnitzer, ließ Zwickaus Göbel flanken, Jenas Marius Grösch wollte den Schuss entschärfen, doch sein Versuch fälschte den Ball unhaltbar für Berbig ins kurze Eck ab.

In Halbzeit 2 gab es zwar einige Zwickauer Chancen, während die FCC Kicker nach wie vor kaum Zugriff auf das Spiel hatten. Als der FSV jedoch das 2:0 verwalten wollte, gelang den Mannen von Lothar Kurbjuweit der ebenso überraschende wie kuriose Anschlusstreffer...per Eigentor Zwickaus. FSV Zwickau Kapitän Robert Paul bugsierte unglücklich per Kopf den Ball ins eigene Netz (76.). Bis zum Spielende kam Jena nur noch zu zwei Halbchancen (Shala und Milchraum) und so blieb es am Ende beim 2:1 Sieg des FSV Zwickau, der gemessen am Spielverlauf auch absolut verdient war.

Besser lief es da für die Damen, obwohl sich der BV Cloppenburg keinesfalls als der einfache Gegner erwies, den man beim Blick auf die Tabelle hätte erwarten können. Allerdings nahm Jenas deutsche Ex-Nationalspielerin Julia Arnold in Minute 20 von der Strafraumgrenze Maß, Cloppenburgs Keeperin machte sich lang und erreichte das Leder noch mit den Fingerspitzen. Der Abpraller landete bei Jenas Topoffensivkraft, der neuseeländischen Nationalspielerin Amber Hearn (die erst am Karfreitag ihren Vertrag in Jena um zwei weitere Jahre verlängert hatte) und mit ihrer ganzen Routine versenkte sie die Kugel zum 1:0 in den Maschen.

Das 2:0 resultierte dann aus einem unglücklichen Abwehrversuch vonb Cloppenburgs Daniela Löwenberg, die im Strafraum gegen Julia Arnold einfädelte und diese zu Fall brachte; Schiedsrichterin Inka Müller-Schmäh zeigte sofort auf den Punkt. Diese Chance ließ sich Carolin Schiewe nicht nehmen und hämmerte den Ball zum 2:0 halbhoch in die rechte Ecke des Cloppenburger Tores. Nach dem Sieg liegt Jena weiterhin auf Platz 5 mit aktuell 24 Punkten. Am nächsten Sonntag geht es zum derzeitigen Tabellenführer 1. FFC Frankfurt. .

Montag, 21. April 2014

Die "Lichtstadt.News" wünschen allen Leserinnen und Lesern XXL-frohe Ostern! (Tag 3)


(lsn) - Die "Lichtstadt.News" wünschen ihren Leserinnen und Lesern ein frohes Osterfest und schenken ihnen am Karfreitag, am Ostersonntag und am Ostermontag Fotos im XXL Format.


Heute, am Ostermontag, sind es Fotos, die 2009 in Lobeda-West aufgenommen wurden mit Blickrichtung ins Jenaer Südviertel und nach Jena-West. (Zum Vergößern der Fotos bitte diese anklicken! - Zum Abruf des Superpanoramafotos bitte HIER klicken!)

Sonntag, 20. April 2014

Die "Lichtstadt.News" wünschen allen Leserinnen und Lesern XXL-frohe Ostern! (Tag 2)


(lsn) - Die "Lichtstadt.News" wünschen ihren Leserinnen und Lesern ein frohes Osterfest und schenken ihnen am Karfreitag, am Ostersonntag und am Ostermontag Fotos im XXL Format. 


Heute, am Ostersonntag, sind es Fotos, die im Mai vor zehn Jahren in der Landschaft um Drackendorf aufgenommen worden sind. (Zum Vergößern der Fotos bitte diese anklicken! - Zum Abruf des Superpanoramafotos bitte HIER klicken!)

Samstag, 19. April 2014

"Unnachahmliche Aussichten": Der "Leuchtenburg"-Skywalk soll ab Juni helfen, die Besucherzahlen zu verdoppeln!


(lsn / leuchtenburg / mdr) - Großer Beliebtheit erfreut sich derzeit die Ausstellung "Pozellanwelten" auf der Leuchtrenbrg. In einem nachgebauten Alchemielabor können die Besucher selbst "weißes Gold" herstellen. Aber nicht nur Porzellan soll zukünftig zum Erhalt der Burg beitragen sondern auch eine ganz andere Attraktion, wie der MDR heute in seiner TV-Sendung "MDR VOR ORT am Ostersamstag" anlässlich des österlichen "Mittelalterspektakels" auf der Burg berichtete.

Schon im Juni diesen Jahres ist die Einweihung des 20 Meter langen gläsernen "Skywalk" vorgesehen und mit ihm startet ein ganz neues Kapitel Burggeschichte. Die Leuchtenburg soll ab dann nämlich nicht nur eine Burg mit taditionellem Museum und dem neugeschaffenen Kompetenzzentrum für Thüringer Porzellan werden sondern auch Touristen anziehen, die einen unnachahmlichen Ausblick in Richtung der Lichtstadt Jena erhalten, sozusagen "freischwebend in der Luft".

Und finanzielle Unterstützung durch Eintrittsgelder ist auch dringend nötig für die Traditionsburg vor der Toren Jenas, sind doch in den vergangenen Jahren u.a. für die neue Zu- und Abfahrt, die Löschwasserzisterne, das Besucherzentrum, die Technikzentrale, das sanierte Tor- und Logierhaus bislang acht Millionen Euro geflossen. Und die Arbeiten gehen noch weiter.

Wenn der "Leuchtenburg Skywalk" eröffnet ist und zum Publikumsmagnet werden wird, dann hofft die Stiftung bereits im Jahr 2014 die Zahl der Besucher mehr als verdoppeln zu können. Zog es bislang etwa 50.000 Gäste pro Jahr auf die mittelalterliche Burg, sollen in diesem Jahr bereits beinahe 120.000 angelockt werden; im nächsten Jahr sind dann bereits mehr als 150.000 Gäste im Plan, für die ab 2015 auch ein neuer Parkplatz zur Verfügung stehen wird, wie der MDR heute berichtete.

Wer zu Ostern mal schnell auf die Burg will, der muss jetzt allerdings für das Erwachsenenticket 9 Euro 50 berappen; die Familienkarte kostet 26 Euro 50.

"Aus dem Polizeibericht": Brutaler Schläger gesucht, Quad gestohlen und erheblicher Sachschaden bei Auffahrunfall

 

(lsn / polizei) - Ohne ersichtlichen Grund wurde ein 15-jähriger Schüler von einem jungen Mann im geschätzten Alter von Anfang Zwanzig in einer Straßenbahn des Jenaer Nahverkehrs attackiert und verletzt.

Die Tat passierte am Dienstag, den 15. April 2014 um 14.20 Uhr in der Linie 1 stadteinwärts zwischen den Haltestellen Jena- Göschwitz und Burgaupark. Der Übergriff begann damit, dass der Angreifer dem Jugendlichen ein Bein stellte, er setzte sich fort in üblen Beleidigungen und endete damit, dass er den Kopf des Jugendlichen mehrfach gegen eine Haltestange der Straßenbahn gestoßen und der Kopf auch mit Fäusten "bearbeitet" wurde. Freunde des Jugendlichen wollten helfen, hielten jedoch Abstand, da der Schläger äußerst brutal vorging und ihnen körperlich überlegen war.

Richtigerweise haben sie sich den Täter aber genau angesehen. Er wird wie folgt beschrieben: 20 bis 25 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 m groß und schlank, "sehr spitzes Gesicht", war bekleidet mit einer schwarzen Kapuzenjacke mit weißen Ärmeln, ein Rückenprint zeigte einen Schlagring mit Totenkopfsymbol. Des Weiteren trug er ein graues verwaschenes Basecap, unter dem ein aschblonder Pony zu sehen war, und eine dunkle Hose.

Der Täter hatte seine Arme gekrümmt, so als ob er "vor Kraft kaum laufen konnte". Beim Aussteigen am Burgaupark rempelte der Schläger noch eine Frau an. Das Opfer stand nach der Tat unter Schock. Auf Bitten der Polizei werden durch die Jenaer Nahverkehrsbetriebe die Überwachungsbilder aus der Straßenbahn gesichert, sodass deren Auswertung möglich wird. 

Im Zeitraum von Sonntag Nachmittag bis Dienstag Abend wurde in der "Kunitzer Straße" ein schwarzes Quad der Marke Yamaha, Typ YFM 350 R, entwendet. Nach Aussage des Geschädigten hatte das Quad einen Wert von ca. 3.100 Euro. Die Polizei fragt: Wer hat etwas diesbezüglich gesehen?

Bereits am Mittwoch ereignete sich kurz vor 8 Uhr in der "Naumburger Straße" ein folgenreicher Auffahrunfall unter Beteiligung von drei Fahrzeugen. Aufgrund eines Linksabbiegers musste die Fahrzeugkolonne verkehrsbedingt anhalten. Der 61-jährige Fahrer eines Lkw Mercedes erkante dies als letztes Fahrzeug in der Kolonne zu spät und fuhr auf den vor ihm befindlichen Pkw Fiat auf. Aufgrund des Aufpralles wurde der Pkw Fiat auf einen Pkw VW aufgeschoben. Der entstandene Gesamtschaden wurde mit ca. 10.000 Euro eingeschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen in den drei Fällen sich zu melden und fragt insbesondere, wer den beschriebenen jungen Mann aus der STraßenbahn kennt. Sie bittet unter der Rufnummer 03641 810 um Hinweise.
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Bericht erstellt für "Lichtstadt.News" auf einem iPad Air

Freitag, 18. April 2014

Die "Lichtstadt.News" wünschen allen Leserinnen und Lesern XXL-frohe Ostern! (Tag 1)


(lsn) - Die "Lichtstadt.News" wünschen ihren Leserinnen und Lesern ein frohes Osterfest und schenken ihnen am Karfreitag, am Ostersonntag und am Ostermontag Fotos im XXL Format.


Heute, am Karfreitag, sind es Fotos vom neu im Stadtmuseum "Alte Göhre" befindlichen Bildnis von Clara Rosenthal, der einstmals "schönsten Frau Jenas" und Gattin von Prof. Dr. jur. Eduard Rosenthal, dem früheren Rektor der Jenaer Universität. (Zum Vergößern bitte die Fotos anklicken!)

Donnerstag, 17. April 2014

"Am Ende ging die Kraft aus": Science City Jena hat das Endspiel der Viertelfinal-Serie gegen die Gießen 46ers verloren


(lsn / baskets) - Auch Spiel 5, das Endspiel der Viertelfinal-Serie zwischen den Gießen 46ers und Science City Jena bot alles was eine Playoff-Schlacht im Basketball benötigt. Die Thüringer unterlagen dem Team von Denis Wucherer am Ende mit 87:73, schieden erst nach großen Kampf aus der Aufstiegsrunde aus, wurden nach dem Spiel jedoch minutenlang von den mitgereisten Fans gefeiert. Erneut wurde das Aufeinandertreffen des Tabellenvierten und Fünften der regulären ProA-Saison erst spät entschieden. Während die zum zweiten Mal ohne Liga-Topscorer Garrett Sim antretenden Jenaer dem Gastgeber einen beherzten Kampf lieferten, reichte am Ende die Kraft nicht mehr aus, um das sich in der Schlussphase noch einmal zuspitzende Duell zu drehen.

Nachdem beide Teams bereits zu Beginn der Partie auf Hochtouren liefen, sich sowohl offensiv als auch defensiv nichts schenkten, war es Dennis Tinnon in der 2.Minute, der die Saalestädter mit seinem Korb zum 5:3 erstmalig in Führung schoss. Erst in der Folge kamen die Gastgeber besser ins Spiel, legten nach Kristian Kuhns zwischenzeitlicher 7:6-Führung einen 10:0-Lauf hin der die Hessen in der 5.Minute mit 16:7 in Führung gehen lies. Die Thüringer erholten sich jedoch offensiv, kämpften sich bis zum Ende des ersten Viertels wieder auf 19:25 heran. Nachdem Kapitän Ermen Reyes-Napoles unmittelbar nach Wiederanpfiff aus der Distanz auf 22:25 verkürzen konnte, pendelte sich Jenas Rückstand im weiteren Verlauf bis zur Halbzeitpause bei sechs bis acht Punkten ein. Erst kurz vor der Halbzeitsirene sorgten jeweils ein Dreier durch Gießens Tony Di Leo und Steven Bennett für eine etwas komfortablere 48:36-Führung der Hausherren.

Am Bild der ersten Hälfte sollte sich auch zum Start des dritten Viertels nicht viel ändern. Während Science City Jena den Lahnstädtern meist einen Schritt hinterherlief, nach einem Nahdistanzwurf von Myles Hesson mit 37:52 in Rückstand (23.) lag, leitete Kristian Kuhn Jenas nachfolgende Aufholjagd ein, welche den Gießener Vorsprung bis auf 52:42 (26.) schrumpfte. Durch Dennis Tinnon und Julius Wolf auf Kurs gebracht, schnupperten Jenas Korbjäger in der 29.Minute beim 60:52 an einem einstelligen Rückstand. Falko Theilig traf jedoch zwei Sekunden vor Ablauf der Viertelsirene zum Gießener 63:52.

"Aussichtsturm 'BergBlick' eröffnet": In der Saaleaue konnte das 16. Teilprojekt der "Adern von Jena" abgeschlossen werden!


(lsn / swjg) - Besucher und Spaziergänger der Jenaer Saaleauen können jetzt den Wolken ein Stück näher kommen: Gemeinsam mit den Projektpartnern vom Bildungswerk Bau Thüringen-Hessen e.V., der Bauhaus-Universität Weimar und JenaKultur eröffneten die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck am gestrigen Mittwoch, den 16. April 2014, den Aussichtsturm „BergBlick“ (Foto oben).


In den letzten vier Wochen errichteten Auszubildende des Bildungswerks den über sechs Meter hohen Turm aus witterungsbeständigem Lärchenholz rund um eine weiterhin voll funktionsfähige Kondensatstation der Stadtwerke an der oberirdischen Fernwärmetrasse. Die oberste Ebene des Turms kann über Leitern erklommen werden und informiert über den 72 Kilometer langen Wanderweg „SaaleHorizontale“ mit Beschreibungen und Bildern. Den Jenaern und ihren Gästen wird ein 360 Grad-Rundblick auf die Flussaue, die Muschelkalkhänge Jenas und die Landschaft des Mittleren Saaletals geboten.


 „BergBlick“ ist das 16. Teilprojekt der 2004 ins Leben gerufenen Initiative „Adern von Jena“ und befindet sich in direkter Nachbarschaft zu weiteren Projekten der vergangenen Jahre. Die Ordnungszahl 19 der so genannten Adresse „BergBlick“ beschreibt die Entfernung zum Heizkraftwerk Burgau. Es sind rund 1,9 Kilometer. Planung und Realisierung:

Die Masterstudenten der Bauhaus-Universität Weimar Dominik Ganghofer, Peter Netzer, Lars Nüthen starteten bereits Anfang 2012 mit ersten Überlegungen und Entwürfen zum Projekt „BergBlick“. Im Laufe des Jahres konkretisierte sich die Planung und im Herbst 2012 folgten Gespräche mit der Genehmigungsbehörde. Als Kooperationspartner konnte erneut das Bildungswerk Bau Thüringen-Hessen e.V.  / BiW Bau aus Weimar gewonnen werden, mit dem bereits das „Adern von Jena“-Projekt „WohnZimmer“ realisiert wurde.

Die Fassade des „Bergblicks“ mit der Darstellung eines Fuchses stellte Studierende wie Auszubildende vor besondere Herausforderungen. Neben dem Fräsen des Ornaments mussten rund 2.000 Schrauben verbaut werden. Der Turm steht auf solidem Fundament. Rund 5,5 Kubikmeter Beton bilden einen Ring um die Kondensatstation der Stadtwerke Energie. In der Station wird die Fernwärmeleitung automatisch entwässert.