Sonntag, 31. März 2013

Wir wünschen FROHE OSTERN: "Graffiti in der Lichtstadt (Teil 2)"


Die Redaktionsmitglieder der "Lichtstadt.News" wünschen ihren Lesern auch im Jahr 2013 FROHE OSTERN und haben wieder einige interessante Fotos ausgegraben.



Am Ostersonntag haben wir drei Fotos für Sie von Graffiti an den Wänden des "Griesbrücken"-Fußgängertunnels in Jena-Nord an der "Saalbahnhofstraße" (zum Vergrößern bitte anklicken!).

 

Samstag, 30. März 2013

"Aussetzung der Straßenbaubeiträge?": Werkausschuss des KSJ und Stadtentwicklungsausschuss befassten sich mit FDP-Antrag


(lsn) - Kann man die Erhebung von Straßenbaubeiträgen aussetzen und wem nützt dies? MIt dieser Frage hatten sich am Mittwoch dieser Woche der Werkausschuss des Kommunalservice Jena / KSJ und einen Tag darauf der Stadtentwicklungsausschuss / SEA zu befassen.

Grund hierfür war eine entsprechende Stadtratsvorlage der FDP-Fraktion. Es gehe um 300.000 Euro jährlich, sagten die Liberalen im Februar im Stadtrat, vergaßen aber ihrer Vorlage die Begründung anzuhängen, weshalb die Beitragserhebung ausgesetzt werden soll. Dass dies bisher auch nicht nachgeholt wurde, zeigt die Schwierigkeit des Unterfangens. Rechtsgrundlage für die Erhebung von Beiträgen sind einerseits das Baugesetzbuch / BauGB (= Erschließungsbeiträge) und sowie auf der anderen Seite das Thüringer Kommunalabgabengesetz / ThürKAG (= Straßenbaubeitrag) sowie die beiden hierzu gehörenen Satzungen der Stadt Jena.

In den Ausschüssen wurde indes schnell klar: die Erhebung des Straßenbaubeitrages ist - ebenso wie die des Erschließungsbeitrages - eine Pflichtaufgabe der Stadt Jena, die so lange durchzuführen ist, wie das Wort "Beiträge" im ThürKAG und BauGB verankert ist. Zwar gibt es derzeit die Prüfung der Zulässigkeit eines Voilksbegehrens zur Abschaffung von Beiträgen im Freistaat Thüringen, worüber der Thüringer Verfassungsgerichtshof in der nächsten Woche entscheidet, aber diesem Begehren geben Juristen keine große Erfolgschance.

Außerdem: So lange es den Haushaltsgrundsatz gibt, dass vor der Aufnahme von Krediten Steuern zu erheben sind und vor der Erhebung von Steuern Beiträge erhoben werden müssen, kann es durch eine Aussetzung der Beitragserhebung in Jena auch keine wirkliche Entlastung der beitragspflichtigen Grundstückseigentümer geben. Wird ausgesetzt, so eine erste Einschätzung, ist dies zeitlich zu befristen damit keine Verjährung eintreten kann, muss später nachgeholt werden und für die Zeit der Aussetzung ist gar eine Einnahmeausfallfinanzierung vorzunehmen, wobei die Beitragspflichtigen später hierfür zusätzlich zu den Herstellungskosten auch noch anteilig die Fremdfinanzierungskosten aufzubringen haben.

"Abschied nach über 21 Jahren als Direktor der Augenklinik": Professor Dr. Jürgen Strobel geht ab Montag in den Ruhestand!


(lsn / ukj) - "Es war eine spannende Zeit. Eine Zeit, in der sich die Augenheilkunde rasant entwickelt hat. Davon haben viele Patienten profitiert. Dieser Trend wird auch in den kommenden Jahren weitergehen", blickt Prof. Dr. Jürgen Strobel (Foto oben) auf "seine" Fachdisziplin.

Nach über 21 Jahren als Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Jena / UKJ scheidet der 65-Jährige zum 1. April 2013 aus dem Amt aus. Auch die Entwicklung der Jenaer Augenklinik spiegele diese Entwicklung wider, so der gebürtige Lübecker: "Wir haben uns deutschlandweit einen Spitzenplatz erarbeitet." Mit einer letzten Vorlesung verabschiedete er sich in dieser Woche von seinen Mitarbeitern und vielen Weggefährten in Thüringen.

1992, kurz nach der Wende, trat er seinen Dienst am UKJ an und wechselte vom Universitätsklinikum Gießen, wo er als stellvertretender Klinikdirektor arbeitete, nach Thüringen. Nach mehr als zwei Jahrzehnten fällt es Prof. Strobel nicht leicht, einzelne Epochen besonders hervorzuheben: "Natürlich waren die ersten Jahre besonders intensiv, es war eine Zeit des Neubeginns. Zunächst stand die Modernisierung der Klinik im Vordergrund: Dazu zählten Baumaßnahmen, z.B. die Erweiterung der OP-Kapazitäten, aber auch die technische Ausstattung. Ich traf hier in Jena auf ein enorm motiviertes Team. So konnten wir innerhalb kürzester Zeit die Klinik auf den modernsten Stand bringen und etwa unsere Laserabteilung deutlich ausbauen."

Für ihn persönlich bedeuteten die ersten Wochen seinerzeit auch: Täglich über 235 Kilometer pro Strecke zwischen Jena und Gießen mit dem PKW pendeln. Prof. Strobel: "Es gab zunächst einfach keine Wohnungen. Später bin ich dann auf die Baustellen gelaufen und habe gefragt, ob dort Wohnungen frei werden. So fand ich letztlich eine Wohnung", blickt er auf seine Anfänge in der Lichtstadt zurück. Kontinuierlich ausgebaut wurde in den vergangenen Jahren die Patientenversorgung an der Augenklinik des UKJ.

Ein Schwerpunkt dabei ist die chirurgische Behandlung des Grauen Stars ("Kataraktchirurgie") mit dem Einsatz von Kunstlinsen. Prof. Strobel: "Der Graue Star, also die Trübung der Augenlinse, tritt zwar sehr häufig ab dem 60. Lebensjahr auf, allerdings gibt es auch immer wieder vereinzelte Fälle bei Kindern und Jugendlichen. Die Operation erfolgt durch die Entfernung der getrübten Linse und dem Einsetzen der künstlichen Linse. Diese Methoden sind immer schonender geworden." Der Einsatz künstlicher Linsen stellt daher auch einen Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Strobel dar.

Freitag, 29. März 2013

Wir wünschen FROHE OSTERN: "Graffiti in der Lichtstadt (Teil 1)"


Die Redaktionsmitglieder der "Lichtstadt.News" wünschen ihren Lesern auch im Jahr 2013 FROHE OSTERN und haben wieder einige interessante Fotos ausgegraben.


Am Karfreitag haben wir drei Fotos für Sie von Graffiti an der Fassade des inzwischen abgerissenen HORTEN Kaufhauses am Jenaer Inselplatz (zum Vergrößern bitte anklicken!).


Donnerstag, 28. März 2013

"Türkische Presse nicht erwünscht!": Verheerende Kritik an der vom OVG München gewählten Vergabe fester Presse-Beobachter-Plätze im "Zschäpe"-Prozess


(lsn / hürriyet / BILD) - Trotz heftigster Kritik von Politik, Verbänden und Pressevertretern bleibt das Münchner Oberlandesgericht dabei, dass im "NSU"-Prozess gegen Beate Zschäpe türkischen Medien keiner der 50 Dauer-Plätze für Journalistenb zusteht. Es untersagte der "BILD"-Zeitung sogar, deren festen Platz an die türkische Zeitung "Hürriyet" abzutreten.

Diese Woche waren die 50 Presse-Dauerplätze nach dem Prinzip der Reihenfolge der Eingänge von Anmeldungen vergeben worden. "Hürriyet" war vom OLG auf Rang 68 gesetzt worden. Hans-Kurt Hertel, der Vize-Sprecher des Münchner Oberlandesgerichts, hat gestern noch einmal erklärt, dass an der Vergabe der Journalistenplätze nichts mehr zu ändern sei. Hertel sagte wörtlich: "Mit einer Änderung der Akkreditierungen ist nicht zu rechnen. Nach derzeitigem Sachstand bleibt alles, wie es ist." Zudem lehne das Gericht, so Hertel weiter, eine Video-Übertragung des Prozesses in einen Nebenraum des Verhandlungsaales ab.


Dagegen appelierte der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel an das OLG und warb für Verständnis für das große Interesse der türkischen Medien an dem Verfahren. Merkel-Sprecher Steffen Seibert: "Die Hoffnung muss sein, dass mit diesem Medieninteresse auch sensibel umgegangen wird." Unterstützung erhält die Bundesregieurng dabei vom Chef des Vereins der ausländischen Presse in Deutschland. Erik Kirschbaum äußerte, dass es absolut inakzeptabel sei, türkischen Berichterstattern aus rein formalen Gründen keine Presse-Dauerplätze zu vergeben.

"Manche mögens heiß", andere wollen einfach nur "tanzen": Freizügige Werbung in der Lichtstadt löst Kontroversen aus


(lsn) - Große Aufregung gibt es derzeit um eine Werbeannonce: Zur Wiedereröffnung des Saunabereichs im "GalaxSea"-Bad wählte man von Seiten der Jenaer Bädergesellschaft eine nackte Unbekannte aus, die zu dem Slogan "Jetzt ist's wieder heiß" vor sich hinschwitzt. Dabei kann von deren Nacktheit im Grunde gar nicht viel erkennen (siehe oben).

Für einige Jenaer Frauen ist dies aber schon zu viel und dazu noch sexistisch. Die Annonce fordere (Zitat) "Männer, die sich auf eine heiße Saunabekanntschaft freuen" dazu auf, "das Stadtmagazin von nun an zum Onanieren" zu nutzen. So heißt es wörtlich in einem empörten Aufschrei.

In einem Aufruf zum Protest gegen die Annonce heißt es weiter: "Ohne das Logo des Saunabades könnte diese Anzeige durchaus als gelungene Werbung für einen Puff oder Callcenter durchgehen". "Wen soll eine solche Anzeige ansprechen?", fragt frau sich. Doch das ist noch nicht alles:

Frauen würden sich (Zitat) "von nun an gar nicht mehr in die Sauna trauen, weil sie keinen so makellosen und sexuell erregenden Körper haben wie das Modell", das "keine Wünsche offenen zu lassen scheint. Ausgerechnet im Monat März, dem Monat des internationalen Frauentages" empört frau sich und vermutet, dass man Kunden des Bades wohl kaum durch eine solche "ja man muss schon sagen pornographischen" Werbung erreichen kann.

Haben die ProtestierendenInnen nun recht oder nicht mit ihrer Empörung? Wie vieles im Leben ist auch das schlicht und ergreifend Ansichtsache.  Wir fragen deshalb hier auch ganz klar: Wollte Sabine letzte Woche in der "Perle" wirklich nur tanzen? Oder hat sie mit dem Flyer zur "JazzBox" auch anderes vor?

Ihre Redaktion (Frauen wie Männer) der "Lichtstadt.News"!

"Tausende Euro Schaden!": Schon wieder wurde ein hochwertiges Fahrrad entwendet - Auch ein KTM Motorrad wurde gestohlen

 

(lsn / polizei) - Am Dienstag, den 26. März 2013, wurden die Beamten der Landespolizeiinspektion Jena durch einen 33-jährigen Mann darüber informiert, dass dessen Mountainbike vor seinem Wohnhaus in Jena in der Sophienstraße entwendet worden war.

Der Mann gab an, dass er sein Fahrrad mit einem Seilschloss vor seinem Wohnhaus gesichert abgestellt hatte. Als er nach ca. 1,5 Stunden wieder zu seinem Fahrrad ging, war dieses nicht mehr da und das Seilschloss lag beschädigt am Abstellplatz. Der Wert des Fahrrades lag bei ca. 2.000 Euro.

Ebenfalls am vergangenen Dienstag wurde durch den Halter eines Kleinmotorrades KTM 625 den Beamten des Inspektionsdienstes der Landespolizeiinspektion Jena angezeigt, dass sein Krad aus seiner Garage in Jena in der "Erlanger Allee" entwendet worden sei. Durch den oder die unbekannten Täter wurde das Garagentor aufgebrochen und das in der Garage abgestellte Krad KTM Typ 625 SXC in schwarz entwendet (nachfolgen ddas Foto einer ähnlichen Ausführung des Motorrads).


Der Wert des Krads soll ca. 5.000 Euro betragen. Der Tagzeitraum selbst war zwischen dem 21. und 26. März 2013. Bei dem Krad wurde noch die vordere Bremsscheibe zerstört, da hier ein Bremsscheibenschloss sich befand, welches in der Garage mit Teilen der Bremsscheibe verblieb.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem entwendeten Mountaibike oder dem KTM Motorrad bzw. zu den Tätern geben kann, der melde sich bitte beim Inspektionsdienst der LPI Jena unter der Telefonnummer 03641 - 81 1124.

Mittwoch, 27. März 2013

"Motorsport für den guten Zweck": 5. Ausgabe der "Kart-Charity" auf der Jenaer Kartbahn brachte gestern wieder viel Geld für den guten Zweck


(lsn / jenaktiv) - Bereits zum fünften Mal starten gestern um 18 Uhr Unternehmen gemeinsam mit Profisportlern für den guten Zweck. Die Kartbahn Jena und der jenAKTIV e.V. veranstalteten die Wohltätigkeitsveranstaltung für mehr Kindersport gemeinsam.

Seit nunmehr fünf Jahren engagiert sich der jenAKTIV e.V. mit zusätzlichen Bewegungsstunden in mehreren Jenaer Einrichtungen. Die Vermittlung von Spaß und Freude an regelmäßiger Bewegung stehen dabei im Vordergrund. Mit der Kartbahn Jena hat der Verein dabei einen zuverlässigen Partner gefunden, der sich gleichwohl der nachhaltigen Bewegungsförderung bewusst ist.

Mit der nun fünften Auflage der Motorsportveranstaltung für den guten Zweck feierten die Veranstalter so ein kleines Jubiläum. Gut drei Stunden lang fuhren Unternehmen aus der Region mit je fünf Mitarbeitern und einem zugelosten Sportler auf dem rund 400 Meter langen Rundkurs um die Wette. “Dass sich diese Idee zu so einer festen Größe entwickelt hat, war zu Beginn nicht zu erwarten. Der ungebrochene Ehrgeiz der Teams und das harmonische Umfeld sind u.a. die Stützen unserer Wohltätigkeitsveranstaltung”, sagte Kartbahn-Chefin Heike Meißgeier.

"Großbaustelle Westbahnhofstraße/Magdelstieg": Ab Dienstag geht es wieder los mit dem Straßenbau - Pendelbusse verkehren bis zur Bahnbrücke


(lsn / jenah / rana) - Die Straßenbauarbeiten in der "Westbahnhofstraße" und im "Magdelstieg"  werden in der kommenden Woche wieder aufgenommen. Diese bedingen eine monatelange Vollsperrung in Höhe der Bahnbrücke, wodurch es vorerst ab Dienstag, den 2. April 2013, bis voraussichtlich Freitag, den 24. Mai 2013, zu Änderungen bei den Buslinien 10, 11, 12 und 13 kommt.

Mehr als ein halbes Jahr, voraussichtlich bis Ende Oktober, bauen dort die Stadtwerke Jena-Pößneck, der Zweckverband Wasser und der Kommunal Service Jena / KSJ auf der 700 Meter langen Strecke zwischen der Kinderklinik und der "Tatzendpromenade". So werden Strom-, Wasser- und Erdgas-Leitungen neu verlegt und die Hausanschlüsse erneuert. Aus diesem Grund muss abschnittsweise unter Vollsperrung gebaut werden. Verkehrsumleitungen werden dieses mal rechtzeitig ausgeschildert, wie Steffen Schulz, der ­Leiter für "Bau- und Qualitätssicherung" beim KSJ betonte.

Die Zufahrt zum Westbahnhofvorplatz ist künftig dann nur aus Richtung "Ernst-Haeckel-Platz" möglich. Die "Westbahnhofstraße" selbst wird aus Richtung "Ernst-Haeckel-Platz" am Westbahnhof zur Sackgasse. Auch der "Magdelstieg" wird aus Richtung dr "Tatzendpromenade" in Höhe der "Fritz-Reuter-Straße" zur Sackgasse.

Der "Magdelstieg" wiederum wird ab "Otto-Schott-Straße" bis zur "Fritz-Reuter-Straße" nur als Einbahnstraße befahrbar sein. In der "Schott"-Straße kommt es zudem zu umfassenden Veränderungen der Verkehrsorganisation, denn die "Otto-Schott-Straße" wird in der Bauzeit zur Vorfahrtstraße! Die bisherigen Vorfahrsregelungen werden deshalb geändert. Außerdem sind hier Haltverbotsregelungen erforderlich, damit der Bus- und LKW-Verkehr nicht behindert wird (zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken).


Für Fahrgäste des Jenaer Nahverkehrs / "JeNah" werden sowohl stadtauswärts als auch stadteinwärts Pendelverkehre eingerichtet. Diese enden beziehungsweise beginnen vor und nach der Bahnbrücke, so dass die Fahrt nach einem kurzen Fußweg - entlang der Bahnbrücke zur jeweils nächsten Haltestelle - fortgesetzt werden kann.

Die "JeNah"-Änderungen im Detail:

Die Pendelbusse zwischen Stadtzentrum und Westbahnhofstraße halten stadtauswärts vor der Bahnbrücke an einer Ersatzhaltestelle, wenden am Westbahnhof und fahren zurück zum Stadtzentrum. Aus Richtung Beutenberg, Winzerla, oder Bahnhof Göschwitz kommend, verkehren die Busse ab der Haltestelle Fachhochschule über die "Otto-Schott-Straße" bis zu einer Ersatzhaltestelle an der Ecke "Otto-Schott-Straße"/Ecke "Gustav-Fischer-Straße", von dort weiter bis zur Ersatzhaltestelle "Westbahnhofstraße" (vor der Bahnbrücke).

Die geänderten Fahrpläne können die Fahrgäste des Nahverkehrs in den Haltestellen nachlesen oder HIER im Internet aufrufen. Auch im ServiceCenter der Jenaer Nahverkehr GmbH in der HolzMarktPassage können sich die Fahrgäste informieren.

Neues von der "Curiosity"-Mission # 019: Der Mars-Rover hat seine Forschungsreise fortgesetzt und erstmals neue Kameras aktiviert


(lsn / interjena) - Nach den drei Sicherheitsphasen für die Bordcomputer des "Curiosity" Marsrovers der NASA ist der Rover nun wieder einsatzbereit und arbeitet mit dem "B"-Bordcomputer. Momentan befindet sich "Curiosity" im sog. "Yellowknife Bay"-Bereich.

Das Aktivieren des "B"-Bordcomputers führte nun dazu, dass jetzt die sechs Navigationskameras auf der linken Seite des Rovers zum Einsatz kamen und zwar zum ersten Mal nachderm der Rover vor mehr als sechs Monaten auf dem Mars gelandet ist. Die nachfolgende Aufnahme zeigt einen Blick auf die Marsoberfläche und hier fallen Steine auf, die durch die Überfahrt des "Curiosity"-Rovers zerbrochen wurden. Hiervon hat "Curiosity" weitere farbige Detailaufnahmen gemacht, von denen eine oben zu sehen ist.


Die wissenschaftlichen Instrumente des Mars-Labors an Bord von "Curiosity", darunter fünf Wissenschafts-Kameras, können jeweils entweder durch den "A"- oder den "B"-Bordcomputer gesteuert und betrieben werden- Allerdings sind immer jeweils nur sechs der insgesamt zwölf "Engineering"-Kameras mit einem der beiden Rechner verbunden; mit dem Begriff "Engineering"-Kameras sind die Navigations-Kameras (= Navcam) sowie die sog. "Gefahrenabwehr"-Kameras vorne und hinten "(= Front Hazard-Avoidance Camera und Rear Hazard-Avoidance Camera) gemeint. Jede dieser drei genannten Kameras ist jeweils eine Paar-Ausführung für Stereoaufnahmen.

Kleiner Hinweis: An Karfreitag und noch über die ganzen Osterfeiertage werden in den "Lichtstadt.News" spektakuläre Fotobearbeitungen der "Curiosity Misson", hergestellt von Studierenden aus Jena für InterJena Communications, zu sehen sein.

Dienstag, 26. März 2013

"Kommunen haben E.ON-Kreditverträge unterzeichnet": Wichtige Hürde für die Übernahme der früheren E.ON Thüringer Energie AG wurde genommen!


(lsn / thüringen) - Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (Foto) hat die heute erfolgte Unterzeichnung der Kreditverträge zwischen dem kommunalen Zweckverband KET und den Banken grundsätzlich begrüßt. Die über längere Zeit nicht vorhandene Finanzierungsgrundlage sei jetzt geschaffen.

"Damit ist eine wichtige Hürde die Übernahme der früheren E.ON Thüringer Energie AG durch den KET genommen", sagte er in Erfurt. Weiter hoffe er, so Machnig, dass damit nun der Weg frei sei für ein zentrales Projekt der Energiepolitik in Thüringen. Das Thüringer Landesverwaltungsamt / TLVwA muss nun noch diese Kreditverträge prüfen.

"Dabei ist sicherzustellen, dass es eine Gleichbehandlung aller Banken gibt und die Risiken nicht einseitig dem Land aufgebürdet werden", sagte der Minister. Das sei Aufgabe des Thüringer Innenministers und des Landesverwaltungsamts. Nach der Genehmigung der Verträge und der Bereitstellung der Mittel könne die Kaufsumme noch in dieser Woche an die E.ON AG überwiesen und die Transaktion damit endgültig abgeschlossen werden.

Das Verfahren sei nicht immer optimal gelaufen, sagte Machnig ergänzend, denn manche Verzögerungen und Irritationen im Übernahmeprozess hätte man sich sparen können. Am Ende aber zähle für ihn das Ergebnis: "Künftig werden wichtige Entscheidungen für die Energieversorgung in Thüringen nicht mehr in Düsseldorf, sondern in Erfurt getroffen", so der Minister. Damit liege die Ausgestaltung des Thüringer Energiesektors dann zu einem großen Teil in kommunaler Hand.

Hintergrund: Die E.ON Thüringer Energie AG versorgt im Freistaat Thüringen rund eine Million Kunden mit Strom und Gas, ist darüber hinaus auch in Bereich des Netzbetriebs, der Telekommunikation, der Breitband- und Fernwärmeversorgung tätig und hält 23 Beteiligungen an Thüringer Stadtwerken. Das Anlagevermögen des Unternehmens betrug 2011 mehr als eine Milliarde Euro, der Jahresüberschuss lag bei rund 100 Millionen Euro. Mit 1.500 Beschäftigten ist E.ON Thüringen zudem einer der großen Arbeitgeber der Region.

"TRANSPARENTPOLIS": Über den Wert von politischen Zielen und Erklärungen am Beispiel einer Internetplattform


(lsn) - In Ergänzung unserer Mini-Serie "INSIDE JENAPOLIS" (Teil 1, Teil2 und Teil 3) hatten uns verschiedene Leser gebeten, bei "JENAPOLIS" eine Online-Petition einzureichen, bei der es um "JENAPOLIS" selbst geht.

"Gelebte Demokratie", schrieb uns z. B. Leserin Beate Hiemisch, "muss so etwas aushalten können. Es geht schließlich nicht um Rechtsextremismus sondern um Transparanz." Sie schätze "JENAPOLIS" als "wichtige Informationsebene" und "schüttele nur den Kopf darüber", dass "JENAPOLIS" Kommentare seiner Leser ohne Erklärung "...über das weshalb und warum..." lösche. Sie unterstütze es, falls wir eine entsprechene Online-Petition starten würden, schreibt sie abschließend.

Auch andere Leser waren dieser oder ähnlicher Meinung, weshalb "Lichtstadt.News" Verantwortlicher und ZONO Radio Jena Programmkoordinator Rainer Sauer bereits vor Wochen unter dem Titel "TRANSPARENTPOLIS" eine entsprechende Online-Petition bei "JENAPOLIS" eingereicht hat, deren Text man nachfolgend lesen kann.


Dort hat man inzwischen seine Regeln für Kommentare geändert. In einem sog. "Netiquette-Hinweis für Kommentare" teilte die Redaktion jüngst offiziell zur Moderation bzw. dem Löschen von Kommentaren mit (Zitat):

"Die Moderation erfolgt nach strikten Regeln, ein Anrecht auf die Veröffentlichung eines Kommentars besteht nicht. Grundsätzlich nicht veröffentlicht werden rassistische, herabwürdigende und/oder diskriminierende Einsendungen oder sonstige gegen andere Menschen gerichtet Schmähungen. Für Nachfragen dazu stehen wir jederzeit zur Verfügung - Hinweise, Fragen oder Anregungen bitte per E-Mail."

Die strikten Regeln lässt "JENAPOLIS" aber im Grunde offen. So gilt weiter das Konzept von "Kommunikation und Transparenz" im Gleichklang mit dem, in einem Schreiben formulierten, "Hausrecht eines jeden Redakteurs", Kommentare ohne Angabe von Gründen zu löschen oder nicht zu veröffentlichen.

Es bleibt abzuwarten, ob "JENAPOLIS" die oben genannte Petition in eigener Sache tatsächlich zulässt. Angenommen wurde sie jedenfalls bereits am 12. März 2013. Bisher ist allerdings weder auf "JENAPOLIS" etwas bezüglich der Petition unternommen worden, noch gab es ein Schreiben der Redaktion an den Petetnten.


Wir finden auch - und dies insbesondere im Sinne unserer Leser (s. o.): Gelebte Demokratie, verbunden mit dem Wunsch nach universaler Transparenz, müsste so eine Petition aushalten können. Man darf diese Hoffnung niemals aufgeben, denn: vielleicht wird ja eines Tages aus "JENAPOLIS" tatsächlich "TRANSPARENTPOLIS".

"Lehre aus den 'NSU'-Ermittlungspannen": Im Freistaat ist jetzt eine "Besondere Aufbau-Organisation" des Innenministeriums aktiv!


(lsn / thüringen) - Im Freistaat prüft man derzeit das Verbot eines Vereins aus der rechtsextremistischen Szene. Dies gab Thüringens Innminister Jörg Geibert gestern auf einer Pressekonferenz bekannt.

Hintergrund der Prüfung seien Ermittlungen wegen des "Verdachts auf Bildung einer terroristischen Vereinigung", wie der Innenminister in Erfurt bei der Vorstellung einer ersten Bilanz der sogenannten Besonderen Aufbau-Organisation "Zesar" erwähnte. Bereits in den kommenden Wochen könne mit einem Abschluss der Prüfung gerechnet werden, sagte er, machte jedoch keine näheren Angaben.

In der BAO "Zentrale Ermittlungen und Strukturaufklärungen - Rechts" (abgekürzt "Zesar") konzentriere der Freistaat seit Jahresbeginn den Großteil der Ermittlungen zu Verdächtigen aus dem rechten Milieu, teilete ein MItarbeiter des Innenministeriums gestern der Presse mit. Bislang hätten die mehr als 30 Beamten der BAO 33 Verfahren von der Polizei übernommen. Derzeit richteten sich die Ermittlungen im Wesentlichen gegen 43 namentlich bekannte und drei noch unbekannte Verdächtige, sagte der Ressortchef.

Erst in der vergangenen Woche hatten die Beamten bei Ermittlungen gegen zwei Männer im Alter von 24 und 28 Jahren eine Waffe in Schwerin sichergestellt. Sie war im Elternhaus des 28-jährigen Mannes gefunden worden. Auch in Jena und Kahla waren Objekte durchsucht worden. Es sei eine Waffe aus Wehrmachtszeiten gewesen, wurde nun mitgeteilt, und die beiden hätten diese unrechtmäßig in Nordrhein-Westfalen erworben. Beide Männer seien bereits wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Betrugs polizeibekannt, würden jedoch laut "Zesar"-Chef Anton Wahlig, keiner rechten Organisation angehören.

Thüringens Innenminister Geibert erhofft sich von der neuen BAO "Zesar" eine effektivere Arbeit bei den Ermittlungen. Die zentrale Ermittlungsstelle sei beim Thüringer Generalstaatsanwalt angesiedelt. Ihre Einrichtung ziehe eine der Lehren aus den zahlreichen Ermittlungspannen im Umfeld der rechten Szene und besonders bei der Suche nach den Mitgliedern der rechtsextremistischen Terrorzelle "NSU", sagte Geibert gestern.

Montag, 25. März 2013

Anlässlich seines Todes sendet ZONO Radio Jena heute Abend ab 21 Uhr noch einmal "Im Gespräch mit Reinhard Lakomy"


(zono radio jena) - Er war einer der vielseitigsten Musiker in der DDR: Reinhard Lakomy. Der Universalmusiker und -komponist starb am Samstag im Alter von 67 Jahren in seinem Berliner Haus an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung.

Mehr als 40 Jahre hat "Lacky" die Menschen, zuletzt vor allem Kinder, mit seiner Musik begeistert, war bis vor Kurzem noch auf Tour mit seinem "Traumzauberbaum"-Programm des Reinhard-Lakomy-Ensembles. Lakomy war vor allem zu DDR-Zeiten ein Star. In Magdeburg geboren komponierte er neben Schlagern und Elektronischer Musik auch Musicals, Ballett- und Filmmusik. Als Jazzer gehörte Lakomy zu den Mitbegründern des Günther Fischer Quartetts. Der Durchbruch gelang ihm 1972 mit dem Sprechgesang "Heute bin ich allein".

"Im Gespräch mit Reinhard Lakomy" heißt eine Radiosendung, die Rainer Sauer 1999 mit Lacky produzierte und in der er, ähnlich wie in seiner Autobiografie "Es war doch nicht das letze Mal", über sein Leben erzählt. Zusammen mit seiner Frau Monika Ehrhardt brachte Reinhard Lakomy 14 Alben heraus. Das Publikum habe auch die außergewöhnliche Stimme von Lacky geliebt, wie Tom Wielgohs, Lakomy Manager anlässlich seines Todes sagte. Über 200 Film- und Ballettmusiken habe er geschaffen, sagte Wielgohs, zwei Schulen tragen den Namen des Komponisten, auch Kitas und Grundschulen sind nach ihm und seinr Ehefrau benannt.

Am heutigen Montag, den 25. März 2013, sendet ZONO Radio Jena noch einmal "Im Gespräch mit Reinhard Lakomy" und zwar von 21 bis 23 Uhr auf UKW 103,4 MHz, im Kabelnetz Ostthüringen auf 107,9 MHz und im Internet zeitgleich zu hören bei www.zono.de.

"Arbeitsgruppe 'Villa' war erfolgreich!": Polizei Jena klärt Serie von Einfamilienhauseinbrüchen in der Lichtstadt und dem Jenaer Umland auf

(lsn / polizei) - Mit zwei Festnahmen gelang es der Jenaer Polizei am Mittwoch vergangener Woche, einen Schlussstrich unter eine ganze Serie von Einbrüchen in Einfamilienhäusern zu ziehen.

Festgenommen wurden dabei im sachsen-anhaltinischen Weißenfels zwei Männer im Alter von 31 und 22 Jahren. Gegen beide war bereits über einen längeren Zeitraum ermittelt worden, nachdem sie im Dezember in Hermsdorf auf frischer Tat nach Einbrüchen in zwei Einfamilienhäuser gestellt worden waren. Allerdings reichten damals die belastenden Beweise noch nicht aus, um Haftbefehle zu erlangen.

Durch umfangreiche kriminalistische Arbeit, konnten den beiden nun 16 weitere Einbrüche in Einfamilienhäuser im Jenaer Umland nachgewiesen werden, was nun zu Haftbefehlen führte. Noch sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen, sodass sich die Anzahl der geklärten Einbrüche noch erhöhen könnte.

15 Beamte der Jenaer und Weißenfelser Polizei waren am Mittwoch in Weißenfels im Einsatz, außerdem 30 Beamte einer Jenaer Zugriffseinheit. Durchsucht wurden sieben Objekte. Hierbei stellten die Beamten eine Vielzahl an gestohlenen Gegenständen sicher. Es handelte sich u.a. um Heimelektronik, Schmuck, Werkzeug und Kameras. Die Zuordnung der Gegenstände zu den einzelnen Einbrüchen ist derzeit noch im Gange.

Die beiden Täter bestritten ihren Lebensunterhalt ganz offensichtlich mit den Einbrüchen. Beide sind drogenabhängig und gehen keiner geregelten Arbeit nach. Sichergestellt wurden bei dem 22-Jährigen auch ca. 150 g Marihuana, außerdem mehrere gestohlene EC-Karten und Personalausweise.

Bei der Kriminalpolizei Jena war im November letzten Jahres die Arbeitsgruppe "Villa" gegründet worden, nachdem sich die Anzahl der Einbrüche in Einfamilienhäuser stark erhöht hatte. Registriert wurden zwischen September und dem Jahresende allein 61 solcher Einbrüche. Bei der Ermittlungsarbeit der AG "Villa" wurden die Beamten durch Spurenauswertung auch auf weitere Tätergruppen aufmerksam.

"Eine Multifunktionsarena kommt bestimmt!": Gestern war der erste Spatenstich für die neue Multifunktionshalle in Jena-Burgau


(lsn / jenabaskets) - "Wir bauen eine Arena, die multifunktional nutzbar sein wird, mit mobilen 
Tribünen und Parkett auch Kongressen, Jahreshauptversammlungen und Konzerten Platz bietet. Die Arena wird innerhalb weniger Stunden den jeweiligen Veranstaltungen und Events anzupassen sein", dies sagte Lars Eberlein, Geschäftsführer der Jena Baskets GmbH, gestern beim ersten Spatenstich für die neue Multifunktionshalle in Jena-Burgau.

Deshalb sei man überzeugt, dass diese Halle Jena einen enormen Mehrwert biete, weil der sportliche, kulturelle und wirtschaftliche Bedarf für eine solche Halle enorm groß sei und derzeit noch nicht abgedeckt werden könne. "Wir haben heute mit dem Spatenstich begonnen, werden hoffentlich den Termin am Jahresende halten können“ so Eberlein.

Gut sechs Millionen Euro netto wird das neue Schmuckstück am Gleisdreieck Burgau kosten, wovon 3 Millionen Euro als Baukostenzuschuss seitens der Stadt Jena getragen werden. „Ich bin davon überzeugt dass wir hervorragend, wenn auch länger als sonst üblich geplant haben. Der Berliner Flughafen war ein gutes Vorbild für uns, wie man es nicht oder besser machen sollte“, konnte sich Jenas Geschäftsführer den Seitenhieb zum Jahrhundertbauwerk in der Hauptstadt gestern nicht verkneifen.

"Bauen - Wohnen - Energie - Jena 2013": Trotz frostriger Temperaturen kamen Tausende Jenaer zur Messe nach Burgau


(lsn / otz) - Aussteller wie Kunder der Messe "Bauen - Wohnen - Energie" zogen gestern in Burgau eine positive Bilanz. Bei strahlendem Sonnenschein, aber absolut frostrigen Temperaturen außerhalb des Messezeltes, kamen viele Tausend Besucherinnen und Besucher zwischen Freitag und Sonntag zur Messe "Jena 2013".

Auf der Messe (früher von der Jenaer Messegesellschaft Probandt organisert und seit einigen Jahren in der Hand der Thüringer TK Messegesellschaft) ist es den Besuchern möglich, vieles Interessante anzufasen, zu hinterfragen oder einfach nur anzuschauen. Oft reicht eine Visitenklarte aus, um neue Kontakte zu knüpfen, aber es werden auch viele Vor-Ort-Besuche mit den einzelnen Firmen vereinbart. Aufjeden Fall war es im Messezeilt angenehm warm und auch für das leibliche Wohl war gesorgt worden.

Von einer guten Stimmung sprach auch Messe-Veranstalterin Christiane Längle in der OTZ, dies trotz einigen Beschwernisse: "Am vergangenen Freitag wurde der Grundstein für die neue Multifunktionshalle gelegt. Durch die Baustelle mussten wir unsere Ausstellungsfläche verkleinern. Auch die Parkplätze für die Aussteller fielen weg", berichtet sie. Die Vorfreude auf die neue Halle hätte über die Einschränkungen in diesem Jahr hinweggeholfen.

Sie sei gespannt darauf, die X. Messe im nächsten Jahr dann in der neuen Halle ausrichten zu können. "Viele der logistischen Vorbereitungen, angefangen von dem Aufbau der Toiletten bis hin zum Wachdienst fallen dann weg. Das macht vieles leichter", sagte sie der Zeitung.

Sonntag, 24. März 2013

"Flügel für die Jugend" in der Jenaer Rathausdiele: Heute gibt es ein Klavier-Recital der Jenaer Philharmonie unter dem Motto "Flügel für die Jugend"


(lsn / philharmonie jena) - Zum inzwischen sechsten Mal steht heute ein Klavier-Recital der Jenaer Philharmonie unter dem Motto "Flügel für die Jugend" in der Rathausdiele an.

Ab 11 Uhr sind die pianistischen NachwuchskünstlerInnen der Musik- und Kunstschule Jena sowie des Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar dort am Steinwayflügel zu erleben. Dies ist eine besondere Gelegenheit für die jungen Künstler, ihre einstudierten Stücke vor Publikum zu präsentieren.

So ein Auftritt spornt viele zusätzlich an, das eigene Klavierspiel weiter zu verbessern. Und für alle Gäste wird im Konzert hörbar, wie sich die Pianistinnen und Pianisten von Morgen entwickeln. Von der jugendlichen Energie beim Klavierspiel kann sich manch etablierter Künstler noch etwas abgucken.

Karten zum Preis von 12 Euro sowie ermäßigt für 3 Euro (für Kinder, Schüler und Studenten) gibt es an der Tageskasse in der Rathausdiele.

Die "Bild am Sonntag" berichtet: Der "Nationalsozialistische Untergrund" soll etwa 130 Helfer und Unterstützer gehabt haben - Dies belege eine Liste für den Bundestags-Untersuchungsausschuss


(lsn / bams) - Die Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" / "NSU" um die Jenaer Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt (beide am 04.11.2011 verstorben) und Beate Zschäpe hatte offensichtlich weit mehr Helfer und Unterstützer als bisher angenommen. 129 Personen aus der rechtsextremen Szene sollen zum engeren und weiteren Umfeld des "NSU" gehört haben, berichtete die Zeitung "Bild am Sonntag" heute unter Berufung auf eine Liste der Sicherheitsbehörden, die dem "NSU"-Untersuchungsausschuss des Bundestags in der vergangenen Woche zugegangen sei.

Dem "NSU" werden zehn rassistisch motivierte Morde an türkisch- und griechischstämmigen Kleinunternehmern und einer Polizistin zur Last gelegt. Der Prozess gegen Beate Zschäpe, einzige Überlebende des Terror-Trios sowie gegen vier mutmaßliche Helfer beginnt am 17. April 2013 in München.

Mundlos und Böhnhardt waren 2011 nach einem gescheiterten Banküberfall in Eisenach tot in einem Wohnmobil aufgefunden worden, Zschäpe stellte sich Tage später in Jena der Polizei. Neben diesem harten Kern werde laut der "Bild am Sonntag" gegen knapp ein Dutzend weitere Beschuldigte ermittelt. Zudem soll es zahlreiche Helfer gegeben haben, die über die Jahre, in denen das Trio im  Untergrund lebte, direkt oder indirekt Kontakt mit Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe hatten. Unklar ist dem Bericht zufolge weiterhin, welche V-Leute der Sicherheitsbehörden zum Umfeld des Terrortrios gehörten.

Der Bundestagsausschuss habe deshalb am Donnerstag beschlossen, dass die Bundes- sowie die 16 Landesregierungen die neue Namensliste auf bisher unentdeckte V-Leute überprüfen sollten. Das bestätigte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy jetzt gegenüber der "Bild am Sonntag". Edathy sagte wörtlich: "Die neue Zahl ist erschreckend hoch. Jetzt muss schnell geklärt werden, ob es darunter Mitwisser der 'NSU'-Verbrechen und weitere V-Leute gab."

"Mit einem blauen Auge davongekommen!": Nicht nur FCC Trainer Sander war nach dem 1:1 zuhause gegen den FSV Zwickau von seinem FC Carl Zeiss enttäuscht


(lsn / fcc) - Der FC Carl Zeiss Jena verlor gestern nicht zwei Punkte, wie man nach dem 1:1 im Heimspiel gegen den FSV Zwickau denken könnte. Nein: er gewann einen Punkt und das sozusagen in letzter Sekunde.

Matthias Peßolats eiskalt verwandelter Foulelfmeter in der 89. Minute sichert dem FCC bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt vor mehr als 4.400 Zuschauern einen glücklichen Punktgewinn gegen den FSV Zwickau. Dabei waren die Gäste bereits in der 37. Minute durch Luge in Führung gegangen, als sie einen Konter ebenso kaltschnäuzig abschlossen und Jenas Fehler im Spielaufbau bestraften. 

Der FC Carl Zeiss agierte in seinem ersten Punktspiel nach 105 Tagen Winterzwangspause allenfalls in der ersten halben Stunde akzeptabel und lieferte vor allem nach der Pause eine enttäuschende Leistung ab.

Petrik Sander sagte dann auch gestern nach dem Spiel: "Uns ist das Ergebnis definitiv nicht egal, wir haben Ansprüche, die viereinhalb Tausend Zuschauer haben Ansprüche, und denen sind wir heute 90 Minuten lang hinterher gelaufen. Wir waren zu keiner Zeit in der Lage, dem Spiel den Stempel aufzudrücken, haben ängstlich agiert, sind wie die Osterhasen über den Platz gehoppelt. Uns war die Pause anzumerken, wir hatten keinen Rhythmus, jeder hat irgendwie versucht und meist das Falsche getan. (...) Wir sind heute mit einem blauen Auge davongekommen. Es gibt nichts zu entschuldigen, aber die Lehren zu ziehen."

Samstag, 23. März 2013

Heute Abend ist "EARTH HOUR": Für eine Stunde geht in der Lichtstadt an vielen Orten das Licht aus!


(lsn / rana) - Rund um den Globus gehen heute Abend von 20 Uhr 30 bis 21 Uhr 30 die Lichter aus. Während der so genannten "Earth Hour" der internationalen Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature /WWF werden Privatpersonen in ihren Wohnungen das Licht ausschalten und viele Tausend Städte symbolisch ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hüllen, darunter Wahrzeichen wie etwa der Big Ben in London.

Jena ist in diesem Jahr das dritte Mal dabei, um ein Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Das Rathaus, der Stadtspeicher am Markt 16, das Volkshaus, das Volksbad, die Villa Rosenthal, die Stoyschule, der Pulverturm, das Johannistor und die Meta-Zeichen auf dem Holzmarkt werden eine Stunde lang dunkel bleiben.Die Turmuhrbeleuchtungen einiger Schulen sowie der Werbetafeln am Stadion werden ausgeschaltet. Ingrid Leipold vom Fachdienst Umweltschutz in der Stadtverwaltung sagt: "Das Tolle an Earth Hour ist, dass jeder mitmachen kann. Wir hoffen, dass möglichst viele Jenaer an diesem Abend für eine Stunde das Licht ausschalten und somit Teil einer weltweiten Gemeinschaft werden." Auch die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck sind wieder mit dabei: Ab 20.30 Uhr bleiben für 60 Minuten die Leuchtreklame, die Schaufenster- und die Außenbeleuchtung in den Servicebüros in der Grietgasse und in der Rudolstädter Straße dunkel.

Nach Angaben des WWF werden sich dieses Jahr wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt beteiligen. Wer auch mitmachen möchte, kann sich unter www.earthhour.wwf.de registrieren und auch Tipps für die eigene Earth Hour entdecken. In Deutschland steht die Aktion dieses Jahr unter dem Motto "JA zur Energiewende!" Die WWF Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt. Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen Ereignis aus. Ein Jahr später nahmen bereits geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 Ländern teil, um dem Umwelt- und Klimaschutz ihre Stimme zu geben.

Für 2009 wurde anhand registrierter Teilnehmer, Umfragen und des Rückgangs des Energieverbrauchs ermittelt, dass weltweit mehrere hundert Millionen Menschen teilgenommen hatten. An der letzten Earth Hour in 2012 nahmen 6.525 Städte in 150 Ländern teil, rund 1,8 Milliarden Menschen wurden erreicht.

"Jena 'top' und Jena 'flop'!": Bei der Lebensqualität macht der Lichtstadt so leicht keiner was vor - Bei den Übernachtungsgästen gab es im letzten Jahr jedoch ein Minus


Insgesamt schaffte es dort mit Stuttgart auf Platz 6 nur eine der zehn größten Städte unter die Top 10 des Ranking für die "nachhaltige Wohlfahrt" - und mit Jena auf Platz 5 überhaupt nur eine einzige Stadt, die nicht im süddeutschen Raum liegt. Die vier Spitzenplätze im bundesweiten Vergleich belegten Erlangen, Ulm und Heidelberg und Freiburg.

Der Grund für die Top-Platzzierung Jenas lag einerseits sowohl im Jahres-Netto-Einkommen der Einwohner als auch an der erheblichen Anzahl von Forschungseinrichtungen, andererseits wurden die vielfältigen Möglichkeiten der Kinderbetreuung in der Lichtstadt, ihre relativ niedrige Kriminalitätsrate sowie die geringe Jugendarbeitslosigkeit genannt.

Dagegen ist Jena der Thüringer "Absteiger" bei den Gastbesuchen und Übernachtungszahlen des vergangenen Jahres. Während im Freistaat zum sechsten Mal in Folge ein Zustrom von Gästen verzeichnet worden ist, sanken in der Lichtstadt bis November 2012 hauptsächlich wegen des geschlossenen "Esplanade"-Hotells die Übernachtungen um knapp 9 Prozent, die Zahl der Gäste sogar um  etwa12 Prozent.

Während im Dezember 2012 die Gästezahlen in Jena wieder strikt anzogen (= knapp 32 % mehr als im Vorjahr) brach z. B. in Weimar im selben Monat die Zahl der Übernachtungen ein, was so gedeutet werden kann, dass sich die Besucherströme während des Hotelumbaus u. a. nach dorthin verlangert hatten.

"Lacky ist von uns gegangen": Rainer Sauer sprach für den MDR einen Nachruf auf den großen Musiker und Komponisten Reinhard Lakomy - Am Montag Abend folgt eine Sondersendung von ZONO Radio Jena

(rainer sauer) - Vor wenigen Tagen erst, noch nicht einmal drei Wochen her, verkündete Reinhard "Lacky" Lakomy der Welt das Ende seines Lebens. Unheilbar krank sei er, sagte Lacky damals dem MDR, und das sei ja wohl "mehr, als ein eingeklemmter Nerv".

Ich schrieb damals, dass "wir" (und damit meinte ich alle Menschen, die ihn kannten und als Mensch erleben durften) uns für ihn eine heiße August-Nacht unter seinem Traumzauberbaum wünschen würden, eine Nacht, in der er diese Welt in Ruhe würde verlassen können. Aber Universalmusiker und Workaholics wie er (so wie auch 25 Jahre zuvor Conny Plank) haben manchmal noch nicht einmal dieses "Anstands-halbe-Jahr", um mit allem in Ruhe abzuschließen. Und so raubte es ihm schon heute morgen den Atem, noch nicht einmal drei Wochen nach der schrecklichen Ankündigung.

Heute Mittag machte MDR Info ein Radiointerview mit mir, in dem ich auf Lackys Leben eingehen durfte und auch das Musical, das er 2006 für das Planetarium unserer Stadt schrieb, habe ich dabei nicht vergessen. Einfach ist so etwas nicht. Über jemanden zu reden, den es schon nicht mehr als Mensch gibt und den man doch noch so vor Augen hat, als könnte er jeden Moment um die Ecke biegen und sagen: "Was gibt's Neues?"

Am Montag Abend sendet ZONO Radio Jena ihm zu Ehren noch einmal die Sendung "Im Gespräch mit Renhard Lakomy", die ich im Dezember 1999 aufgezeichnet habe und in der er mit mir sein Leben Revue passieren ließ. Die sollte man nicht verpassen.

Rainer Sauer, Jena am 23. März 2013

Freitag, 22. März 2013

"Stadtrat musste in die Verlängerung": Gestern fand die Stadtratssitzung vom MIttwoch ihren Abschluss


(lsn / zono radio jena) - Nur 19 der insgesamt 30 Tagesordnungspunkte konnte der Jenaer Stadtrat am Mittwoch Abend behandeln. Da im April aber bereits viele wichtige Stadtrats-Entscheidungen, etwa zum Eichplatz und dem Jenaer Doppelhaushalt 2013/2014, anstehen, musste die Stadtratssaitzung am gestrigen Donnerstag zu Ende gebracht werden, wobei alleine 15 Änderungsantrtäge zum Haushalt zur Entscheidung vorlagen.

Verwundert bis begeistert nahm man im Stadtrat die zu später Stunde verkündete Nachricht zum möglichen Bau der Jenaer Multifunktionsarna zur Kenntnis. Nicht nur Social Entrepreneur Arne Petrich (= "JENAPOLIS"-Chef und Mitbegründer der neuen Bürgerbewegung "Unser Jena ... gemeinsam für die Region") war der Meinung, diese Information wäre eine aktuelle Stunde im Stadtrat wert gewesen. Er schreibt dazu: "Sicherlich kam diese Nachricht nicht ohne Grund erst nach dem Ende der Tagungen in Jena. Bereits vor zwei Jahre zur OB-Wahl waren dies vorgezogene Wahlgeschenke, so scheint diese Zusage aus Brüssel auch wieder zur richtigen Zeit in Vorbereitung der Bundestagswahl zu kommen."

Die wesentlichen Theman des Stadtrates in dieser Woche waren, neben der ersten Lesung des Doppelhaushalts, der Schulneubau in Jena-West, die Zuschussvereinbarung für "JenaKultur", das Budget für die einzelnen Ortsteile, der sog. "Jenabonus", die Entgelte für das Schullandheim "Stern" sowie die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer.

Wer sich die Stadtratssitzung noch einmal als Video ansehen möchte, der klickt bitte auf das TV-Symbol oben!

"BAUEN – WOHNEN - ENERGIE - JENA 2013": Grußworte des Jenaer Oberbürgermeisters zur heute in der Lichtstadt beginnenden größten Baumesse in Thüringen


(lsn / rana) - Liebe Besucherinnen und Besucher der Messe "Jena 2013",

bereits zum 22. Mal findet pünktlich zum Beginn der Bausaison vom 22. bis 24. März 2013 Thüringens größte Baumesse statt. Die Messe "JENA 2013" präsentiert auch in diesem Jahr wieder alles rund ums Haus in den seit Jahren bewährten Themenbereichen BAUEN - WOHNEN - ENERGIE. Ergänzt wird das Angebot durch die etablierte Sonderausstellung "Wohn(T)räume".

In diesem Jahr dominieren die Themen gesundes, bezahlbares Bauen, behagliches Wohnen, kreatives Einrichten und Energie die Ausstellung. In Zeiten steigender Energiekosten und angesichts des sich immer stärker fortsetzenden Klimawandels gewinnt vor allem das umweltbewusste Bauen immer stärker an Bedeutung. Wie in den Jahren zuvor wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Vortrags- und Rahmenprogramm begleitet.

Das Bauherrenforum - vor allem mit der Vortragsreihe über energieeffizientes Heizen und alternative Energien - wurde im Jahr 2012 noch intensiver als in den Jahren davor nachgefragt und wird daher auch 2013 an allen drei Messetagen fortgeführt. Den Messegast erwartet ein umfassender Überblick zu Sanierungs- und Renovierungssystemen, Dach und Fassaden, Bauelemente, Inneneinrichtungen, Heiztechniken, Lichttechnik, Gartengestaltung und vieles andere mehr. Neben den ausstellenden Handwerkern runden Hausbaufirmen, Architekten, Banken und Bausparkassen das Angebot ab. Hausbauer, Eigenheimbesitzer, Handwerker und alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Messe "Jena 2013" zu besuchen.

Ich wünsche der Messe und allen Beteiligten bestes Gelingen und freue mich, dass die Ausstellung die Wirtschaftsstärke und Fachkompetenz unserer Region widerspiegelt.

Dr. Albrecht Schröter
Oberbürgermeister

"Multifunktionsarena in Jena darf gebaut werden!": Die EU gab grünes Licht für das Betreiberkonzept und die Fördermittel zum Umbau des Ernst-Abbe-Sportfelds


(lsn) - Letztes Jahr dachten einige Jenaer, mit dem Abstieg des FC Carl Zeiss in die Fußball-Regionalliga und die schwierigen EU-Vorgaben für die Ausreichung von Fördermitteln wäre es ruhig geworden um die geplante Multifunktionsarena in Jena. Doch die Stadt Jena war in der Zwischenzeit fleißig gewesen und hatte ihre "Hausaufgaben" gemacht, was jetzt von Brüssel belohnt wurde.

D ie Lichtstatt hatte im Sommer alle Unterlagen für den Fördermittelantrag zu dem rund 35 Millionen Euro schweren Projekt bei der Thüringer Aufbaubank eingereicht, auch die sog. "langfristige Wirtschaftlichkeitsrechnung" der Firma PricewaterhouseCoopers. Diese war notwendig geworden, nachdem die ursprüngfliche Bevorzugung des Profi-Fußballs fallen gelassen werden musste und dem Fördermittelantrag zufolge in der Arena neben 36 Sportveranstaltungen pro Jahr auch 76 Kultur- und Kongressveranstaltungen stattfinden sollen.

Dies hat nun ganz offensichtlich die Europäische Union dazu bewegt, positiv bezüglich der Prüfung des Projektes zu entscheiden, was im Übrigen auch für den Umbau des Steigerwaldstadions iin Erfurt gilt. Die positive EU-Rückmeldung könnte nun dazu führen, dass die Stadt unverzüglich mit der Erstellung eines Bebauungsplanes beginnt, wie aus dem Rathaus zu erfahren war. Allerdings gibt es im Stdtrat noch starke Bedenken auf Grund der hohen Kosten für die Stadt Jena, weshalb also abzuwarten bleibt, ob die Multifunktionsarena tatsächlich gebaut werden kann.

Donnerstag, 21. März 2013

"Schusswaffe gefunden!": Festnahme im Raum Schwerin nach Hausdurchsuchungen in Wohnungen der rechten Szene Jenas und Kahlas


(lsn / polizei) - Am gestrigen Mittwoch, dem 20. März 2013, führte das Thüringer Landeskriminalamt / TLKA aufgrund von durch das Amtsgericht Gera erlassener Durchsuchungsbeschlüsse Haus- bzw. Wohnungsdurchsuchungen in Jena und Kahla durch.

Hierbei waren sowohl Kräfte des TLKA, Spezialeinheiten, die Bereitschaftspolizei Thüringen sowie Diensthundeführer mit Sprengstoffspürhunden im Einsatz. Hintergrund war der Verdacht des unerlaubten Erwerbs und Besitzes erlaubnispflichtiger Schusswaffen durch zwei Beschuldigte im Alter von 24 und 28 Jahren. Beide Beschuldigte sind dem TLKA einschlägig wegen politisch motivierten Straftaten bekannt und der rechten Szene zuzuordnen.

Da sowohl ein Beschuldigter wie auch die gesuchte Waffe zunächst nicht gefunden werden konnten, wurden umgehend durch die Staatsanwaltschaft Gera die weiteren Ermittlungen bis nach Mecklenburg-Vorpommern ausgedehnt und ein weiterer Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Gera erwirkt.

Im Raum Schwerin realisierten daraufhin Staatsschutzbeamte des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung von Spezialeinheiten diesen neuen Durchsuchungsbeschluss bei den Eltern des bisher nicht angetroffenen 28-jährigen Beschuldigten. Dieser wurde dann in seinem Elternhaus festgestellt und bei der sich anschließenden Durchsuchung des Hauses wurde schließlich auch die Schusswaffe aufgefunden und sichergestellt.

Details sowohl zu dem laufenden Verfahren sollen am Montag, den 25.03.2013, im Rahmen einer im Thüringer Innenministerium stattfindenden Pressekonferenz durch den Thüringer Innenminister bekanntgegeben werden.

"Aufgepasst!": Veränderte Termine für die Abfallentsorgung in der Lichtstadt wg. der Osterfeiertage


(lsn / ksj) - Auch in diesem Jahr ändern sich in der Lichtstadt aufgrund der Osterfeiertage die Termine für die Abfallentsorgung vor und nach dem Osterwochenende und zwar wie folgt:

Leerungen vom Montag, dem 25. März erfolgen am Samstag, dem 23. März 2013

Leerungen vom Dienstag, dem 26. März erfolgen am Montag, dem 25. März 2013

Leerungen vom Mittwoch, dem 27. März erfolgen am Dienstag, dem 26. März 2013

Leerungen vom Donnerstag, dem 28. März erfolgen am Mittwoch, dem 27. März 2013

Leerungen vom Freitag, dem 29. März erfolgen am Donnerstag, dem 28. März 2013.

In der Kalenderwoche vom 01. April bis zum 05. April 2013 finden sämtliche Leerungen, bedingt durch den Ostermontag, jeweils einen Tag später als planmäßig statt.  Die Verschiebungen betreffen alle Abfallarten.

Der Kommunalservice Jena informiert außerdem, dass die Feiertagsregelungen bereits über den aktuellen "WEGWEISER - kommunal service jena 2013", im Januar diesen Jahres sämtlichen Haushalten zugestellt worden waren. Ferner bleibt der Städtische Wertstoffhof in der Emil-Wölk-Straße 13a am Ostersamstag, den 30. März 2013, geschlossen.

"Die Vorbildliche!": Elisabeth Wackernagel wird für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz in der Lichtstadt mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet


(lsn) - Das langjährige Stadtratsmitglied Elisabeth Wackernagel (Foto) soll im kommenden Monat mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden.

Die 65-Jährige wurde jetzt für den 17. April 2013 von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht in die Staatskanzlei in Erfurt eingeladen, um dort die ­hohe Auszeichnung des Bundespräsidenten entgegennehmen. Joachim Gauck würdige damit Wackernagels hohes ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Vereinen, kirchlichen Organisationen sowie dem Stadtsportbund, heißt es.

Die studierte Bau-Ingenieurin war zudem von 1999 bis 2008 Mitglied des Thüringer Landtags. Außerdem ist sie als stellvertretende Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses sowie im Ortsteilrat von Neu-Lobeda aktiv. Schließlich setzt sich Elisabeth Wackernagel auch seit langem für die Jenaer Ehrenamtscard ein.

Mittwoch, 20. März 2013

"Stadtrat Live": Ab 17 Uhr in Radio und Lichtstadt.TV - Hier gibt es die Links!

(zono radio jena) - Einmal im Monat kann man in der Lichtstadt im Radio und im Internet live die Sitzung des Jenaer Stadtrates verfolgen. Heute ist es ab 17 Uhr wieder soweit. "STADTRAT LIVE" heißt unsere Sendung, man hört sie auf UKW 103,4 MHz, im Kabelnetz Ostthüringen auf der Fequenz 107,9 MHz z und im Internet bei www.zono.de.

Folgende Themenauswahl steht heute auf der 30 Punkte umfassenden Tagesordnung der Stadträte im historischen Rathaus:

- Der Doppelhaushaltsplan der Stadt Jena für die Jahre 2013/2014

- Die Zuschussvereinbarung 2013 bis 2016 für "JenaKultur"
- Hebesätze Grund- und Gewerbesteuer in der Stadt Jena für die Jahre 2013/2014
- Rechtswidrige Datenerhebung und -verwendung bei der Erstellung des Mietspiegels
- Die Änderung der Budget für die einzelnen Ortsteile der Lichtstadt
- Bildung eines Fahrgastbeirates bei der Jenaer Nahverkehr GmbH / JeNah

[KLEINE TIPPS: Wenn man auf dem ZONO Webplayer Symbol mit der rechten Maustaste die Funktion "Link in neuem Tab öffnen" wählt, kann man "Stadtrat Live" hören und trotzdem noch weiter im Internet surfen. Für iPad, iPhone oder Android-Geräte können Sie das iPad / iPhone-Schaltfeld anklicken oder den QR-Code einscannen. Beides, also den ZONO Webplayer sowie das iPad / iPhone-Schaltfeld, finden Sie gleich rechts auf dieser Webseite!] 


Die Informationen zur aktuellen "Stadtrat Live"-Sendung erhält man wie immer auf unserer Internetseite www.stadtrat-live.de und die aktuelle Tagesordnung kann man sich HIER ansehen.



Wer die von ZONO Radio Jena live im Hörfunk und im Internet übertragene Stadtratssitzung auch visuell erleben möchte, der kann dies auf der Seite von "Lichtstatd.TV" machen, denn auch von HIER wird man zur Bildübertragung der Sitzung weitergeleitet (...oder Sie klicken einfach auf das Fernsehbild-Symbol).

"Geiselnahme im Universitätsklinikum Jena endete tödlich!": 30-jähriger Patient löste am Sonntag einen Großeinsatz der Polizei aus


(lsn / polizei / mdr / otz) - Im Jenaer Universitätsklinikum in Neulobeda-Ost / UKJ ist es am vergangenen Sonntag, dem 17. März 2013, gegen 14 Uhr  zu einer Geiselnahme gekommen in deren Verlauf ein Mensch starb. Das berichtete gestern MDR Radio Thüringen unter Bezugnahme auf entsprechende Mitteilungen des Landespolizeiinspektion Jena sowie der Staatsanwaltschaft Gera und so vermeldet es heute auch die OTZ

Den Meldungen nach hatte ein Patient auf der Station 440 der Klinik für Innere Medizin des UKJ, in der Patienten mit Lungenkrankheiten behandelt werden, zwei Ärzte mit einer Pistole bedroht und seine Überweisung in die Palliativstation des UKJ verlangt. Dort werden Patienten mit nicht mehr heilbaren Erkrankungen aufgenommen und deren starken ­Beschwerden mit speziellen Medikamenten gelindert.

Die Ärzte sicherten dieses dem Patienten zu und wurden schließlich von dem 30-Jährigen frei gelassen. Inzwischen war jedoch für das Klinikum ein Großeinsatz der Polizei ausgelöst worden und der Bereich um die Station 440 wurde abgesichert. Noch bevor es der Polizei gelang, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen, ­beging dieser in seinem Zimmer Selbstmord, indem er sich mit der Pistole erschoss.

Wie die Obduktion der Leiche ­ergab, war der Mann tatsächlich todkrank gewesen und es hätten sich darüber hinaus keinerlei Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden durch Dritte ergeben, wie die zuständige Staatsanwältin Anja Schneider der OTZ auf Anfrage mitteilte. Bei der Waffe habe es sich um eine Pistole gehandelt, die der 30-jährige Patient als Sportschütze mit Waffenschein rechtmäßig besaß, hieß es weiter.

Neues von der "Curiosity"-Mission # 018: Mars-Rover musste erneut abgeschaltet werden - Nun stoppt ein Softwareproblem die Forschungsreise


(lsn / interjena) - Bis vor drei Wochen war die "Curiosity" Mars-Mission der NASA so gut wie planmäßig verlaufen, doch am 28. Februar 2013 setzte eine Fehlfunktion des Bordcomputers den Rover außer Betrieb.

Nach NASA Angaben hatte es zuvor eine Störung im Flash-Speicher des aktiven Computersystems "A" gegeben, weshalb der Mars-Rover in eine Art Ruhezustand versetzt worden war, um auf den "B"-Bordcomputer umzuschalten. Während dieser Zeit sendete "Curiosity" nur noch seine Basisdaten.


Vorletzte Wochen wurde der Rover dann ein weiters Mal in den Ruhezustand versetzt, wie NASA-Projektmanager Richard Cook in einer Presseerklärung mitteilte. Der Grund war dieses Mal ein nahender "Sonnensturm", dessen radioaktive Strahlung die sensiblen Messinstrumente an Bord der High-Tech-Maschine bedrohte. Am Sonntag war "Curiosity dann wieder hochgefahren worden, aber bereits am gestrigen Montag kam es zu einer weiteren Störung des derzeit aktiven Computers.

Der Rover-Bordcomputer "B" sei erneut in den Ruhemodus geschaltet worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde gestern mit. Ursache sei dieses Mal ein Softwarefehler. "Curiosity" habe nicht auf den, zwischenzeitlich wieder funktionstüchtigen, "A"-Computer, umgeschaltet, den der "B-"Computer  bei Bedarf als Back-Up-System nutzen kann bzw. soll. Allerdings berichtete die NASA auch, "Curiosity" sei "stabil, gesund und in ständiger Kommunikation mit den Wissenschaftlern". Voraussichtlich am Ende dieser Woche könne der Rover seine Forschungsarbeit auf dem Roten Planeten wieder aufnehmen, hieß es.

Kleiner Hinweis am Rande: An Ostern 2013 werden in den "Lichtstadt.News" spektakuläre Fotobearbeitungen der "Curiosity Misson", hergestellt von Studierenden aus Jena für InterJena Communications, zu sehen sein.

"Bombendrohung": E.ON-Callcenter in Jena-Winzerla musste geräumt werden - 400 Beschäftigte waren davon betroffen


(lsn / polizei) - Gestern ging gegen 11 Uhr 08 eine Bombendrohung gegen das E.ON-Callcenter in Jena-Winzerla (Foto) ein. Ein Mann teilte am Telefon mit, dass das bei den Stadtwerken beheimatete Gebäude "gleich in die Luft fliegt".

Daraufhin musste das gesamte Bürohochhaus evakuiert werden, etwa 400 Menschen waren davon betroffen. Außerdem wurde vorsichtshalber die "Rudolstädter Straße" für den Verkehr gesperrt. Die von Polizei und Feuerwehr sofort eingeleiteten Durchsuchungsmaßnahmen blieben allerdings erfolglos, explosive Stoffe wurden nicht gefunden, wie Polizeisprecherin Steffi Kopp gestern Nachmittag sagte.

Nachdem das Gebäude wieder freigegeben worden war, konnten die Beschäftigten am frühen Nachmittag wieder an ihre Arbeit zurückkehren. Auch die "Rudolstädter Straße" wurde wieder für den Verkehr geöffnet.

"Das erste Ziel ist die Stadtratswahl 2014!": Ferge und Petrich gründen Bürgerinitiative 'Unser Jena…gemeinsam für die Region'"


(lsn) - In Jena gibt es eine neue Bürgerinitiative und die tritt nach eigenen Angaben zur nächsten Kommunalwahl in der Lichtstadt an mit dem Ziel, die politische Kultur unserer Stadt zu verändern. "Unser Jena ... gemeinsam für die Region" nennt sie sich und die beiden Gründer, Social Entrepreneur Arne Petrich und Siegfried Ferge, der Ortsteilbürgermeister von Jena-Nord, verstehen "Unser Jena" als Netzwerk von engagierten Bürgern.

"Interessierte Bürger können sich direkt an uns wenden oder auch einfach ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklären. Weitere Details werden dann im wirklichen Leben bei gemeinsamen oder individuellen Treffen besprochen", schreibt Arne Petrich in seinem Blog. Die neue Bürgerinitiative will ab sofort politisch aktiv sein und sich dabei vor allem in aktuelle Prozesse der Stadtentwicklung einmischen und "dabei dem aktuellen Stadtrat auf die Finger schauen, mehr Kommunikation und Transparenz bei den wichtigen Themen in Jena einfordern", wie Petrich schreibt. Eine Internetpräsenz gibt es auch schon: www.unserjena.de heißt sie und der administrative Ansprechpartner ist Welnessausstatter Wolfgang Kuhnle aus Jena-Ost.

"Unser Jena" sei derzeit keine Initiative mit dem Ziel als Liste zur nächsten Kommunalwahl 2014 anzutreten, schreibt Arne Petrich weiter, jedoch möchte sie ein Becken sein für alle diejenigen, die sich auch politisch im Stadtrat engagieren wollen. Es wird angenommen, dass sich die früheren OB-Kandidaten Andreas Mehlich und Heike Seise ebenfalls in der Initiative "Unser Jena ... gemeinsam für die Region" engagieren werden. Seise sitzt ebenso bereits im Stadtrat wie Siegfried Ferge oder aber auch Martin Michel, der ebenfalls als Kandidat für "Unser Jena" in Frage kommt.

Es scheint sogar möglich, dass "Unser Jena" im nächsten Jahr die Fraktion "Bürger für Jena" im Jenaer Stadtrat überholen könnte - ein Ergebnis von zwischen 6 und 9 % der Wählersimmen scheint für 2014 möglich, falls sich Ferge und Petrich entschließen sollten, als Liste anzutreten und alle potentiellen "Unser Jena" Kandidaten ihre Klientel zur Wahlurne führen können. Alleine Andreas Mehlich und Heike Seise hatten zusammen bei der letzten OB-Wahl bereits über 12 % der Wählertimmen erhalten.

Dienstag, 19. März 2013

"Gedenken an die Toten der Alliierten Bomberangriffe vom 19. März 1945": Vor 68 Jahren starben in Jena 134 Menschen in den Flammen oder den Trümmern ihrer Häuser!


(lsn / mdr) - Politiker und Bürger der Lichtstadt haben heute an die Toten alliierter Bombenangriffe am 19. März 1945 erinnert.

Wenige Wochen vor Kriegsende flogen die Luftstreitkräfte der Amerikaner udn Engländer ihren schwersten Angriff gegen die Universitätsstadt. Die historische Innenstadt stand in Flammen,134 Menschen starben (Foto oben: Die Innenstadt mit Stadtkirche und Universitätshauptgebäude / Foto unten: Der Bereich des "Saalbahnhofs" ist in Flammen, während in Wenigenjena kaum eine Beschädigung zuerkennen ist.). Sieben Wochen später war ganz Deutschland durch die Truppen der Siegermächte vom Nationalsozialismus befreit.


Seit Jahren gedenkt Jena der Ereignisse dieses Schreckenstages und der Toten des Krieges. Es ist ein schwieriges Gedenken. Denn der Zweite Weltkrieg war von deutschem Boden ausgegangen, bis er hierhin zurückkehrte. Auch in unserer Stadt wirkten Bürger, die in der NS-Zeit zu Tätern wurden. Sie waren schuldig geworden an der Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung vieler Menschen.

An der Gedenkstelle in der "Rathausgasse" wurde nun mit einer Kranzniederlegung der Toten vom 19. März 1945 gedacht.