Freitag, 30. November 2012

"Jena macht Schule": Die Stadt Jena läd für morgen ein in die "Ostschule" zum "4. Tag der Stadtgeschichte"

(lsn / rana) - Die Stadt Jena läd alle interessierten Bürgerinnen und Bürger für morgen, Freitag, den 01. Dezember 2012, herzlich ein zum "4. Tag der Stadtgeschichte".

Dies ist eine Veranstaltungsreihe die in der "Ostschule" statt finden wird, die derzeit das Staatliche Angergymnasium Jena beherbergt. Die geplanten Vorträge und Diskussionsrunden stehen in diesem Jahr unter dem Rahmenthema "Jena macht Schule". Weitere Einzelheiten kann man HIER dem "Programm 2012" entnehmen.

Rückblick: Im Jahr 2009 stand der "1. Tag der Stadtgeschichte" ganz im Zeichen der Erinnerung an den demokratischen Aufbruch im Herbst 1989. Auf dem "2. Tag der Stadtgeschichte" wurde im Jahre 2010 die Öffentlichkeit über neueste Befunde der frühen Stadtgeschichte, die Geschichte der heutigen Jenaer Vororte und das Projekt eines Lexikons zur Jenaer Stadtgeschichte informiert.

Der "3. Tag der Stadtgeschichte" beleuchtete im vergangenen Jahr die Stadtwerdung und frühe Stadtentwicklung Jenas bis zum Ausgang des Mittelalters und deutete vor diesem Hintergrund die Festwochen der erfundenen Stadtjubiläen von 1936 und 1986 als politische Inszenierungen.

DORT findet man im Übrigen die, in den Jahren 2007/2008 durch den Stadthistoriker Dr. Rüdiger Stutz entwickelte, Konzeptidee für den jährlichen "Tag der Stadtgeschichte".

"Garten der Villa Rosenthal aufgewertet!": Heute wird der "Botho-Graef-Kunstpreis 2012" verliehen - Preisträger steht bereits fest

(lsn / jenakultur) - Am heutigen Freitag wird ab 19 Uhr in der Villa Rosenthal der bisher noch nicht veröffentlichte Preisträger des diesjährigen offenen Wettbewerbs zum Thema der künstlerischen Aufwertung des Gartens der Villa Rosenthal gekürt.

Aus den fünfzehn künstlerischen Beiträgen der 2. Stufe wählte die Jury den Preisträgerentwurf aus, der 2013/2014 auf der vorgegebenen Fläche des ehemaligen Nutzgartens der Rosenthal-Villa realisiert werden soll. 1892 im gründerzeitlichen Stil von Prof. Dr. Eduard Rosenthal und dessen Gattin Clara erbaut, war die Villa Rosenthal Wohnsitz der jüdischen Familie. Die Villa wurde schnell zu einem wichtigen gesellschaftlichen Treffpunkt für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Jena und Thüringen. 1920 wurde Eduard Rosenthal aufgrund seiner Verdienste für die Stadt und das Land Thüringen zum Ehrenbürger der Stadt Jena ernannt.

In tiefer Verbundenheit vermachte er die Villa Rosenthal mit der Bedingung eines lebenslangen Wohnrechtes für seine Frau der Stadt. Isolation und schließlich die lebensbedrohliche Situation unter der Herrschaft der Nationalsozialisten trieben Clara Rosenthal 1941 in den Selbstmord. Das Haus ging in das Eigentum der Stadt Jena über.

Ergänzung von 19 Uhr 30: Die Weimarer Künstlerin Anika Gründer ist am Abend mit dem "Botho-Graef-Kunstpreis" der Stadt Jena ausgezeichnet worden. Sie erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Preis für Ihren Entwurf "Verwerfung oder die Eroberung eines Blickes", der sich auf eine Rasenfläche des Gartens im Blickfeld der Einfahrt der Villa Rosenthal bezieht. Der Siegerentwurf sieht die Errichtung einer begehbaren Gartenbauskulptur vor, deren Hülle den (in gegenüberliegender Blickachse befindlichen) Muschelkalkhängen der Jenaer Kernberge nachempfunden ist.

Donnerstag, 29. November 2012

"Aus dem Polizeibericht!": Auf der Straße liegende Wasch- und Duschbecken, Verkehrsunfallflucht auf der "Stadtrodaer Straße" und Diebstahl einer Kettensäge

 
(lsn / polizei) - Gegen den Mast der Lichtzeichenanlage an der Kreuzung "Rautal" / "Naumburger Straße" fuhr am heutigen Morgen eine 54-jährige Skoda Fahrerin, nachdem sie zuvor beim Befahren der Kreuzung geblendet und dadurch so abgelenkt wurde, dass sie dem Verlauf der Straße nicht mehr folgen konnte. Am Fahrzeug entstand durch den Unfall ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro und am Mast der Ampel ein Schaden von ca. 1.000 Euro.

Heute Mittag staunten die Kollegen der Polizeistation in Jena/Lobeda nicht schlecht, als Bürger sie über auf der Straße liegende Wasch- und Duschbecken informierten.  Der Fahrer eines weißen Kleintransporters war mit zwei geöffneten Heckflügeltüren die "Richard-Sorge-Straße" entlang gefahren. Hierbei verlor er Teile seiner Ladung. Zum Transporter und dessen Fahrer liegen derzeit keine weiteren Erkenntnisse vor. Die Ladung wird in der Polizeistation Lobeda aufbewahrt und kann dort vom Berechtigten abgeholt werden. Durch den Verlust der Ladung wurde niemand verletzt. Weitere Schäden entstanden nicht.

Unerlaubt von der Unfallstelle entfernte sich der Fahrzeugführer eines roten Pkw Renault Megane mit SHK-Kennzeichen am frühen Mittwoch Abend auf der "Stadtrodaer Straße" stadteinwärts fahrend. Aus bisher ungeklärten Gründen kollidierte der Renault-Fahrer auf Höhe der Zufahrt zur Autobahn A4 mit Fahrtrichtung Frankfurt seitlich mit einem 23-jährigen Ford-Fahrer, welcher sich auf der Linksabbiegerspur zur BAB 4 befand. Am Pkw Ford entstand ein Sachschaden von ca. 300 Euro.

Unbekannte Diebe entwendeten am heutigen Abend von einer Baustelle in der "Erlanger Allee" eine Kettensäge der Marke Dolmar im Wert von 390 Euro. Die Säge war zuvor unbeaufsichtigt im Holzsägeplatz im Baustellengelände zurück gelassen wurden.

Zeugen und Personen, die Hinweise zum flüchtigen roten Pkw Renault Megane mit SHK- Kenzeichen oder dem Diebstahl der Kettensäge geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Jena unter Tel. 03641 - 810 zu melden.

Am morgen gibt es "Das Hotel Zum Rosa Kätzchen" vier Mal bei freiem Eintritt in der Mensa im Philosophenweg!

(lsn / cumtempore) - Die Theatergruppe "cum tempore" / "c.t." präsentiert im Dezember 2012 in der Mensa im Philosophenweg vier Aufführungen der Komödie "Das Hotel Zum Rosa Kätzchen" frei nach Georges Feydeau. Bereits im Februar 2012 starteten die Proben mit den insgesamt sechzehn Darstellerinnen und Darstellern unter der Regie von Juliane Rückert und der organisatorischen Leitung von Jakob Mittelsdorf.

Zur Handlung: Madame Chandebise ist außer sich, denn "Mein Mann betrügt mich!" enthüllt sie ihrer Freundin Lucienne, nachdem sie die Hosenträger ihres Mannes Victor Emanuel aus einem Päckchen fischt, das vom Hotel "Zum Rosa Kätzchen", einem Haus von zweifelhaftem Ruf, abgeschickt worden war. Die Freundinnen verfassen daraufhin einen falschen Liebesbrief, der den untreuen Ehemann überführen soll. Dieser jedoch schickt seinen guten Freund Tournel zum Rendezvous. Die Situation gerät außer Kontrolle, als sich eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen dem Hausdiener des Hotels und Monsieur Chandebise herausstellt.

Die Premiere von "Das Hotel Zum Rosa Kätzchen gibt es am morgigen Freitag, den 30. November 2012, weitere Aufführungen am Samstag, den 1., Donnerstag, den 6. und am Freitag, den 7. Dezember 2012.

Einlass ist jeweils 19 Uhr, das Stück beginnt um 19 Uhr 30. Unglaublich aber wahr: Der Eintritt ist frei, die Theaterbar geöffnet.

Nach einem Rohrbruch im Versorgungssystem der Thüringer Fernwasserversorgung: "Fernwasserbezug in Jena eingestellt" - Wasserhärte ändert sich!

(lsn / swjp) - Durch einen Rohrbruch im Versorgungssystem der Thüringer Fernwasserversorgung am gestrigen Mittwoch, den 28. November 2012, in der Nähe von Arnstadt ist Jena bis auf weiteres vom Fernwasserbezug abgeschnitten.

Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck haben umgehend alle erforderlichen Schritte eingeleitet und die Versorgung weitläufig umgestellt. Dadurch erhöht sich in weiten Teilen Jenas leicht die Wasserhärte. Ab sofort werden die Stadtteile Jena-West, Jena-Süd, Ammerbach, Lichtenhain, Münchenroda, Remderoda, sowie die Gemeinden Altenberga mit dem Ortsteil Schirnewitz, Bucha und Milda mit Wasser aus dem Wasserwerk Burgau in Jena versorgt, wie die Stadtwerke mitgeteilt haben.

Jenas Innenstadt sowie die Stadtteile Nord, Ost, Zwätzen, Löbstedt, Kunitz, Laasan, Wogau, Jenaprießnitz, Groß- und Kleinlöbichau bekommen gemischtes Trinkwasser aus dem Hochbehälter Drackendorf und dem Wasserwerk Burgau. Die Stadtteile Winzerla und Göschwitz werden anstelle von Wasser aus dem Hochbehälter Drackendorf aus dem Wasserwerk Burgau versorgt.

Mittwoch, 28. November 2012

"Potentielle Sponsoren werden durch geschäftsschädigende Medienberichte abgeschreckt!": FF USV Jena wehrt sich massiv gegen eine Kolumne der TLZ

 
(lsn / ffusv) - Als Reaktion auf die Kolumne "Elan fehlt", erschienen in der TLZ vom gestrigen Tag, wendet sich die erste Mannschaft des FF USV Jena mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit, der hier nachfolgend in voller Länge zu lesen sein wird:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit verwehren wir uns gegen die Angriffe gegen unsere geschätzte Geschäftsführerin Anja Kunick und alle Verantwortlichen des Vereins als erste Mannschaft des FF USV Jena aufs Schärfste. Die, in dem am 27.11.2012 in der Thüringischen Landeszeitung veröffentlichten Artikel 'Elan fehlt' von Michael Ulbrich, angeprangerte Vorgehensweise entspricht nicht den Tatsachen. Wir sehen uns damit gezwungen, in aller Deutlichkeit mit einer Gegendarstellung dagegen vorzugehen.

Der Vorwurf, Anja Kunick würde nicht genügend Elan aufbringen, um Sponsoren für unsere Mannschaft zu gewinnen, ist nicht haltbar. Potentielle Sponsoren werden durch geschäftsschädigende Medienberichte abgeschreckt. Die vom Verein für die Sponsoren zu leistende Repräsentation bzw. Werbung in der Öffentlichkeit wird durch Pressedarstellungen unterwandert. Wird ein Verein in den Medien derartig zerrissen, so ist die Bereitschaft möglicher Sponsoren massiv vermindert.

Die Kritik an der Unterbringung der ersten Mannschaft bei einem Auswärtsspiel in einer Jugendherberge entbehrt jeglicher Grundlage. Die Vorgehensweise war einstimmig mit den Spielerinnen, dem Trainerteam und dem Vorstand im Vorfeld abgestimmt. Ein Sicherheitsdienst war vorhanden, um dem Team die notwendige Ruhe zu garantieren. Wir hatten in einer äußerst modern eingerichteten Jugendherberge einen eigenen Bereich zur Verfügung, wie auch in Hotels üblich.

"Und ewig grüßt das Murmeltier!": Straßenbauarbeiten "Am Anger" dauern noch mal eine Ecke länger als gedacht! - Polizeiinspektion für Fahrzeuge nicht mehr erreichbar

(lsn / rana) - Das Baugeschehen in der Straße "Am Anger" zwischen der "Angerkreuzung" und der Kandespolizeiinspektion sowie der "Löbstedter Straße" zwischen der Bahnunterführung und der Angerkreuzung kann nicht wie geplant bis zum 1. Dezember 2012 beendet werden.

Wie die Stadt Jena heute mitteilte hat das Bauunternehmen hierzu eine Verlängerung der Bauzeit bis Mitte nächster Woche beantragt. Ursprünglich sollten die Straßenbauarbeiten bis zum 26. Oktober 2012 beendet sein, worauf es bereits eine Verlängerung der Bauzeit bis Ende November 2012 gab.

Wegen einer erneuten Verzögerung im Bauablauf werden die genannten Straßenabschnitte nun ab Freitag, den 30. November 2012 um 8 Uhr hergestellt, wobei der Abschnitt zwischen der Angerkreuzung und der Polizeiinspektion voll gesperrt sein wird. . Zudem ist die Kreuzung "Käthe-Kollwitz-Straße" / "Am Anger" dann teilweise gesperrt, eine wechselseite Durchfahrt bleibt aber möglich, der Verkehr wird mit Baustellenampeln geregelt.

Hinzu kommt, dass die Ampeln an der Kreuzung "Käthe-Kollwitz-Straße" / "Saalbahnhofstraße" abgeschaltet werden. Dort müssen die Straßenbahnfahrer nun die Vorfahrt der Autos beachten, die Autofahrer sollten aber rücksichtsvoll fahren.

So wie es jetzt aussieht, werden die Arbeiten voraussichtlich bis Mitte der nächsten Woche andauern, was auch für den Verkehrablauf der Landespolizeiinspektion Folgen hat. Ab dem 29. November 2012 gegen 16 Uhr bis wahrscheinlichzum 3. Dezember 2012 um 17 Uhr ist für Besucher die Ein- und Ausfahrt zum Polizeigebäude der LPI Jena voll gesperrt. Besuchern der "Am Anger" ansässigen Polizeidienststellen werden während der Vollsperrung Parkmöglichkeiten auf dem gegenüberliegenden (Anger-)Parkplatz bereitgestellt.

"Es kann weitergehen!": Der PHONTON e.V. hat einen Mietvertrag für neue Proberäume und dankt den städtischen Eigenbetrieben

(lsn / phonton) - Der Jenaer Verein PhonTon hat am gestrigen Abend den Mietvertrag für neue Bandproberäume unterschrieben. Diese befinden sich im Gewerbegebiet "Am Felsbach" in Göschwitz. Auf einer Etage mit rund 177 m² Fläche werden zukünftig über 20 Nachwuchsbands und semi-professionelle Bands aus Jena proben.

Die meisten von ihnen hatten bis jetzt im Laborgebäude des ehemaligen Zementwerkes in Göschwitz geprobt. Für diese Räume laufen die Mietverträge jedoch bis Ende diesen Monats aus. Monatelang suchte PhonTon deshalb nach einem neuen Objekt.

So demonstrierte der Verein zum Beispiel am 14. November mit zahlreichen Musikern vor der Stadtratssitzung für mehr Raum für Musik. Durch die Bereitstellung der neuen Proberäume kann PhonTon den Bands nun einen fast nahtlosen Übergang bieten. Bevor die Räume genutzt werden können, müssen allerdings noch einige Umbauarbeiten durchgeführt werden. Diese sollen aber so schnell wie möglich in Angriff genommen werden.

Möglich gemacht wurde die Anmietung dank der Unterstützung von JenaWirtschaft und JenaKultur, denen PhonTon auf seiner Facebookseite dankte. Der Verein dankte zudem KIJ und allen Unterstützern, "speziell der letzten Wochen", wie man schrieb.

"Kunst in der Magistrale": Das Universitätsklinikum Jena zeigt bis zum 18. Januar 2013 Bilder von Sabine Kremer

(lsn / ukj / me) - Die Ausstellung "Erlebte Augenblicke" mit Bildern der Künstlerin Sabine Kremer wird ab heute und noch bis zum 18. Januar 2013 in der Magistrale im Universitätsklinikum Lobeda zu sehen sein. Skurrile Gesichter mit großen und ausdrucksvollen Augen blicken den Betrachter aus ihren Bildern an.

"Die Werke von Sabine Kremer fordern dazu auf, unsere fünf Sinne zu benutzen, wenn wir miteinander umgehen. Dabei erschaffen die Bilder eine Atmosphäre der zwischenmenschlichen Kontaktaufnahme", so beschreibt der Kunstbeauftragte des Universitätsklinikums Jena, Prof. Dr. Bernd Wiederanders, die Ausstellung der Künstlerin.

Die Autodidaktin Sabine Kremer ist für Ihre Vielseitigkeit bekannt: Kunstwerke in der Malerei, aber auch Buchillustrationen und abstrakte Skulpturen spiegeln dies wieder. Sie widmet sich aber auch der lyrischen Dichtung und Prosadichtung. Darüber hinaus liegt ihr die künstlerische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen am Herzen. Sie engagierte sie sich beispielsweise im "Haus der Jugend" in Sondershausen. Seit 2005 lebt Sabine Kremer in Thüringen, in Artern.

Dienstag, 27. November 2012

"Burgau und Göschwitz haben gewählt": Neuer Burgauer Ortsteilbürgermeister ist Herbert Brauns!

(lsn / rana) - Herbert Brauns (Foto) wird künftig die Interessen der Burgauer als Ortsteilbürgermeister vertreten. Die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils wählten ihn am vergangenen Sonntag mit 80 von 100 Stimmen. Insgesamt 100 der 348 stimmberechtigten Burgauer gingen zur Wahl oder votierten per Brief.

Von den 497 wahlberechtigten Göschwitzern gingen 108 ins Wahllokal. In dem Ortsteil aber gab es keinen zuvor gemeldeten Kandidaten, die Bürger konnten ihre Vorschläge unmittelbar auf den Stimmzettel schreiben. So wurden 23 Kandidaten vorgeschlagen. Zwei von ihnen, Holger Sack (mit insgesamt 23 Stimmen) und Thomas Leipner (= 16 Stimmen) kommen in die Stichwahl. Die Stichwahl in Göschwitz ist für den 9. Dezember 2012 anberaumt. Die Wahlergebnisse gelten vorbehaltlich der Zustimmung des Wahlausschusses, der am Dienstag, den 27. November 2012, tagt.

"Winzerla ist wieder ein Stück attraktiver geworden!": Freifläche an der Schrödingerstraße eingeweiht!

(lsn / rana) - Winzerla ist wieder ein Stück attraktiver geworden. Bürgermeister Frank Schenker und Dezernentin Katrin Schwarz weihten gestern die neue Freifläche an der Schrödingerstraße ein.

"Wer das Areal vor der Umgestaltung gesehen hat, kann ermessen, wie schön es jetzt geworden ist", sagte Schenker, der sich bei allen bedankte, die an der Gestaltung der parkähnlichen Anlage beteiligt waren. Stadtentwicklungsdezernentin Katrin Schwarz hob als Besonderheit hervor, dass die Winzerlaer, Junge wie Alte, an dem Projekt mitgewirkt haben. "Wir werden zunehmend Dinge gemeinsam mit den Bürger angehen", sagte sie. Und speziell bei diesen Bürgern, die ihre Wünsche und Vorstellungen eingebracht haben, bedankte sich Ortsteilbürgermeister Mario Schmauder. Er freue sich, wenn die Anlage im nächsten Sommer von vielen Winzerlaern genutzt wird.

Die Freianlage konnte mit Hilfe des Förderprogramms "Soziale Stadt" erbaut werden. Zwei Drittel der Kosten von insgesamt 280.000 Euro kamen aus dem Bund-Länder-Programm, ein Drittel floss aus dem Stadtsäckel. Entwurf und Bauleitung hatte das Planungsbüro Boock übernommen.

"LexiTV": Heute berichtet der MDR über die Beteiligung Jenaer Wissenschafler an der Mars-Mission "Curiosity"

(lsn / mdr) - Heute um 14 Uhr 30 zeigt der MDR in seiner Sendung "LexiTV" u. a. Mars-Fotos der "Curiosity"-Mission der NASA, die in Jena bearbeitet worden sind. Außerdem werden in einem Filmbeitrag die beiden Jenaer Forschungseinrichtungen vorgestellt, die an den wissenschaftlichen Experimenten der aktuellen Mars-Mission beteiligt sind. In der Sendung geht es heute um das Thema "Raumfahrt".

Pressetext: "Der Weg ins All. Der Traum von einer Reise zu den Sternen ist alt. Erst im Zwanzigstem Jahrhundert gelang der Sprung ins Weltall. Seitdem hat sich die Raumfahrt rasant entwickelt. Jüngstes Beispiel dafür ist der Mars-Rover Curiosity, der seit August 2012 im Auftrag der NASA den Roten Planeten erkundet. Durch fortschrittlichere Technik wagt sich der Mensch immer weiter in den Weltraum. Bei LexiTV dreht sich dieses Mal alles um Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Raumfahrt."

Wiederholt wird die Sendung am morgigen Mittwoch, den 28. November 2012, ab 6 Uhr 30 ebenfals beim MDR. Den Beitrag über die Beteiligung Jenaer Wissenschafler an der Mars-Mission "Curiosity" kann man sich auch im Video ansehen.

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Montag, 26. November 2012

"Ich will nicht ein Stück Musik machen, so wie man ein Lied schreibt. Bei mir dauert das." - Ein Gespräch mit Rainer Sauer (Teil 1/4)

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(lsn) - Elektromusik ist nicht gleich Elektromusik und einen Synthesizer zum Klingen zu bringen reicht heute nicht mehr aus, um Fans der Elektromusik zum Kauf von Tonträgern oder zum Download von Alben zu bewegen. Das weiß auch Rainer Sauer, seit mehr als zwanzig Jahren in der Lichtstadt zuhause, früher im Westen Deutschlands erfolgreicher Elektronik-Rock Musiker mit seiner Band VELVET UNIVERSE und ein bekannter Radiomoderator, heute deutschlandweit einer der renomiertesten Künstler in seinem Genre.

Das mit dem Radio hat er nach Jena exportiert, ist nach wie vor im Trägerverein des Offenen Hörfunkkanals Jena (dessen stellvertretender Vorsitzender er lange Jahre war) und wurde schon 2001 mit dem TLM Hörfunkpreis für die beste Radiosendung Thüringens ausgezeichnet.

Ab und an macht er auch heute noch "Musik aus den ewigen Schaltkreisen", wie er sie nennt, entwickelt mit andern Musikern elektronische Klänge am von ihm geründeten "Oskar Sala Institut für Klangforschung", produziert nach wie vor Künstler (1985 entdeckte Rainer Sauer die Band CAMOUFLAGE) oder bastelt an neuen Vermarktungskonzepten. 54 Jahre ist der studierte Diplom-Verwaltungswirt alt und macht bereits seit 38 Jahren Musik in der bundesdeutschen Elektromusik- Szene und die ist nicht irgendeine, sondern hat weltweit immer noch Einfluss und Reputation.

Aber wie schafft man es, die neuen Fans ebenso wie die treuen, mit KRAFTWERK und TANGERINE DREAM erwachsen gewordenen Kenner und Sammler gleichermaßen zufriedenzustellen, und am Ende auf einem in alle Richtungen expandierenden Markt auch noch Profit zu erwirtschaften? Barbara Nowak sprach mit Rainer Sauer über seine Musik, seine Kontakte, seine Pläne und Wünsche.


BN: Vorletztes Jahr haben Sie Musik produziert, letztes Jahr bei "Switched-On-Kabarett" Synthesizermusik und literarisches Kabarett miteinander verschmolzen, dieses Jahr ist es Ambient Music, was Sie machen. Viele Experten sagen, so etwas funktioniere nicht, man müsse sich Erfolg mit einem Langzeitkonzept erarbeiten.

RS: Zeigen Sie irgendwo auf der Welt ein Bild von einem Synthesizer, einem Keyboard herum und schnell wird jemand sagen: Ich weiß, was das ist. Aber das beschreibt ja nicht die hundert verschiedenen Stilrichtungen, die es in der Elektromusik gibt. Also muss man herausfinden, was funktioniert und was nicht. Seit ich finanziell unabhängig bin, probiere ich die unterschiedlichsten Dinge aus.

BN: Jetzt ist es "Ambient Music", eine Stilrichtung, die Brian Eno erfunden hat, Anfang der 1970er Jahre, zu einer Zeit, als Sie anfingen eigene Musik zu machen.

RS: Ja, aber ich war damals zu jung und hatte das Geld nicht, um mir eigene Synthesizer zu kaufen. Damals war es mein Ziel, mit Synthesizermusik Geld zu verdienen und unabhängig zu werden. In dieser Zeit wäre die "Ambient Music" daher nichts für mich gewesen, was ich mit Leidenschaft gemacht hätte. Heute ist es aber genau das geworden, heute habe ich zudem die Kontakte, z. B. mit Musikern aus England zusammenzuarbeiten. Und es gibt jeden Tag immer phantastischere Musikinstrumente für meine Musik.

BN: Wie das iPad, das Sie jetzt des öfteren für ihre Musik benutzen?

RS: Das ist eines dieser Musikinstrumente. Das iPad ist in der Tat, genauso wie das iPhone, ein hervorragendes Musikinstrument, mit dem man viel machen kann. Aber nur dann, wenn man als Nutzer weiß, was man damit machen will und wie man es machen muss und die Grundprinzipien der Klangerzeugung kennt. Nicht jeder, der sich ein iPad kauft und die nötige Software, ist dadurch auch gleich ein Künstler (siehe hierzu auch das Video oben!).

BN: Was macht Ihrer Meinung nach einen Künstler aus?

RS: Auch bei der Elektromusik kommt "Kunst" von "Können", wie es ja allgemein in der Msik der Fall ist. Nehmen sie einmal ein Klavier. Wenn Sie oder ich uns daran setzen und versuchen etwas zu pielen, dann ist das tatsächlich ein Spiel. Wenn es dagegen jemand wie etwa Daniil Trifonov macht, dann kommt dabei Kunst heraus. Ein Gerät auspacken, ein paar Tasten drücken, Krach zu erzeugen oder Schönklang, ist einfach. Aber schnell kommt man an die Grenzen und fragt sich "Was will ich damit machen?" und dann legt man so ein Gerät wieder weg und das war's dann gewesen. Die Künstler, die ich kenne und die mir etwas bedeuten sind oder waren lange im Geschäft, haben Dinge erfunden, herausgefunden oder entwickelt und vor allem viel Zeit in ihre Kunst, in die Musik gesteckt. Ich halte es da mit Conny Plank, der einmal sagte, mehr als die Hälfte von dem, was er im Studio mache, sei verlorene Zeit, sei Mist, den er später wegwerfe. Aber oftmals entsteht die Schönheit eines Klangbildes genau aus dieser Zeitverschwendung. Auch bei mir ist das Inspiration, eine Art Meditationsprozess. Ich will nicht ein Stück Musik machen, so wie man ein Lied schreibt. Bei mir dauert das.

BN: Sie veröffentlichen und spielen nicht oft heutzutage.

RS: Das brauche ich auch nicht, denn ich habe einen Hauptberuf, der mich sehr ausfüllt, und die wenige Zeit, die ich für's Musikmachen habe, gekoppelt mit meinem Zeitanspruch daran, führt zu diesen relativ langen Zeitabständen, in denen ich spiele oder Musik publiziere.

BN: Und was ist mit Ihren Kontakten zu anderen Musikern? Finden die auch nur sporadisch statt?

RS: Das Pflegen von Kontakten hat zum Glück kein Zeitlimit. Und da ich immer wieder anspruchsvolle Radioprojekte realisiere oder realisieren helfe, unterliegen die Kontakte regelmäßiger Auffrischung.

BN: Was machen Sie derzeit?

RS: Im Moment arbeite ich sowohl für mich selbst als auch für das Radio. Für mich selbst entsteht eine Album-Trilogie mit Veröffentlichungen in den nächsten drei Jahren und für ZONO Radio Jena arbeite an einer vierstündigen Radiosendung über Conny Plank, einen der innovativsten Musikproduzenten, den Deutschland je hatte. Er ist verantwortlich, dass es das Genre des "Krautrock" gibt und produzierte von Kraftwerk über Brian Eno, Ultravox oder die Eurythmics viele andere Künstler und Bands. Vor genau 25 Jahren ist er gestorben und ich bin derzeit mit seinem Sohn daran, sein Leben und sein Werk ein Stück weg aufzuarbeiten. Ende Dezember 2012 gibt es die Radiosendung dazu.

[Fortsetzung folgt im Dezember 2012 hier in den Lichtstadt.News"]

"Oh Du Fröhliche!": Mit dem Anschnitt des vier Meter langen Stollens wird heute Nachmittag der Jenaer Weihnachtamarkt eröffnet

(lsn / rana) - Heute Nachmittag beginnt mit dem Anschnitt des vier Meter langen Stollens der diesjährige Jenaer Weihnachtsmarkt, der bis zum 23. Dezember 2012 täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet hat; es ist übrigens der älteste in ganz Thüringen.

Lebkuchen, Glühwein und gebrannte Mandeln sorgen ebenso für die vorweihnachtliche Stimmung wie der Rummel mit Riesenrad, Losbude und Ponyreiten. Zudem gibt es traditionelles Kunsthandwerk, erzgebirgische Schnitzereien, handgezogene Kerzen, Weihnachtsschmuck und vieles mehr.

Und wie jedes Jahr laden die Musiker des Blasmusikvereins Carl Zeiss Jena täglich auf den historischen Mark pünktlich um 17 Uhr zum Turmblasen ein. Ein ganz besonderer Höhepunkt des diesjährigen Weihnachtsmarktes ist jedoch der Mittelaltermarkt zwischen Johannistor und Pulverturm. Dieser Markt mit Märchenerzählern, mittelalterlicher Musik und vielen Überraschungen dauert erstmals zwei Wochen an, und zwar vom 30. November bis zum 16. Dezember 2012.

An jedem der Weihnachtsmarkt-Wochenenden gibt es zudem ein Bühnenprogramm auf der Marktbühne.HIER kann man sich das diesjährige Weihnachtsmarktprogramm ansehen und DORT das Programm des Mittelaltermarktes. "Lichtstadt.News" empfiehlt dieses und nächstes Jahr unbedingt einen Besuch des diesjährigen Weihnachtsmarktes in der Lichtstadt, denn spätestens 2014, wenn die Bebauung des Eichplatzes beginnt, wird der Weihnachtsmarkt in der Lichtstadt Jena sein Gesicht komplett verändern.

"Auch wenn die Tore etwas unglücklich für uns gefallen sind, so geht das 0:2 in Ordnung!": Der FF USV Jena unterlag gestern mit 0:2 in Freiburg

 
(lsn / ffusv) - Nach der 0:3-Niederlage im Mai 2012 konnte sich der SC Freiburg gestern mit einem 2:0 gegen den FF USV Jena revanchieren. Bereits nach der ersten Halbzeit führten die Breisgauerinnen mit zwei Toren und ließen bis zum Ende nichts mehr anbrennen.

"Wir wollen das letzte Heimspiel der Hinrunde auf jeden Fall gewinnen. Die Mädels sind topmotiviert. Unser Ziel ist es, eine gute Leistung zu zeigen, und mit einem Sieg das Team aus Jena in der Tabelle deutlich hinter uns lassen", sagte Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic auf scfreiburg.de vor dem Spiel. Sein Vorhaben ging auf. Dabei hat der FF USV zu Beginn besser ins Spiel gefunden. Nach etwa 15 Minuten gaben die Jenaerinnen die Partie jedoch ohne Not immer mehr aus der Hand und leisteten sich kleinere Unkonzentriertheiten.

Schließlich nutzten die Freiburgerinnen einen zu durchsichtigen Rückpass der Jenaer Abwehr aus, um in Person von Melanie Leupolz das 1:0 in der 33. Minute zu erzielen. Nur sieben Minuten später klingelte es erneut im Kasten von Franziska Ippensen. Ein Freistoß aus über 35 Metern landete auf dem Rücken von Fiona O’Sullivan und ging von dort aus unhaltbar ins Netz– 2:0 (40.). Damit war das Spiel eigentlich entschieden.

In der zweiten Halbzeit stellte Jenas Cheftrainer Daniel Kraus die Mannschaft um und versuchte so das Ergebnis noch zu drehen. Für Sabrina Schmutzler kam Susann Utes, woraufhin Amber Hearn in die Sturmspitze rückte. Das neue Konzept funktionierte gut und die Gäste aus Thüringen waren nun die aktivere Mannschaft und machten mehr Druck nach vorne. Es fehlte allerdings, wie schon oft in dieser Saison, der entscheidende Pass um daraus Kapital zu schlagen.

"Auch wenn die Tore etwas unglücklich für uns gefallen sind, so geht das 2:0 für Freiburg in Ordnung", sagte Daniel Kraus nach der Begegnung. Am nächsten Sonntag, den 1. Advent, ist der FCR 01 Duisburg zu Gast im Ernst-Abbe-Sportfeld. "Darauf bereiten wir uns jetzt gezielt vor um 100 Prozent zu geben und uns in der Tabelle zu verbessern", sagte Kraus.

"Winzerla": Neue Freianlage wird heute mit einem kleinen Fest an die Anwohner übergeben!

(lsn / rana) - Heute Nachmittag um 15 Uhr wird in Jena-Winzerla in der "Schrödingerstraße" zwischen den Wohngebäuden mit Hausnummer 37 und 39 eine neue Freianlage eröffnet.

Bürgermeister Frank Schenker wird den attraktiven Aufenthaltsbereich mit einem kleinen Fest symbolisch an die Anwohner übergeben. Die neue Anlage soll das Wohngebiet besser mit dem Landschaftsraum verbinden, heißt es. In der Planungsphase haben die Bewohner der benachbarten Wohngebäude und die Kinder des Kinderbüros aktiv mitgewirkt, so konnten die Wünsche der künftigen Nutzer der Anlage unmittelbar berücksichtigt werden.

Wie dei Stadtverwaltung Jena mitteilt war es mit Hilfe des Bund-Länder-Förderprogramms „Soziale Stadt“ möglich, die Qualität des öffentlichen Raumes in Winzerla attraktiver zu gestalten.

Sonntag, 25. November 2012

Heute um 20 Uhr im Radio: "JENA STEHT AUF GEGEN RECHTS" (Ausschnitte einer Veranstaltung in der Lichtstadt vom 15. Juni 2005)

(zono radio jena) - Schon viele Jahre bewegen die Jenaer rechte Gewalt und Gesinnung in der Lichtstadt. Schon lange bevor sich Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos das Leben nahmen, bevor sich Beate Zschäpe der Polizei in Jena stellte, sechseinhalb Jahre bevor bekannt wurde, dass es eine Terrorgruppe namens "Nationalsozialistischer Untergrund" / "NSU" gab und welche Verbrechen diese begangen hat, stand man in Jena auf gegen rechts.

Am 11. Juni 2005 (Böhnhardt und Mundlos hatten zwei Tage zuvor in Nürnberg İsmail Yaşar, Inhaber eines Döner-Kebap-Imbisses, erschossen und töteten vier Tage später in München Theodoros Boulgarides, Mitinhaber eines Schlüsseldienstes; hiervon wusste jedoch damals niemand etwas...) gab es in der Lichtstadt eine Veranstaltung auf dem Theatervorplatz und eine Demonstration in der Innenstadt (siehe Foto oben) als Gegenveranstaltung zum, von "NSU"-Helfer Ralf Wohlleben, zeitgleich in Jena veranstalteten "Fest der Völker".

Zwei Stunden der Hörfunkübertragung dieser Veranstaltung gibt es heute Abend nochmals im Radio zu hören auf UKW 103,40 MHz, im Kabelnetz Ostthüringen auf 107,90 MHz und über das Internet auf www.zono.de. Zu hören gibt es mit Liveschaltungen, Interviews und Gespräche sowie eine Rede des Schriftstellers Erich Loest mit dessen prophetischen Worten: "Mit einem Verbot der Nazipartei wäre ihr Geist natürlich nicht ausgerottet. Niemand sollte befürchten, dann ginge er in den Untergrund, denn dort haust er längst: verzweigt, verquickt, wuchernd."

Darin eingebettet ist Rainer Sauers Programm "Führer-Los", der damit am 15. Juni 2005 auf der Hauptbühne des Theaterhauses mit seiner Philicorda-Orgel auftrat (Foto links). Das Ganze beginnt um 20 Uhr bei ZONO Radio Jena.

"Ausgezeichnet!": Historiker Dr. Marko Kreutzman von der FSU Jena erhielt den "Wolf-Erich-Kellner-Preis 2012"

(lsn / fsu) - Der Historiker Dr. Marko Kreutzmann von der Universität Jena (Foto) wurde mit dem "Wolf-Erich-Kellner-Preis 2012" ausgezeichnet. Kreutzmann teilt sich den Preis mit Klara Deecke (Greifswald/Marburg). Die Auszeichnungen werden von der "Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit" verliehen.

Während Frau Deecke für ihre Arbeit "Staatswirtschaft vom Himmel herabgeholt. Konzeptionen liberaler Wirtschaftspolitik in Universität und Verwaltung 1785-1845. Ausprägungen und Brechungen am Beispiel Ostpreußens und Vorpommerns" ausgezeichnet wurde, erhielt Kreutzmann die Ehrung für sein Buch "Die höheren Beamten des Deutschen Zollvereins", das gerade erschienen ist. Im Untertitel heißt der Band "Eine bürokratische Funktionselite zwischen einzelstaatlichen Interessen und zwischenstaatlicher Integration (1834-1871)".

"Der Preis ist eine große Ehre für mich und zugleich Ansporn für weitere Forschungen“, sagte Marko Kreutzmann. Die Auszeichnung gelte zugleich seinem Forschungsgegenstand, fügte der Historiker hinzu. Sei doch der Deutsche Zollverein per se eine liberale Einrichtung gewesen. "Der Zollverein stand für eine moderne Tarifpolitik mit den Nachbarländern und stellte die innerdeutsche Handelsfreiheit sicher", berichtete Kreutzmann.

Marko Kreutzmann hat das Leben und Wirken von 250 der höheren Beamten des Deutschen Zollvereins untersucht. Er spricht von einer "Elite mit gestalterischem Anspruch", von Beamten, die ihr Amt eher als Berufung denn als Broterwerb begriffen hätten. Interessanterweise habe sich der liberale Grundgedanke der Zollvereinsmitglieder in gewisser Weise verselbstständigt, konstatiert Kreutzmann. Gerieten doch viele Beamte des Zollvereins in Opposition zu ihren Dienstherren, als beispielsweise Reichskanzler Bismarck seinen Kurs hin zu einer Schutzzoll-Politik änderte.

Der "Wolf-Erich-Kellner-Preis" wurde dieses Jahr zum 47. Mal vergeben. Der Preis erinnert an Dr. Wolf Erich Kellner, der als stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen Jungdemokraten 1964 verstarb. Der Preis wird Jahr für Jahr für Arbeiten aus verschiedenen Fachrichtungen wie Geistes-, Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften vergeben. Im Sinne Kellners sollen die Arbeiten in herausragender Weise Grundlagen, Geschichte und Politik des Liberalismus im deutschen, europäischen und außereuropäischen Raum behandeln.

Dr. Marko Kreutzmann erhielt die Auszeichnung im Rahmen der wissenschaftlichen Tagung "Liberalismus und Zivilcourage. 175 Jahre Göttinger Sieben" am Freitag in Hannover.

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena stellte Ergebnisse des "Best Practice Clubs Familie in der Hochschule“ vor!

(lsn) - Es ist eine Situation, wie sie in einer Universität regelmäßig vorkommt: Ein Postdoktorand - gerade mit einem wichtigen Forschungsprojekt betraut - kündigt seinem Vorgesetzten an, demnächst in Elternzeit zu gehen. Oder eine Wissenschaftlerin, im fünften Monat schwanger, fällt von heute auf morgen aus, weil es gesundheitliche Komplikationen gibt. 

Für den Vorgesetzten ist das eine Herausforderung, wie Dr. Matthias Schwarzkopf von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Foto) weiß. "Denn einerseits geht es natürlich darum, den Mitarbeitern die Wahrnehmung ihrer Familienaufgaben zu ermöglichen", so der Leiter der Servicestelle "LehreLernen" weiter. "Für die Kolleginnen und Kollegen bedeutet eine solche Situation in der Regel jedoch - erst recht, wenn sie unerwartet entsteht - mehr Arbeit und birgt damit jede Menge Konfliktpotenzial."

Wie Führungskräfte an Hochschulen solche Situationen für alle Beteiligten zufriedenstellend lösen können, dafür gibt ein neues Trainingsmanual für Führungskräfte Empfehlungen, das jetzt vorgelegt und während der Bilanztagung des "Best Practice Club Familie in der Hochschule" diese Woche erstmals der Öffentlichkeit präsentiert worden ist.

"Familie in der Hochschule" ist ein Programm der Robert-Bosch-Stiftung, des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer in Zusammenarbeit mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Samstag, 24. November 2012

"Burgau" und "Göschwitz": Ortsteilbürgermeister werden morgen gewählt - Noch kann in Göschwitz jeder Wahlberechtigte einen eigenen Kandidaten benennen!

(lsn / rana) - Morgen gibt es in den Ortsteilen Göschwitz und Burgau Wahlen der Ortsteilbürgermeister. In Burgau muss gewählt werden, da die Ortsteilbürgermeisterin verstorben ist, der Göschwitzer Ortsteilbürgermeister tritt aus gesundheitlichen Gründen zum Jahresende zurück. Sollte es zu einer Stichwahl kommen müssen, dann wird am 9. Dezember 2012 erneut gewählt.

Indes ist die Kandidatenlage noch relativ unklar. In Burgau hat sich mit Herbert Brauns nur ein einziger Bürger aufstellen lassen; in Göschwitz, wo es 497 Wahlberechtigte gibt, fand sich bislang niemand als Kandidat. Dennoch stehen dort am morgigen Sonntag die Wahlurnen bereit, da die Wähler eigene Vorschläge per Wahlzettel hinterlegen können. Hat ein Kandidat dann die nötige absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, gilt er als gewählt.

"Blinkerdenkmal geschändet!": Wahrzeichen auf dem Landgrafen durch großflächiges Auftragen von Farbe möglicherweise stark beschädigt

(lsn / otz) - Erneut haben Unbekannte ein städtisches Denkmal geschändet und durch das großflächige Auftragen von Farbe möglicherweise stark beschädigt. Das erst vor drei Jahren aufwendig grundhaft sanierte "Blinkerdenkmal" (siehe oben ein Bild des noch unbeschädigten Denkmals) auf dem Landgrafen war diesmal das Ziel der Farbattacke.

Ähnlich wurde im Juni letzten Jahres das Denkmal für die Urburschenschaft vor dem Universitätshauptgebäude am Fürstengraben, damals allerdings mit grüner Farbe, beschädigt. Die Friedrich-Schiller-Universität hat inzwischen mitgeteilt, dass die Schäden am Carrara-Marmor des "Urburschen"-Denkmals so schwerwiegend sind, dass es nun ins Magazin verbracht werden muss.

Die OTZ hatte vor kurzem vermeldet, dass der städtsiche Eigenbetrieb "JenaKultur", der für Jenas Denkmäler zuständig zeichnet, davon ausgeht, dass der Denkmal-Vandalismus den Steuerzahler - also uns alle - mit mehrern zehnausend Euro jährlich belastet; allein die Untersuchungen und die Reinigung des "Urburschen" hatten knapp 20.000 Euro gekostet.

Das nun geschändete Denkmal erinnert an eine Nachrichteneinheit des I. Weltkrieges. Die mit Geräten der Firma Carl Zeiss ausgerüsteten Soldaten (umgangssprachlich: "Blinker") gaben Nachrichten über Lichtsignale von Berg zu Berg weiter. Entworfen haben das Denkmal auf dem Landgrafen die Jenaer Architekten Schreiter und Schlag, eingeweiht wurde es Ende Mai 1921.

Erinnern soll das "Blinkerdenkmal" an gefallene Soldaten. Inzwischen ist es aber "entmilitarisiert" worden: das früher vorhandene symbolische Eiserne Kreuz ist nun nicht mehr als solches erkennbar, der "Blinkerhelm" auf dem Denkmal wurde entfernt.

Straßenbauarbeiten in "Jahnstraße" und der "Talstraße" endlich abgeschlossen | Neue Verkehrsführung auf der B 88 in Maua steht bevor!

(lsn / rana) - Der Verkehr kann wieder rollen in der "Jahnstraße" und in der "Talstraße" (siehe Luftbild). Am Mittwoch wurden dort nach zweijähriger Bauzeit die Straßenherstellungsarbeiten abgeschlossen. Die "Jahnstraße" ist auf einer Länge von 360 Metern grundhaft ausgebaut worden, die "Talstraße" auf einer Länge von 230 Metern.

Die Stadtwerke Jena Energie haben Trinkwasser- und Mischwasserkanäle erneuert, zudem musste eine 620 Meter lange Gasleitung ersetzt werden. Neu verlegt wurden auch Stromkabel, Informationstechnik und Hausanschlüsse. Die Fahrbahn beider Straßen bekam auf mehr als 3.000 Quadratmetern abschließend eine neue Asphaltdecke. Auf den Gehwegen wurden mahr als 1.600 Quadratmeter Natursteinpflaster verlegt. Auf einer Strecke von 1.760 Metern gibt es nun außerdem neue Naturstein-Bordkanten und die Parkbuchten wurden neu gestaltet.

Ab Montag, den 3. Dezember 2012 wird es in Maua auf der Bundesstraße B 88 eine neue Verkehrsführung geben, darauf wies die Stadtverwaltung gestern hin. Im Rahmen der Bauarbeiten an der Bundesstraße wird ab diesem Tag der Kreisverkehr in einer ersten Ausbaustufe in Betrieb genommen. Schon jetzt wird gebeten, auf die dann geltende neue Verkehrsführung zu achten.

Freitag, 23. November 2012

"Drei wichtige Punkte!": FCC will das heutige Flutlichtspiel gegen Torgelow nach Peßolats Siegtreffer in der Schlußminute schnell abhaken!

(lsn / fcc) - Als Trainer Petrik Sander vor dem heutigen Spiel des FCC gegen den Tabellenletzten in erster Linie Geduld von den Zuschauern einforderte, dachten einige Fans an ein Tiefstapeln, um die Torerwartungen an die Kernberge-Kicken nicht zu hoch zu schrauben. Dass die Geduld dann tatsächlich bis zur letzten Spielminute auf die Folter gespannt wurde, konnte freilich niemand ahnen.

Erst nach etwa 10 Minuten bekam der FC Carl Zeiss das Spiel etwas in den Griff, hatte durch Barth (9., 21.) und Wolf (17.) erste Gelegenheiten. Mehr als ein Strohfeuer sollten diese nicht bleiben und nach einer halben Stunde war es mit der Geduld auf der Haupttribüne schon vorbei und Unmutsbekundungen unüberhörbar. Eckardts schönes und vom Abschluss knapp über die Latte nicht gänzlich gekröntes Dribbling in den 16er nach 36 Spielminuten wußte zu gefallen, ansonsten kam der Halbzeitpfiff für die 3.303 kältebibbernden Zuschauer einer Erlösung gleich.

Wer den Gang zum wärmenden Glühwein etwas zu weit ausgedehnt hatte, verpasste dann aber kurz nach Wiederanpfiff die Führung. Wolf hatte von der rechten Seite eine Flanke weit nach innen gezogen, wo am langen Pfosten Marcel Schlosser seinem Gegenspieler entwischte und entschlossen zum erlösenden 1:0 einnetzte. Jena hätte unmittelbar danach erhöhen können, als Tino Schmidt nach Eckardt-Ablage am Elfmeterpunkt freistehend am Ball vorbei tritt (50.), oder als der sein Startdebüt in der Zeisself gebende Youngster Daniel Barth den von Geißler angebotenen Doppelpass übersah, Geißlers Schuss am Ende übers Tor streicht (54.). Das zweite Tor für den FCC schien dann nur noch reine Formsache zu sein, als Torgelows Marcin Mista in der 67. Minute völlig unbedrängt zum Ausgleich einköpfte.

Betretene Minen im FCC-Lager, der spielerisch weiterhin unter seinen Möglichkeiten bleibt, nun aber mit der Brechstange und dem als Stürmer eingewechselten Dvorschak ("aufgrund von Trainingsleistungen" zunächst auf der Bank) den Sieg sucht. Peßolat und Schulte scheitern aus Nahdistanz nach Eckball (78.), Brinkmanns Flanken-Torschuss-Gemisch faustet der neu ins Team gekommene und kaum beschäftigte Keeper Lowens ebenso weg wie Eckardts Granate kurz darauf (84.). Als Schlosser dann von einem Ausrutscher Fomins profitiert und Dvorschak seine Hereingabe drei Meter vor dem Tor nicht in selbigem unterbringt, scheint die Punkteteilung besiegelt.

Doch die folgende Ecke, ein Torgelower soll vor Dvorschak geklärt haben, wuchtet mit Matthias Peßolat ausgerechnet einer der Spieler zum umjubelten Siegtreffer in die Maschen, dem zuvor in 88 Minuten fast gar nichts gelang. Nachdem der steil geschickte Pascal Ibold die Entscheidung in der Schlußminute verpasste und die Nachspielzeit folgenlos bleibt, stehen drei Punkte für den FCC zu Buche, die Petrik Sanders Elf zumindest über Nacht auf Rang 2 springen lässt, deren Entstehung aber die meisten der eilig dem warmen Daheim zusteuernden Besucher ganz schnell aus dem Gedächtnis streichen werden.
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Bericht erstellt für "Lichtstadt.News" auf einem iPad

"Wieviele Helfer hatte der Nationalsozialistische Untergrund?" und andere Fragen: Die offizielle Lesart in der Anklageschrift des Generalbundesanwalts!

(lsn / spiegelonline) - Seit rund einem Jahr ist die Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" / "NSU" bekannt geworden und seither weiß man in der Bundesrepublik sowie dem interessierten Ausland, wer Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sind und was sie getan haben sollen.

Heftige Spekulationen gibt es allerdings immer noch um die Beweggründe für die Mord- und Sprengstoffverbrechen und darüber, ob und ggf. wieviele Helfer der "NSU" hatte. Redakteure von "Spiegel.Online" haben sich nun die Mühe gemacht und die Anklageschrift des Generalbundesanwalts gegen Beate Zschäpe, die im Frühjahr in München vor Gericht gestellt werden soll, nach entsprechenden Hinweisen durchforstet.

1.) Entgegen der Ende 2011 kurzfristig vom Präsidenten des Bundeskriminalamts / BKA in die Öffentlichkeit getragen Annahme einer Beziehungstat (so BKA-Chef Zierke vor dem Innenausschuß des Deutschen Bundestags), sei der Mord an der Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter in Heilbronn, so jedenfalls die Anklage, ungeplant gewesen, die Beamtin ein trauriges Zufallsopfer. In der Anklage heißt es, die Rechtsterroristen hatten "nicht sie als Person ausgewählt, sondern wollten irgendeinen Repräsentanten des verhassten Staates töten."

2.) Bereitete der "NSU" seine Anschläge mit der Hilfe von lokalen Helfern vor?

Zu dieser Frage gab es immer wieder gleichermaßen Hinweise wie Spekulationen.. Wie jedoch aus der Anklage gegen Beate Zschäpe und die vier mutmaßlichen Unterstützer des "NSU" hervorgehe, so "Spiegel.Online", bereiteten die Serienmörder ihre Anschläge sehr genau und dies alleine vor: Sie erstellten Listen potentieller Ziele (Anm.: das BKA soll insgesamt 10.116 Einträge gezählt haben), kundschafteten die Örtlichkeiten genauestens aus, fertigten Karten und Skizzen an, machten Fotos. So etwa auf einem Dortmunder Stadtplan, der relativ unbeschädigt im Brandschutt der ausgebrannten Zwickauer Wohnung von Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt gefunden wurde. Dort habe es zwölf Markierungen gegeben und zwar von Parteibüros, Ladenlokalen, Kiosken, dazu Vermerke wie: "Gutes Objekt, guter Sichtschutz, sehr guter Weg von dort weg".

3.) Das zentrale Motiv des "NSU" (also entsprechend der Anklage von Böhnhardt, Mundlos UND Zschäpe) sei die Verunsicherung ausländischer Mitbürger gewesen, mit dem Anspruch "dass sie Deutschland aus Angst um ihre Sicherheit verlassen". Dies habe Generalbundesanwalt Harald Range dem "Spiegel" erklärt, schreibt "Spiegel.Online". Sämtliche Opfer seien stets zufällig ausgewählt worden, wobei die jeweils ermordete Person nicht im Vorderghrund gestanden hätte sondern die Beschaffenheit der Tatorte.

video

4.) Hat Beate Zschäpe (siehe auch das Embedded-Video von SPIEGEL.TV / © SPIEGEL.TV 2012 - Alle Rechte vorbehalten für die SPIEGEL TV GmbH - Ein Unternehmen der SPIEGEL-Gruppe) die zehn Morde gebilligt oder war sie sogar an Morden beteiligt?

Die Bundesanwaltschaft geht laut der Anklageschrift fest davon aus, dass Beate Zschäpe von den einzelnen Morden wusste, jedoch nicht unmittelbar an ihnen beteiligt war. Das bedeutet, weder hat sie auf die Opfer geschossen, noch bei den Morden zugesehen. Zwei Indizien belasten sie dennoch schwer: Zum einen erfolgte ein Anruf aus einer Telefonzelle in Zwickau auf ein Handy Böhnhardts in München derart zeitnah zu dem Mord am 15. Juni 2005, dass dies nur darauf hindeuten könne, so der Generalbundesanwalt, dass Beate Zschäpe das Geschehen aus der Ferne aufmerksam verfolgte. Zum anderen wird eine Zeugin benannt, die Beate Zschäpe am 9. Juni 2005 in Nürnberg in unmittelbarer Nähe des Tatortes gesehen haben will, an dem ein Opfer erschossen wurde, dies zudem kurz vor der Tatzeit.

5.) Die Anklage bestätigt außerdem die bereits der Presse bekannte Tatsache, wie die beiden Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt ums Leben gekommen sind. Demnach wurde das von den beiden Männern im Rahen eines Bankraubes in Eisenach benutze Wohnmobil mit dem Kennzeichen "V-MK 1121" von einer Polizeistreife entdeckt, nachdem ein Zeuge zuvor die Polizei alarmiert hatte. Als sich Polizeibeamte dem Wohnmobil näherten, schossen entweder Böhnhardt oder Mundlos mit einer Maschinenpistole vom Typ Pieter 91 auf die Polizisten. Allerdings hatte die Waffe nach dem ersten Schuss eine Ladehemmung. Laut Anklageschrift hätten Mundlos und Böhnhardt daraufhin keine reelle Möglichkeit zur Flucht mehr gesehen, weshalb Uwe Mundlos seinen Freund mit einer Winchester-Pumpgun tötete, bevor er sich mit der gleichen Waffe selbst das Leben nahm. Zuvor legte er in dem Wohnmobil Feuer.

6.) Wie erfuhr Beate Zschäpe vom Tod ihrer Freunde und weshalb zündete sie anschließend die Wohnung in Zwickau an?

Das Abbrennen der Wohnung sollte der Verwischung von Spuren diesen, so die Anklageschrift. Allerdings gibt es in der Anklage keinen Hinweis darauf, wer Zschäpe vom Tod der Freunde unterrichtet hat oder ob sie aufgrund eines nicht eingehaltenen Informationsplans der beiden Terroristen davon ausgehen musste, dass sie nicht mehr am Leben sind.

"Besinnliche Lieder, Glühwein und Lebkuchen": Zehn Tage lang vom Weihnachtsmarkt mit der Jenaer Weihnachtsbahn die Adventszeit genießen!

(lsn / jenah) - Wenn am Montag der Jenaer Weihnachtsmarkt eröffnet wird, dann dauert es nicht mehr lange und die Jenaer Nahverkehr GmbH / JeNah ein besonderes Augenmerk der Besucher aus nah und fern erhalten.

Während der Adventszeit zieht die "Jenaer Weihnachtsbahn" für zehn Tage ihre Runden duch die Lichtstadt. Die mit weihnachtlicher Dekoration und Lichterkerzen geschmückte Bahn startet am Montag, den 10. Dezember 2012 am Gleisdreieck "Holzmarkt" ihre Fahrten durch die Lichtstadt, bei denen man für 30 Minuten einmal so richtig weihnachtlich abschalten kann.

Bei besinnlicher Advensmusik können die Fahrgäste Lebkuchen naschen, Glühwein oder Kinderpunsch genießen und dabei ganz relaxt einen neuen Blick auf die weihnachtliche Lichtstadt werfen.

30 Minuten stimmungsvolle Rundfahrt bei Weihnachtsmusik gibt es zum Preis von 3 Euro pro Person (Kinder unter 6 Jahren dürfen kostenlos mitfahren. Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen sind dabei jedoch nicht im Preis enthalten. Los geht es vom 10. bis zum 20. Dezember 2012 täglich ab 17 Uhr 30 Uhr (= Fahrt 1) und 18 Uhr 15 (= Fahrt 2) am Gleisdreieck Holzmarkt. Eine Ausnahme bildet Donnerstag, der ist der 13. Dezember 2012, denn an diesem Abend fährt die Weihnachtsbahn nur um 18 Uhr 15 los. Fahrkarten sind bereits jetzt im JeNah ServiceCenter erhältlich oder später beim Fahrer.

Donnerstag, 22. November 2012

"Kindertagesstätte Schützenhofstraße": Morgen ist Baubeginn für das 4,5 Millionen Projekt!

(lsn / asb) - Das Finanzierungsvolumen beträgt 4,5 Mio. Euro, der Neubau des in dieser Woche startenden Projektes "Kindertagesstätte Schützenhofstraße" soll eine Brücke zwischen Alt und Jung schlagen und morgen fällt hierfür der Startschuss.

Dann entsteht in den kommenden Monaten entsteht in der "Schützenhofstraße" ein Mehrgenerationenhaus, welches sowohl Kindern als auch Senioren Platz bieten wird. So soll in den beiden unteren Geschossen eine Kindertagesstätte mit einer Betreuung von bis zu 140 Kindern entstehen. Zugleich ist im dritten und vierten Obergeschoss sowie im Staffelgeschoss eine Wohnanlage für Senioren vorgesehen. Alle 21 konzipierten Senioren-Wohnungen sollen über Balkons verfügen die nach Süden ausgerichtet sein werden. Vorrang der Baumaßnahme hat allerdings die termingerechte Eröffnung der Kindertagesstätte im Frühjahr 2014. Nach dem Kindergarten "Glühwürmchen" in der Frauengasse und der Kindertagesstätte "Tausendfüßler" in der Felix-Auerbach-Straße handelt es sich bereits um den dritten Kindergarten des Arbeiter-Samariter-Bundes in Jena.

"Unser Konzept sieht ein viergeschossiges Gebäude vor. Ein weiteres Obergeschoss ist als Staffelgeschoss vorgesehen. Durch die mittige Anordnung des langgestreckten Gebäudes haben wir auf die vorhandene Topografie

"Bäumchen wechsel dich!": Martin Berger folgt auf Dr. Götz Blankenburg - Kaufmännischer Leiter der Kommunalen Immobilien kehrt zur Stadtverwaltung zurück!

(lsn / rana) - Der neue Fachbereichsleiter für Finanzen bei der Stadt Jena ist gefunden und es ist kein völlig Unbekannter für die Stadtverwaltung.

Gestern bestätigte der Hauptausschuss des Stadtrates der Stadt Jena mit Martin Berger den bisherigen Kaufmännischen Leiter des Eigenbetiebs Kommunale Immobilien Jena / KIJ zum Nachfolger von Dr. Götz Blankenburg, der vor Kurzem den Fachbereich Finanzen in Richtung KIJ verlassen hatte und nun deren Werrkleiter ist.

Berger (auf dem Foto oben bei der Präsentation der Umbauplänbe für das Theaterhaus Jena) konnte sich gegen 56 weitere Bewerber durchsetzen und wird seine neue Tätigkeit im Dezernat Finanzen im Februar 2013 aufnehmen. "Ich kenne Martin Berger seit vielen Jahren und habe die Zusammenarbeit mit ihm zu schätzen gelernt", kommentierte Jenas Finanzdezernent Frank Jauch die Entscheidung und fügte an: "Ich bin davon überzeugt, dass wir als Team auch in jetzt schwierigen Zeiten die gute Entwicklung unserer Stadt sowohl mit sinnvollen Investitionen als auch mit der weiteren Entschuldung fortsetzen werden."

Martin Berger, Jahrgang 1966, studierter Physiker und Wirtschaftsinformatiker, verheiratet und Vater von einem Sohn, ist seit 2005 Kaufmännischer Leiter bei den Kommunalen Immobilien. Wie sieht er die neue Tätigkeit und die Herausforderungen an seine Person? "In meiner neuen Funktion möchte ich die überaus erfolgreiche Arbeit von Götz Blankenburg fortsetzen", sagte Martin Berger gestern und ergänzte: "Unsere Stadt wird in den nächsten Jahren vor der Aufgabe stehen, unter schwieriger werdenden Bedingungen weiter zu wachsen, aber auch eventuelle Rückschläge des Wachstumsprozesses zu meistern. Die Schwierigkeiten ergeben sich aus dem demografischen Umbruch im ostdeutschen Umfeld und den unsicheren wirtschaftlichen Aussichten Europas ebenso wie aus der schlechten finanziellen Lage von Bund und Land, auf deren Unterstützung Jena nach wie vor angewiesen ist. Dafür, dass Jena unter diesen Bedingungen erfolgreich bleibt, habe ich mich seit vielen Jahren intensiv eingesetzt und will es als Fachbereichsleiter für Finanzen weiterhin tun."

Mittwoch, 21. November 2012

"Wer kennt diesen Mann?": MIt der EC-Karte einer 42-jährigen Frau hob er im Juli mehrfach mehrere hundert Euro von Bankautomaten ab!

 
(lsn / polizei) - Die Landespolizeiinspektion Jena sucht einen EC-Karten-Betrüger, der in der "HypoVereinsbank" und der "Targo-Bank" Jena am Samstag, den 14. Juli 2012 Geld abhob (siehe Fotos oben und seitlich!). Am gleichen Tag hatte eine 42-jährige Frau aus Jena den Verlust ihrer Handtasche festgestellt. Wie genau die Handtasche in den frühen Morgenstunden des 14. Juli 2012 abhanden gekommen war, ist immer noch unklar. Was sich jedoch schnell heraus stellte, ist, dass der Finder oder Dieb großes Interesse an der EC-Karte der Frau hatte, denn bereits um 8 Uhr früh hob er an einem Geldautomaten der "HypoVereinsbank", in der Jenaer Schillerstraße 4, 500 Euro mit der Karte ab.

Neun Minuten später erbeutete er mit derselben Karte noch einmal 500 Euro an einem Geldautomaten der "Targo-Bank" am Teichgraben 1 in Jena.Weitere Versuche noch mehr Geld abzuheben, u. a. am gleichen Tag gegen 20 Uhr bei der HypoVereinsbank in Weimar, Schillerstraße 5, misslangen ihm jedoch. Bei den unberechtigten Geldabhebungen wurde der Mann von den Überwachungskameras der Banken erfasst. Die Polizeiinspektion Jena fragt deshalb: Wer kennt die bei den Abhebevorgängen fotografierte Person oder kann sonstige Angaben zur Person oder zur Tat machen?

Der Mann trug kurze Haare, eine Jeans, eine langärmlige graue Weste mit Knöpfen, ein weißes Hemd oder Polohemd, eine Sonnenbrille schwarz-weiße Turnschuhe und einen auffälligen Ring am linken Ringfinger sowie eine rote Gürteltasche und teilweise ein Basecap.

Sachdienliche Hinweise nehmen die Kriminalpolizei in Jena unter der Rufnummer 810 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Von Rebellen und Kleinbürgern und davon, was Redakteure in ihrer Freizeit machen!


Vorab muss ich bekennen, dass ich persönlich "Jenapolis" Fan der ersten Stunde bin. Für mich waren "Jenapolis" Chef Arne Petrich und seine Redaktion auf ganz eigene Art "Rebellen", die sich mit ihrer kritischen Berichterstattung ebenso fair wie engagiert gegen das politische Establishment in der Lichtstadt positionierten, hierbei Regeln und Standarts aufstellten und diese eisern einhielten. Mit weiteren Aktivitäten rund um "Jenapolis" schaffte sich Arne Petrich zudem Portale zum Umgang mit Transparenz und Öffentlichkeit. 

Inzwischen sind einige dieser Rebellen von einst in meinen - ganz persönlichen - Augen zu selbstzufriedenen Kleinbürgern geworden, die in Wirklichkeit auch nicht anders agieren, wie so mancher Nachbar, die seine Mitmenschen unbedacht in Mißkredit bringt, oder aber Lehrer, die Schüler vor der ganzen Klasse an den Pranger stellen und pädagogisch korrigieren. Und das kam so:

Anfangs gab es im Kommentarteil  des "Lichtstadt.Netz" (heute: "Lichtstadt.News") vereinzelte Kommentare zu unseren Artikeln, Kommentare, die von "Jenapolis"-Mitarbeitern geschrieben worden waren. Gut, hierbei wurde hin und wieder auch schon mal jemand öffentlich und namentlich angegriffen, es wurden Behauptungen aufgestellt und kleine Unwahrheiten geschrieben. Möglicherweise hätte ein Anruf bei mir oder eine E-Mail ausgereicht, um unklare Dinge zu klären. Das war jedoch scheinbar nie die Absicht der Kommentatoren.

Aber sei's drum. So ist das eben im Haifischbecken des Journalismus (in dem es ja bekanntlich nicht immer nur um die reine Wahrheit geht sondern oft auch um Marktanteile), wobei unser Jena im Lichte der Lichtstadt betrachtet für journalistsiche Arbeit eher Karpfentümpel als das beschriebene Becken für Knorpelfische ist.

Inzwischen gibt es aber beinahe jede Woche bei uns mindestens einen Kommentar in der Art, wie "Ich möchte Sie bitten, ihre unqualifizierten Äußerungen..." (= Mai 2012), "...Trittbrettfaher" (= Juli 2012), "Was hat das mit der Lichtstadt zu tun???" (= August 2012), "Ein 'völlig unverbindlich' ist jedoch Meinung und dazu eine falsche Behauptung" (= Oktober 2012), "Abgekupfert? Ohne Angabe OTZ?" (= 2. November 2012), "Likörelle sind eine eingetragene Marke von Udo Lindenberg, kein Genre der bildenden Kunst" (= 5. November 2012), "In diesem Fall würde ich es wegen der vielen Fehler hier in den Nebensätzen auch nicht wollen." (= 9. November 2012), "Das ist keine Forderung, sondern eine Bitte" (= 12. November 2012) oder "...auf den Lichtstadt.news verbreiteten Unsinn" (= 19. November 2012).

[siehe unten einen Auszug / zum Vergrößern bitte anklicken!]

Nun ist konstruktive Kritik gang und gäbe im Karpfentümpel in der Medienwelt und wir als kleines Licht in der Lichtstadt freuen uns immer über Verbesserungsvorschläge unserer Leser. Interessant ist es jedoch, wenn man sich anschaut, wer da bei uns seinen Senf seinen Kommentar abgibt.  Mit inzwischen mehr als zwei Dritteln aller auf "Lichtstadt.News" seit 2010 gelisteter Kommentare führt ein "Tobias N," die imaginäre Hitliste an. Wie ich durch eine E-Mail an ihn in Erfahrung bringen konnte, verbirgt sich hinter diesem Kürzel ein in Jena geachteter und angesehener Journalist, der Mitarbeiter von "Jenapolis" ist.

"Gesprächskonzert in der Rathausdiele": Das CEJ und das Institut für Musikwissenschaft Jena-Weimar setzen heute die Reihe "Franz Liszt und die Moderne" fort!

(lsn / rana) - Mit dem 9. Akademischen Gesprächskonzert setzt das Collegium Europaeum Jenense an der Friedrich-Schiller-Universität Jena / CEJ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena heute Abend seine Veranstaltungsreihe "Franz Liszt und die Moderne" fort.

Solistin der Veranstaltung in der Rathausdiele, Markt 1 wird am Steinway-Flügel die junge Liszt-Preisträgerin Mariam Batsashvili aus Georgien sein (Foto). Das Programm reicht von Beethovens "Appassionata" über Liszts Petrarca Sonett Nr. 104 bis zu George Gershwins 3 Preludes for Piano.

Professor Dr. Albrecht von Massow von der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar wird im Rahmen des gesprächskonzertes über das Thema "Mensch und Maschine" sprechen.

"Vollbesetzt bis auf den letzten Rang!": 3000 Kinder waren gestern und heute Gäste der Philharmonie Jena bei "Peter und der Wolf" und anderen Werken

(lsn / rana) - Bis auf den letzten Platz besetzt war gestern und heute der große Saal des Volkshauses. Die Philharmonie hatte Jenaer Grundschüler zu Konzerten eingeladen.

Am gestrigen Dienstag stand der "Karneval der Tiere" für die Zweitklässler auf dem Programm, zuvor "Peter und der Wolf" für die Kinder der ersten Klassen. Am heutigen Mittwoch war "Der Nussknacker" von Peter Tschaikowski zu hören sowie Ausschnitte aus "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck zu erleben. Und dies kann man wörtlich nehmen, denn der Moderator Patrick Rohbeck erzählte die Geschichten rund um die Musik so spannend und mitreißend für die Kinder, dass viele von ihnen voller Aufregung waren.

Rund 3000 Kinder besuchten so an den beiden Tagen die Jenaer Philharmonie. "Die Philharmonie gibt jährlich vier Konzerte für Schüler der ersten bis zur vierten Klasse", sagte anschließend Martin Herzog, der für die Öffentlichkeitsarbeit der Philharmonie verantwortlich ist. Darüber hinaus lade die Philharmonie einmal im Jahr die Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 ein, so Herzog.

"Das Warten hat (noch) kein Ende!": Die Wiedereröffnung des GalaxSea Bades verzögert sich bis ins Frühjahr 2013

(lsn / otz)  - Vor nunmehr 13 Monaten musste der Badebereich im Freizeitbad GalaxSea aus Sicherheitsgründen für die Gäste geschlossen werden. Die Dachkonstruktion über dem Schwimmer- und dem Lehrschwimmbecken wieß erhebliche Sicherheitsmängel auf. Seinerzeit hoffte man, dass man das Bad so schnell wie möglich wieder würde eröffnen können, im Blick hatte man da den Dezember 2011. Nachdem jedoch ein vereidigter Sachverständiger feststellte, dass während der Errichtung des Freizeitbades die allgemeinen Regeln der Bautechnik verletzt wurden, musste die städtische Bädergesellschaft konstatieren: die Wiedereröffnung wird erst viel später möglich sein als zunächst angenommen.

Bis heute galt die Meldung von Wolfgang Weiß, dem Chef der Jenaer Bäder- und Freizeitgesellschaft: "Vorgesehen ist die Wiedereröffnung des Badebereichs noch vor den Weihnachtsferien dieses Jahres". Doch auch die ist inzwischen Historie. Wie Weiß jetzt nach der Sitzung des Jenaer Bäderbeirats der OTZ auf Nachfrage mitteilte, kann derzeit wegen der großen Zahl der Mängel und der deshalb sehr aufwändigen Sanierung noch kein Termin für die Wiedereröffnung genannt werden. Die Bauarbeiten verzögern sich bis zum Frühjahr 2013.

Der Grund: Bei der abgeschlossenen Demontage des Daches kamen erneut schwerwiegende Schäden zu Tage, die zu einer weiteren Verzögerung des gesamten Bauablaufs führen. Jedoch: "Nur durch eine grundhafte Sanierung können wir für viele Jahre einen störungsfreien Weiterbetrieb sicherstellen", so Weiß gegenüber der Tageszeitung.

Die titulierte den Schaden des "GalaxSea" für die Stadt Jena inzwischen zur (Zitat) "Größten öffentliche Pleite in Jena", denn mit Einnahmeverlusten von 2.500 Euro pro Tag ist bisher bereits ein Minus von rund einer Million Euro entstanden, das sich bis zum Ende des Frühjahrs 2013 auf etwa 1,45 Millionen Euro erhöhen dürfte. Hinzu kommt die Behebung der Bauschäden in Höhe von ca. 700.000 Euro, wie Wolfgang Weiß erklärte. Damit kann man von einem Gesamtschaden ausgehen, der bei über zwei Millionen Euro liegen dürfte.