Mittwoch, 31. Oktober 2012

"Bittere Niederlage in letzter Sekunde!": Erfurt bezwingt den FCC in der 90. Spielminute durch einen Treffer von Mijo Tunjic

(lsn / fcc / polizei) - Lange sah es heute im Ernst-Abbe-Sportfeld beim Spiel des FC Carl Zeiss Jena gegen den FC Rot-Weiß Erfurt im Viertelfinale des KÖSTRITZER Landespokals nach einer Verlängerung aus.

Doch in der 90. Spielminute nutzte Erfurts Mittelstürmen Tunjic eine Unaufmerksamkeit des Jenaer Mittelfelds, startete einen Sololauf und erzielte zum Entsetzen der Jenaer Fans unter den 10.400 Zuschauern den Siegtreffer für seine Mannschaft. Damit ist der Titelverteidiger bereits zwei Runden vor dem Finale ausgeschieden.

Trotzdem merkte man dem Regionalligisten die ganze Partie über den Kampfeswillen an und beinahe wäre es Marcel Schlosser eine gute viertel Stunde vor Schluss gelungen, den Führungstreffer für Jena zu erzielen, denn zum Ende des Spieles hin schien den Erfurtern zunehmend die Kraft auszugehen. Doch auch in den vier Minuten der Nachspielzeit gelang es den Spielern von Trainer Petrik Sander nicht Erfurts Keeper Rickert zu überwinden.

Der Trainer kommentierte das Spiel wie folgt, ging aber zuerst auf die schwere Verletzung von FCC-Verteidiger Marius Grösch, ein, bei dem ein Bruch des Knöchel diagnostiziert wurde: "Wenn sich ein junger Spieler solch ein Ding mit Knöchelbruch einfängt, lässt das alles andere in den Hintergrund treten. Wir haben ein Spiel auf Augenhöhe gesehen. Nach 70 Minuten hatten wir ein paar Ansätze, wo man glauben konnte, da passiert was. Aber die Hundertprozentigen waren nicht dabei. Wir müssen sehen, wie wir das auffangen, dann geht es am Sonntag weiter. Mir tut es leid für den jungen Marius Grösch, weil er auf einem sehr guten Weg war. Aber er wird zurückkommen und wir werden ihm dabei helfen."

Verkehrseinschränkungen: Ab morgen beginnt die Sperrung der Straße "Am Anger", ab dem 6. November die Sperrung "Am Planetarium"!

(lsn / rana) - Die Richtung Norden führenden Fahrspuren der Straße "Am Anger" werden ab morgen, Donnerstag, den 1. November 2012 zwischen der "Käthe-Kollwitz-Straße" und der "Saalbahnhofstraße" gesperrt. Der Verkehr wird über die Gegenfahrbahn geleitet. Vorbereitende Maßnahmen hierzu erfolgen bereits ab heute. Der Grund für die Sperrung ist der bevorstehende Anschluss des neuen Trinkwasserbetzes an die bestehende Trinkwasserleitung. In der Straße "Am Anger" war es im Juni nach einem massiven Wasserrohrbruch zu UNtersüpülungend er Fahrbahn der Bundesstraße gekommen.

In der Stadtmitte gehen die Renovierungsarbeiten am Jenaer Planetarium langsam ihrem Ende entgegen. Aus diesem Grund ist die Straße "Am Planetarium" am Dienstag, den 6. November 2012 zwischen 7 Uhr Uhr und 14 Uhr von der "Käthe-Kollwitz-Straße" bis zum "Bibliotheksweg" wegen einer Kranstellung voll gesperrt. Die Umleitungen werden an diesem Tag ausgeschildert sein.

"Kunst am Saalebogen": Offener Wettbewerb zur Gestaltung einer Plastik eröffnet!

(lsn / rana) - Die Stadt Jena beabsichtigt zwischen dem Gewerbegebiet Jena-Göschwitz und der Saale einen saalebegleitenden, naturnahen Grünzug zu entwickeln. Die Nähe zum Stadtteil Lobeda-West, die unmittelbare Nachbarschaft zum Gewerbegebiet Göschwitz und die direkte Verbindung zum Ausflugsziel des historischen Kerns vom Stadtteil Burgau "prädestinieren diesen Bereich für eine Entwicklung als Erholungsraum von gesamtstädtischer Bedeutung", wie es heißt.

Das Bearbeitungsgebiet befindet sich auf einer Länge von 1,8 km und einer Breite von durchschnittlich 70 m am westlichen Saaleufer (= Fließgewässer I. Ordnung) zwischen den Ortsteilen Göschwitz und Burgau. Der Saalebogen ist ein wertvoller Bestandteil des regionalen Biotopverbundes entlang der Saale. Ziel der Freiflächenplanung ist es u. a., eine Verknüpfung des Naturraumes mit demGewerbegebiet herzustellen. An der Prüssingstraße wird durch Elemente der Freiraumgestaltung ein dreieckiger Platz hergestellt, von dem aus zwei Wege in den Auebereich führen (siehe Planzeichnung). Die Platzfläche schließt bündig am Gehweg an.

Auf der betreffenden Fläche soll eine künstlerisch gestaltete, den Platz prägende, ggf. dominierende ein- oder mehrteilige Plastik bzw. Installation aufgestellt werden. Die Bildinhalte sind der Kreativität des Künstlers weitgehend überlassen. Es sollte aber möglichst eine originelle Thematik gewählt werden, die eine Verbindung von Natur und Hochtechnologie im Sinne einer symbolischen Brücke zwischen Bildender Kunst, Natur und Wissenschaft erkennen lässt. Die Darstellung kann sich von einer realistisch-figürlichen (nicht naturalistischen) bis abstraktstilisierten-plastischen Formensprache bewegen. Bevorzugt werden klare geschlossene Formen. Dem jeweiligen Material entsprechend kann auch Farbigkeit eine Rolle spielen.

Eine ausführliche Aufgabenbeschreibung enthält das zum Download bereitgestellte PDF-Dokument. Nachfragen zum Wettbewerb können gestellt werden an: Stadt Jena, Team Grundlagen der Stadtentwicklung, z. Hd. Frau Ingrid Nielsen, Am Anger 26, 07743 Jena.

Dienstag, 30. Oktober 2012

"Altkleidersammlung durch den Kommunalservice Jena": Stadt wird nicht-karitativen Organisationen das Sammeln von Alttextilien konsequent untersagen!

(lsn / otz) - Nachdem sich die Stadt Jena dazu entschieden hat, in Kürze in das Altkleider-Entsorgungs-Geschäft einzusteigen, hat Uwe Feige, Werkleiter des städtischen Eigenbetriebes Kommunalservice Jena, der OTZ nun bestätigt, dass man dies auch mit aller Konsequenz durchsetzen wird.

Seit 1. Juni 2012 erlaubt das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) den Kommunen eigene Altkleidersammlungen. Es sieht vor, dass Alttextilien nur dort gewerblich genutzt werden können, wo es die Kommune nicht selbst tut. Neben dem ökologischen Effekt der Abfallreduzierung, gäbe es natürlich auch einen ökonomischen, sagte Feige. Altkleider seien begehrt, derzeit liege der Erlös bei rund 400,-- Euro pro Tonne Alttextilien. Karitative Einrichtungen haben Sonderrechte, dürfen weiterhin ihre Container im öffentlichen Straßenraum stehen lassen. Anderen Anbietern will die Stadt das Sammeln von Altkleidern jedoch konsequent untersagen.

"Illegal im öffentlichen Raum aufgestellte Container entfernen wir bereits", sagte Feige der OTZ, was bereits für Unmut gesorgt hat. "Es gibt viele böse Anrufe", bestätigte Feige der Zeitung. Gerade auch von jenen gewerblichen Anbietern, die gegen eine kleine Spende ein caritatives Label auf ihre Container geklebt hätten, sagte er. Erlöse aus dem Recycling oder Wiederverkauf würden jedoch an die Bürger der Lichtstadt zurückfließen. Feige sprach gegenüber der OTZ von einem sechsstelligen Euro-Betrag, um den die Abfallgebühren in Jena zukünftig gesenkt werden könnten.

"Vor dem Thüringenderby": Hinweise für Besucher des Viertelfinales des KÖSTRITZER Landespokals am morgigen Reformationstag!

(lsn / fcc / polizei) - Wenn am morgigen Reformationstag um 15 Uhr im Ernst-Abbe-Sportfeld der FC Carl Zeiss Jena den FC Rot-Weiß Erfurt im Viertelfinale des KÖSTRITZER Landespokals empfängt, erwartet die Thüringer Fans nicht nur ein spannendes Derby sondern auch eine traditionsreiche Partie ganz besonderer Brisanz. Um einen möglichst reibungslosen Verlauf des Spieles zu gewährleisten, bitten der FC Carl Zeiss Jena und die Landespolizeiinspektion Jena um Beachtung nachfolgender Hinweise:

1.) Auf Grund der bekannten Rivalität beider Fangruppen wird nicht nur im Stadion sondern auch bei Zu- und Abgang der Zuschauer durch gezielte organisatorische Maßnahmen auf eine strikte Fantrennung hingewirkt. So wird für die Heimzuschauer ausschließlich der Zugang an der Stadtrodaer Straße (= Schnellstraße) möglich sein. Der Eingang an der "Saaleseite" bleibt hingegen geschlossen.

2.) Die Jenaer Fans werden dringend darum gebeten, den Bereich zwischen Paradies-Bahnhof und Stadioneingang "Saaleseite" zu meiden, da der Bereich "Rasenmühleninsel" für die An- und Abreise der Anhänger des FC Rot-Weiß Erfurt vorgesehen ist. Personen, die nicht zum Anhang des Gastvereins gehören, werden in diesem Bereich durch die Polizei abgewiesen.

3.) Jenaer Zuschauer, die sich aus Richtung Stadt zu Fuß zum Stadion begeben, werden gebeten, den Weg über den Bereich "Märchenbrunnen" / "Oberaue" zum Osttor des Stadions an der Stadtrodaer Straße zu benutzen. Auf Grund der eingeschränkten Parkmöglichkeiten in Stadionnähe wird vor allem den Jenaer Besuchern empfohlen, den Jenaer Nahverkehr zu nutzen.

4.) Erfurter Fans, die ohne gültige Eintrittskarte anreisen, werden abgewiesen. Verein und Polizei weisen darauf hin, dass für den Gästebereich keine Tageskassen öffnen werden, da der Gästeblock mit 1.300 Tickets restlos ausverkauft ist. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass stark alkoholisierten Personen der Eintritt ins Stadion verweigert wird.

Für das Derby wurden bereits 8.000 Karten im Vorverkauf abgesetzt. Das lässt ein stimmungsreiches, spannungsgeladenes und hoffentlich friedliches Derby erwarten.

"MIRABEAU und INTERSHOP unterzeichnen Partnervertrag": Neue Kooperation stärkt Präsenz in den Niederlanden!

(lsn / intershop) - Die INTERSHOP Communications AG, führender Anbieter innovativer E-Commerce-Software und -Dienstleistungen, ist eine Kooperation mit der in den Niederlanden führenden Full-Service Web-Agentur MIRABEAU eingegangen.

Den entsprechenden Partnervertrag unterzeichneten INTERSHOP-Vorstand Jochen Moll und MIRABEAU-Chef Heini Withagen vorletzte Woche im Rahmen der Internationalen Partnertage, die Intershop in Frankfurt veranstaltet hat. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Intershops Präsenz auf dem niederländischen Markt zu stärken und Online-Händlern durch gebündelte Expertise ein Rundum-Sorglos-Paket für ihre E-Commerce-Initiative anzubieten.

"Mit Mirabeau haben wir einen weiteren starken Implementierungspartner an unserer Seite, um unser Wachstum im europäischen Raum noch konsequenter voranzutreiben. Durch die zusätzlichen Ressourcen können wir niederländischen Online-Händlern nicht nur eine innovative E-Commerce-Plattform anbieten, sondern gleichzeitig kurze Projektlaufzeiten und erstklassige Beratung vor Ort gewährleisten", betonte gestern INTERSHOP-Vorstand Jochen Moll.

MIRABEAU-Chef Heini Withagen ergänzte: "Wir freuen uns über die neue Partnerschaft mit Intershop, da wir von der Stabilität, Performance und Skalierbarkeit der neuen Intershop-Plattform überzeugt sind. Verbunden mit unserer langjährigen Erfahrung im E-Commerce-Bereich und der damit einhergehenden Expertise bei der Implementierung und Wartung von Software-Lösungen für den Online-Handel können unsere Kunden sicher sein, ihr E-Commerce-Geschäft in den richtigen Händen zu wissen."

Für das Jenaer Software-Unternehmen ist die Kooperation mit MIRABEAU nach eigenen Angaben ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Umsetzung einer neuen Vertriebsstrategie. Wie auf Intershops Internationalen Partnertagen angekündigt, soll das Partnergeschäft weiter an Bedeutung gewinnen und das weltweite Partnernetzwerk in den kommenden Jahren deutlich vergrößert werden. Erst kürzlich hat INTERSHOP die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Systemintegrator SIGMA und dem US-amerikanischen Unternehmen AVALARA bekannt gegeben.

Montag, 29. Oktober 2012

"Bahnstrecke Weimar-Jena": Bis Freitag gibt es erhebliche Behinderungen im Zugverkehr - Jena-West wird teilweise nicht mehr angefahren!

(lsn / db / efb) - Reisende auf der Bahnstrecke Weimar-Jena müssen ab heute bis zum Freitag mit erheblichen Behinderungen im Zugverkehr rechnen. Vom 29. Oktober bis 2. November 2012 werden auf dieser Strecke drei neue Eisenbahnbrücken in Betrieb genommen.

Die Regionalzüge der "Erfurter Bahn" Linie EB 21 Erfurt-Weimar-Gera werden zwischen Weimar und Großschwabhausen durch Busse ersetzt. ZUdem wurden die Fahrzeiten verändert.

Die Züge der DB Linien RE 1 Göttingen-Erfurt-Gera-Chemnitz/Zwickau und RE 3 Erfurt-Gera-Altenburg werden zwischen Weimar und Jena-Göschwitz über Großheringen umgeleitet. Wichtig: Durch die Umleitung halten diese Züge NICHT in Jena-West, jedoch ersatzweise in Jena-Paradies. Reisende müssen zudem beachten, dass durch die Umleitung die Züge in "Gera Hauptbahnhof" früher abfahren und in der Gegenrichtung später ankommen.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass durch längeren Fahrzeiten des Schienenersatzverkehrs Anschlusszüge evt. nicht mehr zur Verfügung stehen. Zudem sei die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen sowie die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen im Schienenersatzverkehr nur eingeschränkt möglich, heißt es.

Die Deutsche Bahn AG und die Erfurter Bahn bitten alle Reisenden um Entschuldigung für die bis Freitag entstehenden Unannehmlichkeiten.

Ausblick auf die Ausstellung "Luthergedenken in Jena - Musik, Theater und Feste" - Zudem erfolgt am Reformationstag die Eröffnung des "Lutherweges"

(lsn / rana) - Die Vorbereitungen zur Eröffnung der Ausstellung "Luthergedenken in Jena - Musik, Theater und Feste" am kommenden Mittwoch, dem 31. Oktober 2012, im Stadtmuseum Jena stehen kurz vor dem Abschluss.

Die Ausstellung widmet sich den zahlreichen Aufenthalten des Reformators Martin Luther in Jena und zeigt, wie der Reformator in den letzten Jahrhunderten erinnerungskulturell vereinnahmt wurde. Ein besonderer Akzent liegt dabei auf der musikalischen Dimension dieser Rezeptionsgeschichte.

Einen Höhepunkt des Lutherkultes bildete der 400. Geburtstag Martin Luthers im Jahre 1883. Jenaer "Lutherfestspiele" sollten zu einem protestantischen Gegenstück der katholischen Passionsspiele in Oberammergau werden.

Zur Ausstellungseröffnung übermorgen um 12 Uhr führen Schauspieler des Theaterhauses Jena unter Leitung von Yves Wüthrich (u. a. bekannt als Monster aus dem Theaterspektakel "Frankenstein") mit einer kleinen akustischen Collage in dieses Festspiel von Otto Devrient aus dem Jahr 1883 ein.

Ebenfalls übermorgen eröffnet Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter den Jenaer Abschnitt des "Mitteldeutschen Lutherweges" (links die Grabplatte Martin Luthers in der Stadtkirche St. Michael in Jena, unten die Inschrift unter der Grabplatte). Dieser verbindet in Vorbereitung auf den 500. Jahrestag der Reformation als gemeinsame Initiative die Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Enthüllt wird nach dem Festgottesdienst gegen 11 uhr 30 vor der Stadtkirche St. Michael eine Informationstafel. Sie zeigt u. a. den Verlauf des Weges auf dem Stadtgebiet und gibt eine kurze zweisprachige Erläuterung zu Jena als Wirkungsort Luthers und Stätte der Reformation in Thüringen.

Eine Folge der Reformation war die Gründung der Jenaer Universität, der sich die grandiose wissenschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Jenas verdankt. Der Jenaer Abschnitt des mit einem grünen L auf weißen Grund gekennzeichneten Lutherweges hat eine Länge von 31 Kilometern und verläuft – auf bereits vorhandenen Wegen - vom Weimarer Land kommend, nördlich von Krippendorf über die Friedenskirche, Fürstengraben, Lutherplatz, Stadtkirche, Paradies, Ammerbach, Göschwitz und Maua in den Saale-Holzland-Kreis, Richtung Rothenstein.

Zu allen Programmpunkten sind die Jenaer und ihre Gäste herzlich eingeladen.

"Nur noch zehn Tage!": SATURN Eröffnung am 8. November 2012 soll großes Medienspektakel werden - 44.000 Artikel auf rund 3.000 Quadratmetern Verkaufsfläche!

(lsn) - Nur noch zehn Tage, dann ist es soweit: Am Donnerstag, den 8. November 2012 um 6 Uhr früh wird mit SATURN in der "Goethe Galerie" der größte Elektrofachmarkt Jenas eröffnen.

Seit Wochen schon laufen die Vorbereitungen im Einkaufszentrum im ehemaligen Zeiss-Hauptwerk auf Hochtouren. Lutz Schlosser, der Geschäftsführer des Elektronik- und Elektrofachmarktes hat bereits alle Mitarbeiter für die Neueröffnung eingestellt und sie in den letzten Wochen in anderen SATURN-Märkten in Thüringen und Sachsen schulen lassen.

Auf den rund 3.000 Quadratmetern Verkaufsfläche in der "Goethe Galerie" ist inzwischen auch die Teppichware verlegt worden und fast neun Kilometer Elektro- und Datenkabel wurden verbaut. Außerdem mussten mehr als 750 Lampen zum Leuchten gebracht wrerfden. In dieser Woche beginnt nun das "Einflyen" der rund 44.000 Artikel, wie es der Fachmann nennt. Diese werden ihren Platz auf mehr als 1.800 Metern Regalfläche finden.

Zur Eröffnung plant SATURN ein großes Medienspektakel mit "sensationellen" Eröffnungspreisen, wie es Lutz Schlösser ankündigte. In Kürze finden Sie in den Lichtstadt.News nähere Angaben zur SATURN-Neueröffnung am 8. November 2012. HIER und DORT kann man sich das Prospekt mit den Eröffnungsangeboten bereits schon einmal ansehen!

Neues von der "Curiosity"-Mission # 013: Bodenuntersuchungen im "Glenelg"-Gebiet - MDR "LexiTV" dreht derzeit in Jena

(lsn) - Die drei Jenaer Studierenden des "Curiosity Fotobearbeitungs-Projektes", die in ihrer Freizeit mit viel Akribie und Computertechnik Bilder der NASA und des JPL bearbeiten, verbessern und verändern, arbeiten nun auch mit dem Mitteldeutschen Rundfunk zusammen. In der Sendung "LexiTV", die in rund vier Wochen ausgestrahlt werden wird - im MIttelpunkt der Sendung steht das Thema "Weltraum" - werden die bisher besten Bildbearbeitungen der Studenten zu sehen sein.

So zum Beispiel die Detailaufnahme eines kleinen Kunststoffteils, das auf dem Marsboden aufgefunden wurde (Foto oben und nachstehend im Detail), von dem sich die NASA-Wissenschaftler aber inzwischen sicher sind, dass es von der Hülle des Rovers oder der Rover-Landevorrichtung "SkyCrane" stammt und sich erst seit kurzem auf dem Boden befindet.


Derzeit ist "LexiTV"-Redakteur Dirk Heinemann in der Lichtstadt, dreht hier verschiedene Beiträge über die Beteiligung von Jenaer Wissenschaftlern am "Mars Science Laboratory" des "Curiosity"-Projektes und sichtet den Bildschatz der Drei. Inzwischen haben diese auch wieder ihre Fotos bei den drei führenden Suchmaschinendiensten GOOGLE, BING und YAHOO freischalten lassen, nachdem es zu keinen widerrechtlichen Nutzungen der Fotos mehr gekommen war.


Derzeit führt der "Curiosity"-Rover mit Hilfe seines Roboterarms verschiedene Aufgrabungen im Boden und den Dünen des sog. "Rocknest"-Bereichs im "Glenelg"-Gebiet durch.

Hierbei wird Bodenmaterial entnommen und anschließend mit dem Chemie- und Mineralogieinstrument des Bordlabors (CheMin) analysiert, um zu bestimmen, welche Mineralien es enthält. Dies wird die Kernaufgabe der Mission in den nächsten beiden Jahren sein (zum Vergrößern der Fotos diese bitte anklicken!).

 

Auf den beiden mittleren Fotos ist eine der Aufgrabungen zu sehen, zuerst in den Originalfarbtönen, darunter in Falschfarbentechnik um Unterschiede einzeiner Strukturen herauszuarbeiten. Dabei wird auch helles Material sichtbar, das sich einige Zentimeter unter der Marsoberfläche befindet (siehe nachfolgende Fotos). Dieses Material ist mit Sicherheit vom Mars selbst, wie die NASA-Wissenschaftler betonen, und stammt nicht vom Rover oder einem anderen Teil der "Curiosity"-Landeeinrichtung.


In den nächsten Wochen und Monaten werden in den "Lichtstadt.News" weitere Fotobearbeitungen von InterJena Communications erscheinen.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Der FF USV spielte zuhause 0:3 gegen Turbine Potsdam: Am Ende war der Meister zu stark für Jenas Fußball-Frauen

 
(lsn) - Mit Selbstvertrauen war man ins Potsdam-Spiel am heutigen Sonntag gegangen, aber natürlich war allen Akteurinnen des FF USV Jena schon von vornherein klar, dass es gegen den 1. FFC Turbine als amtierenden Deutschen Meister kein einfaches Spiel werden würde. 

"Wir freuen uns natürlich auf solche Spiele", hatte Trainer Daniel Kraus im Vorfeld gesagt und angefügt: "Insgesamt werden wir uns taktisch auf das Potsdamer 3-4-3-System vorbereiten. Unsere Defensive hat in den letzten Spielen gut agiert und einen Schritt nach vorne gemacht." Die Rechnung ging dann auch eine Zeit lang auf, wobei das Trainerteam Kraus und Greulich wieder auf Vivien Beil zurückgreifen konnte, die kürzlich von der U-17-Weltmeisterschaft zurückgekehrt war. Zudem befanden sich mit Carolin Schwiewe, Karonline Heinze und der Mannschaftskapitänin Laura Brosius insgesamt drei Ex-Potsdamerinnen.

"Eigentlich sollte man sich darauf freuen alte Gesichter zu sehen, aber bei Turbine Potsdam hat ein großer Wandel in der Mannschaft stattgefunden. Stephanie Draws, Tabea Kemme oder Genoveva Anonma kennt man noch. Da wäre es natürlich schön nach dem Spiel ein paar Worte zu wechseln, wenn wir einen Punkt hier behielten", sagt Brosius vor dem Spiel. Denn abschießen lassen wollen sie sich nicht mehr.

Und bis zur 54. Spielminute hielt das vom FF USV angepeilte Remis; erst dann wurde Jenas Widerstand gebrochen. Dem Treffer von Lisa Evans folgte das 0:2 von Sara Doorsoun-Khajeh in der 69. Spielminute. Kurz vor Spielende machte die Japanerin Yuki Ogimi mit dem 0:3 dann alles klar.Die Mannschafft von Daniel Kraus konnte somit ihr Ziel für den heutigen Sonntag, wenigstens einen Punkt zu ergattern, nicht erreichen. Doppeltes Pech: die in der Tabelle hinter Jena platzieren Mannschaften aus Leverkusen und Sindelfingen brachten dieses Kunsttück fertig und sind den Fußballerinnen aus der Lichtstadt nun einen weiteren Punkt näher auf die Pelle gerückt.

Der FF USV steht aber mit fünf Zählern weiterhin auf dem 10. Platz. Und es gab auch noch ein großes Lob vom Trainer der Potsdamerinnen: "Mein Respekt geht an die Jenaer Mannschaft, die es uns heute nicht einfach gemacht hat, die Punkte mitzunehmen", sagte Bernd Schröder nach dem Ende der Partie. Und Daniel Kraus fügte an: "Ein verdienter Sieg der Potsdamerinnen, die von ihrer individuellen Qualität leben und jeden unserer Fehler bestraft haben. Wir müssen noch viel lernen, müssen diese Fehler-Quote minimieren, jetzt da die Duelle gegen Teams anstehen, gegen die wir um den Klassenerhalt kämpfen."

Kein ruhiges Wochenende für die Polizei: Zwei Fahradfahrer kollidierten in der Oberaue - In Lützeroda beging ein Unfallverursacher Fahrerflucht

 
(lsn / polizei) - Nicht nur der Wintereinbruch und die Verfolgungsjagd in Jena-Nord beschäftigte die Polizei am Wochenende. Am Samstag, den 27. Oktober 2012, kam es gegen 12 Uhr 40 auf der Kreisstraße zwischen Lützeroda und Isserstedt zu einer Verkehrsunfallflucht. Hierbei fuhr ein roter Kleinwagen aus Richtung Isserstedt in Richtung Lützeroda.

Kurz vor Lützeroda schnitt der unbekannte Fahrzeugführer des roten Kleinwagens eine Linkskurve. Dadurch musste der im Gegenverkehr befindliche 52-jährige Fahrer eines weißen Renault Kleintransporters ausweichen, kam infolge dessen von der Straße ab und kollidierte mit einem am Straßenrad befindlichen Baum.

Der Baum wurde durch den Aufprall umgerissen, der Renault im linken Frontbereich stark beschädigt. Der Fahrzeugführer des roten Kleinwagens entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Der Fahrzeugführer des Renault und sein Beifahrer blieben unverletzt. Zeugen der Unfallflucht werd gebeten, sich bei der Landespolizeiinspektion Jena unter der Telefonnummer 03641 810 zu melden.

Bereits am Freitag, den 26. Oktober 2012, kam es kurz vor 19 Uhr auf dem Radweg Oberaue, zwischen Sportsteg und Märchenbrunnen zu einem folgenreichen Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrradfahrern. Ein 10-jähriger Junge wollte hier mit seinem Fahrrad auf dem Radweg einer Personengruppe ausweichen und kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden 34.jährigen Radfahrer.

Der 34-jährige Mann, der ohne den vorgeschriebenen Helm unterwegs war, kam dabei über den Lenker zu Fall und blieb bewusstlos liegen. Er wurde von herbeigerufenen Rettungskräften mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Klinikum Jena verbracht.

Der Junge wurde bei dem Unfall leicht an der rechten Hand verletzt. Er hatte einen Helm getragen, der ihn vor weiteren Schäden bewahrte. An beiden Fahrrädern war die Beleuchtung eingeschaltet, die Räder wurden bei dem Unfall nicht beschädigt. Zeugen zu diesem Sachverhalt werden gebeten, sich bei der Polizei Jena ebenfalls unter der Telefonnummer 03641 810 zu melden.

"Flucht nach Polizeikontrolle": Verfolgungsjagd von der "Wiesenstraße" bis ins Rautal - 24-jähriger Golf-Fahrer nach Gefährdung des Straßenverkehrs flüchtig!

 
(lsn / polizei) - Zu einer Verfolgungsjagd zwischen Polizeikräften und einem PKW-Fahrer kam es heute in den frühen Morgenstunden in Jena-Nord, nachdem gegen 4 Uhr 45 in der "Wiesenstraße" die Insassen eines dunklen Pkw Golf von Kräften der Polizeiinspektion Jena kontrolliert werden sollten. Im Fahrzeug befanden sich neben dem Fahrer vermutlich weitere fünf Insassen.

Der Mann entzog sich jedoch der Kontrolle und flüchtete mit seinem Pkw in Richtung der "Brückenstraße". Bei der Verfolgung durch die Polizei wurde in der "Ottogerd-Mühlmann-Straße" durch den flüchtenden Pkw ein Verkehrsschild beschädigt. Außerdem gefährdete der Flüchtige durch sein Fahrverhalten den Straßenverkehr.

Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen konnte durch Polizeikräfte das verlassene Fahrzeug im Bereich der Gartenanlage "Rautal" nahe eines Garagenkomplexes aufgefunden werden. Zudem wurden drei Insassen des Pkw in unmittelbarer Nähe festgestellt. Vom Fahrer und den anderen Insassen des VW Golf fehlt allerdings bisher jede Spur.

Zeugen des Sachverhaltes werden gebeten, sich bei der Landespolizeiinspekion Jena unter der Telefonnummer 03641 810 zu melden.

Samstag, 27. Oktober 2012

"Überraschender Wintereinbruch": Feuchtschnee sorgte in und um Jena für massive Verkehrsprobleme, Stromausfälle und Störungen im Zugverkehr

(zono radio jena) - Mancher mag die Worthülse "Überraschender Winterenbruch" gar nicht mehr hören, aber heute stimmte sie bis auf die letzte Schneeflocke. Zwar war für Ende Oktober ein Temperatursturz vorhergesagt und in den Hochlagen des Thüringer Waldes war mit leichtem Schneefall gerechnet worden - aber dass sich in der Nacht über Jena eine schneeweiße Decke gelegt hatte, das überraschte dann schon.

So etwas an einem 27. Oktober hatten bisher noch nicht viele Jenenser erlebt, zudem ist dies absolut ungewöhnlich, da es vor wenigen Tagen in der Lichtstadt noch bis zu 25 Grad warm war. Doch nun ist der Winter mitten im Herbst in Thüringen angekommen. Wegen des starken Schneefalls und des feuchten Schnees, der sich auf die Äste der Bäume legte und an den noch reichlich vorhandenen Blättern festklebte, kam es heute morgen und am Vormittag zwischen Kapellendorf und Eisenberg, zwischen Apolda und Orlamünde zu ganz erheblichen Verkehrsproblemen. Teilweise bogen sich die Äste einfach auf die Straßen, wie im Mühltal zwischen Jena und Isserstedt, und behinderten so den Verkehr,

Hinzu kam, dass viele Autofahrer ihre Gefährte noch nicht auf Wnterreifen umgerüstet hatten und massiv ins Rutschen kamen. Die Polizeiinspektion Jena meldete deshalb bis um 12 Uhr am heutigen Samstag bereits an die vierzig Vorkommnisse mit PKWs und LKWs, zu denen ausgerückt werden musste, davon mehr als zwanzig Verkehrsunfälle. Auf der A4 zwischen Magdala und Apolda gab es eine zeitweise Blockade, da dort gleich mehrere Autos quer standen und teilweise ineinander gefahren waren. Menschen sollen allerdings in und um Jena herum bisher nicht verletzt worden sein. 

Umgestürzte Bäume sorgten zudem in einigen Gegenden Ostthüringens für Stromausfälle. Insgesamt gibt und gab es nach Angaben des Energieversorgers E.ON Thüringen mehr als ein Dutzend Störungen. Außerdem war der Zugverkehr beeinträchtigt, denn wegen umgestürzter Bäume musste er zwischen Weimar und Schmölln zum Teil ganz eingestellt werden. Hier ist nur ein eingeschränkter Schienenersatzverkehr mit Bussen möglich, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Erhebliche Störungen meldete auch das private Unternehmen "Erfurter Bahn" auf seinen Verbindungen von und nach Jena. Laut der Internetseite des Unternehmens war vor allem die Verbindungen zwischen Saalfeld und Gera betroffen.

Freitag, 26. Oktober 2012

"5:3 - Acht Tore am Fuße der Kernberge": Der FC Carl Zeiss überzeugt unter Flutlicht trotz Personalproblemen

(lsn / fcc) - Trotz einer kleinen Grippewelle im Jenaer Lager konnte FCC-Coach Petrik Sander heute Abend die siegreiche Elf aus dem Halberstadt-Match aufbieten, da sich Maxim Banaskiewicz rechtzeitig zurückgemeldet hatte und im Lazarett nur Reserveakteure verblieben. 

Praktisch mit dem ersten zielstrebigen Angriff erzielte Maxim Banaskiewicz in der 5. Spielminute das 1:0 für die Jenaer. Die Gäste hatten zwar couragiert begonnen, taten sich nach dem Rückstand aber erst einmal schwer mit dem Herausspielen weiterer Chancen. Bei Fernschüssen von Hampf (16.) und Zurawsky (19.) machte Tino Berbig einen sicheren Eindruck. Nach zwanzig Minute spielte sich Banaskiewicz aus einem Kreis von vier Gegenspielern heraus, schob die Kugel in Richtung von Schmidt, der sie aber klugerweise dem besser zum Ball stehenden Marco Riemer überließ, der mit straffem Schuss aus knapp zwanzig Metern zum 2:0 abschließen konnte.

Doch wer hier schon an eine Vorentscheidung glaubte, hatte den langen Auerbacher Martin Bocek nicht auf der Rechnung. Nur sechs Minuten nach dem 2:0 gewann Bocek  ein Kopfballduell am Torraum und schon stand es nur noch 2:1 für den FCC. Der drehte den Spieß aber nun um um kam seinerseits wieder zu guten Torgelegenheiten. Zehn Minuten vor der Halbzeit stand dann Peßolat bei einem von der rechten Seite an den Strafraum gezirkelten Ball goldrichtig und köpfte das 3:1 für die jenaer. Vier Treffer in 35 Minuten - die Zuschauer bekamen bis hierhin schon Einiges geboten fürs Geld.

Aus der Halbzeit heruas kamen beide Mannschaften konzentriert, Auerbach vielleicht mit etwas Übereifer. Und so kam es, wie es kommen musste: Marcel Schlosser nutzte einen mißratenen Konter der Vogtländer, schnappte sich das Leder und knallte es nach 50 Minuten zum 4:1 ins lange Eck. Während der Widerstand der Auerbacher langsam brach, legten die Spieler von Petrik Sander noch einige Schippen nach. Nach einer knappen Stunde legte Rene Eckardt aus zentraler Position auf für Marcel Schlosser auf, dem mit Schuss ins lange Eck in der 59. Spielminute der Tore-Doppelpack gelang.

Danach war die Jenaer Elf mit dem vier Tore Vorsprung offensichtlich zufrieden und schaltete gleich zwei Gänge zurück. Dass Auerbachs Marcel Schuch mittels Heber über den weit aus seinem Kasten geeilten Berbig hinweg das 2:5 markiert (67.), war auch noch gut zu verschmerzen. Als dann aber Jiri Jedinak im Anschluss an einen Freistoß aus Nahdistanz auch noch zum 3:5 (83.) vollendete, war das Sander schon wieder zu viel an Nachlässigkeiten und er ermahnte seine Spieler zu mehr Engagement, was diese dann auch bis zum Spielende zeigten.

Mit nun 18 Punkten aus 9 Spielen liegt der FC Carl Zeiss Jena zumindest bis morgen Nachmittag weiter auf dem 2. Tabellenplatz der Regionalliga, was der Trainer gut einzuschätzen wusste: "Ich weiß gar nicht recht, wie ich dieses Spiel bewerten soll. Da stecken viele Kleinigkeiten drin, die die Entwicklung der Mannschaft begleiten. Zwar ging unser Offensivspiel heute auf Kosten des Defensivverhaltens, aber wir sind in der Lage, guten Fußball zu spielen und effektiv zu sein. Jedoch muss man sich nach dem 5:1 ganz anders darstellen. Da schwappte sowas wie eine Euphoriewelle durchs Stadion, das muss man am Leben erhalten", sagte Petrik Sander am Abend in der Pressekonferenz.

Verkehrseinschränkungen: Weiterhin Behinderungen "Am Anger" und in der "Löbstedter Straße" sowie an der Kreuzug "Katharinenstraße" / "Talstraße" und am "Ernst-Haeckel-Platz"

(lsn / rana) - Seit dem 20. August 2012 wurde in der Straße "Am Anger" und in der "Löbstedter Straße" zwischen Bahnbrücke und der "Angerkreuzung" eine Wasserleitung neu verlegt. Bauende sollte am 26. Oktober 2012 sein. Leider muss die Bauzeit wegen Verzögerungen im Bauablauf um mindestens eine Woche verlängert werden. Mit Verkehrsbehinderungen muss hier weiterhin gerechnet werden.

Noch bis zum 30. Oktober 2012 um 18 Uhr wird eine Vollsperrung der Kreuzung "Katharinenstraße" / "Talstraße" bestehen bleiben. Alle angrenzenden Straßen werden hierbei zur Sackgassen. ZUdemn wird die Einbahnstraßenregelung in der westlichen "Talstraße" aufgehoben. In der Sperrzeit wird die Straßendecke abgetragen und durch eine neue Asphaltschicht ersetzt.

Bis einschließlich Montag, den 29. Oktober 2012, finden an der Kreuzung "Ernst-Haeckel-Platz" Arbeiten an der Straßenoberfläche statt. Am Montag wird zudem im Bereich der Kreuzung "Ernst- Haeckel- Platz" die Fahrbahnmarkierung aufgetragen. Es kommt auch hier zu Verkehrsbehinderungen.

"Einbruchsserie vom 1. Oktober 2012": Die Polizei bittet um Unterstützung - Wer kennt diesen Mann?

(lsn / polizei) - Die Landespolizeiinspektion Jena bittet um Ihre Mithilfe: Unbekannte Täter waren am Montag, den 1. Oktober 2012 auf Diebeszug in Jena, Lehesten/Rödigen, Frankendorf, Großschwabhausen, Umpferstedt und Isserstedt. Da in einem Fall einer der Täter von einem Hausbewohner überrascht werden konnte, konnte auf Grund der Beschreibung des Hausbewohners ein Phantombild angefertigt werden.

Die auf dem Phantombild dargestellte Person ist cirka 20 Jahre alt, 175 cm groß und schlank. Zur Tatzeit trug der Mann ein orange-schwarzfarbenes T-Shirt. Von dem Hausbewohner wurden zwei Täter überrascht. Aufgrund der Täterbeschreibung handelt es sich um zwei Personen im Alter von etwa 20 - 25 Jahren, möglicherweise südländischen Typs. Außerdem wurde ein Pkw mit polnischem Kennzeichen, in gedeckter/dunkler Farbe in der Nähe des Tatorts festgestellt.

Die Polizei empfiehlt, sich den Tätern in solchen Fällen nicht in den Weg zu stellen, um nicht in die Gefahr einer Körperverletzung zu geraten, stattdessen über Notruf 110 die Polizei sofort dierkt zu informieren. Es werden zudem dringend weitere Zeugen gesucht, die Hinweise zu den Tätern und/oder deren Fahrzeug geben können.

Zur Vorgehensweise der Einbrecher: Sie klingelten zunächst an den Haustüren, um sich zu vergewissern, dass niemand zu Hause ist. Reagierte jemand auf das Klingeln, flüchteten die Täter. Öffnete auf das Läuten niemand, brachen die Unbekannten in die Häuser ein. Dies geschah über das Aufhebeln einer Terrassentür, das gewaltsame Öffnen der Kellertür, das Einschlagen von Fenstern oder auch das Eindringen durch den Lichtschacht eines Kellerfensters und Einschlagen dieses Kellerfensters.

"Auf zu 'MoMoLos Vegas - die Casinoshow'!": Heute und Morgen öffnet sich der Vorhang für eine Zirkuspremiere

(lsn / rana) - Am heutigen Freitag, den 26. Oktober und am morgigen Samstag, den 27. Oktober 2012 öffnet sich in der Turnhalle des Carl Zeiss Gymnasiums der Vorhang für eine Zirkuspremiere der besonderen Art: "MoMoLos Vegas - die Casinoshow". 

Das Zirkusprojekt "Nordstern" (veranstaltet vom Fachdienst Jugend und Bildung sowie dem MoMoLo e.V.) war bereits die ganze Woche über im Carl Zeiss Gymnasium aktiv. Kinder und Jugendliche, vorwiegend aus dem Stadtteil Jena Nord, erarbeiteten innerhalb dieser Woche mit Künstlern, Musikern und Pädagogen "MoMoLos Vegas - die Casinoshow" (Poster siehe rechts / Zum Vergrößern bitte anklicken!).

Live und in Farbe präsentieren alle Teilnehmer/innen dieser außergewöhnlichen Ferien heute (= ab 17 Uhr)  und morgen (= ab 11 Uhr) die Zirkuspremiere mit Einrad, BMX, Akrobatik, Hochseil, Tanz, Trapez, Video, ihren eigens geschneiderten Kostümen, eigener Musik und einer Schattentheatergeschichte. 

Weitere Informationen zur Show gibt es HIER.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

"Sonnige Zeiten für Jazz-Fans in Jena!": Livemusik heute Abend kostenlos in der "Perle" und bald regelmäßig Sonntag Abends im Radio

(zono radio jena) - "Musikfan kauft Boogie Woogie-Konzert für Jena ein", so konnte man es dieser Tage in der OTZ lesen. Stattfinden wird das Ganze heute Abend im Jazzkeller "Die Perle" (einst bekannt als "Mixkeller") neben der Stadtkirche.

Aus der "Perle" konnte man auch schon so manchen Sonntag Abend von 20 bis 22 Uhr bei ZONO Radio Jena gediegene bis experimentelle Jazz-Livemusik hören und dies soll nun ab 2013 intensiviert werden, wie Programmkoordinator Rainer Sauer erläuterte. Zwar wird es (leider) nicht das heutige Konzert von David Herzel sein, der im Rahmen seiner Deutschlandtour zu einem Konzert nach Jena kommt. Dafür ist das Konzert heute Abend in der "Perle" kostenlos. Zu verdanken haben das die Zuhörer Dorothee Klotz, die ein großer Fan von Herzel ist, der früher, als sein Freund Rainald Grebe noch Schauspieler am Theaterhaus Jena war, öfter mal in der Lichtstadt gewesen war und weiß, dass es hier ein gutes Publikum gebe, wie Dorothee Klotz berichtete.

Aber bereits an diesem Sonntag gibt es wieder Livemusik aus der "Perle" im Radio, wie Rainer Sauer verriet. Dann präsentiert Till Noack ab 20 Uhr "Downbeat im Jazzclub". "Drauf gekommen sind wir", schreibt Noack, "weil Peter und Tobias den 'DownBeatClub' aus Dresden im Kunsthof in der Ballhausgasse gehört hatten." Schnell war Noack klargeworden: DEN müssen wir im Jazzclub "Die Perle" haben und nun ist der "DownBeatClub" an diesem Sonntag zu Gast.

Die Musiker stellt Noack auch gleich mit vor: "Jochen Aldinger spielt Hammond-Orgel, dazu Konni Behrendt an der Gitarre und Matthias Macht am Schlagzeug." Wer das evt. "verstaubt? jammernd? kraftlos?" findet, dem rät Till Noack zu den folgenden YoutubeVideos: DIESES oder DAS DA!

Noack euphorisch: "Haaaaach, ich freue mich!", schreibt er in einer Mail. "Hör schon Dannys Geshake im Hintergrund, spür die aufgeladene Atmosphäre, das Kribbeln". Der frühere Geschäftsführer der Jenaer Stadtwerke ist sich sicher: Das wird wieder so ein Abend werden. Und im Radio kann man live mit dabei sein. Rainer Sauer plant sogar, den "Jazzclub International" aus der "Perle" für 2013 fest mit ins Abendprogramm von ZONO Radio Jena aufzunehmen. - Sonnige Zeiten für Jazz-Fans in Jena!

"Kooperation": VHS-Verbände in Mitteldeutschland vereinbaren enge Zusammenarbeit - Jenaerin Gudrun Luck unterzeichnete die Vereinbarung für Thüringen

(lsn / rana) - Die Volkshochschullandesverbände in Sachsen, Sachen-Anhalt und Thüringen vertreten im mitteldeutchen Raum 55 Volkshochschulen, die im Jahr 2011 etwa 34.000 Kurse, Seminare und Veranstaltungen durchgeführt haben. Nun wollen und werden sie enger zusammenarbeiten. Hierzu wurde nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnetet.

Die Vorsitzenden, Matthias Weber aus Sachsen, Ulrich Gerstner aus Sachsen-Anhalt sowie Gudrun Luck (VHS Jena / siehe Foto oben) aus Thüringen wollen mit ihrer Unterschrift die Zusammenarbeit der Volkshochschulen und ihrer Verbände über die Ländergrenzen hinweg stärken. Der Tag der Unterzeichnung wurde bewusst auf den 22. Oktober 2012 gelegt, da zu dieser Zeit in Magdeburg eine bundesweite Auftaktveranstaltung zur Medienkampagne "Lesen und Schreiben - Mein Schlüssel zur Welt" stattfand. Dieses Thema wird z. B. durch die Volkshochschulen in Mitteldeutschland gemeinsam bearbeitet.

Im Rahmen ihrer gemeinsamen Zielsetzung im Bereich der öffentlich-verantworteten Weiterbildung arbeiten die Landesverbände der Volkshochschulen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zukünftig enger zusammen. Die arbeitsintensive Erschließung neuer Arbeitsfelder, sich kontinuierlich verändernde Rahmenbedingungen und ein schwieriger Weiterbildungsmarkt legen eine solche Bündelung der Kräfte nahe, um Synergieeffekte freizusetzen und für die Volkshochschulen als die öffentlich-rechtlichen Weiterbildungseinrichtungen ein hochwertiges und differenziertes Dienstleistungsangebot bereitzustellen und weiterzuentwickeln. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung setzen die Verbandsvorsitzenden ein Zeichen für den Beginn einer effektiven länderübergreifenden Zusammenarbeit.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

"Weniger Geld vom Freistaat": Jena will Finanzloch künftig mit Geld aus Altkleider-Sammlungen stopfen!

(lsn / mdr) - Wie der MDR vermeldet, will die Stadt Jena in Kürze in das Altkleider-Geschäft einsteigen. Der Grund dürften u. a. die von Thüringens Finanzminister Wolfgang Voß angekündigten Kürzungen von Landesmitteln für die Lichtstadt sein.

Wie Uwe Feige, Werkleiter des städtischen Eigenbetriebes Kommunalservice Jena dem MDR bestätigte, sollen mit den Einnahmen die steigenden Abfallgebühren abgefedert werden. Die Stadt rechnet damit, jährlich einen sechsstelligen Betrag mit Alttextilien einzunehmen, denn für jede Tonne Alttextilien bekomme die Lichtstadt rund 400,-- Euro.

Nach Angaben Feiges wird Jena dabei mit einer Sortier- und Verwertungsfirma aus Merkers zusammenarbeiten. Noch in diesem Monat würden die ersten Container aufgestellt, bis März 2013 sollen es insgesamt 150 werden. Gewerbliche Altkleidersammler müssen dann zurückstecken, während die Sammelbehälter der karitativen Einrichtungen bestehen bleiben.

Seit Mitte des Jahres erlaubt das neue Abfallwirtschaftskreislaufgesetz (KrWG) den Kommunen eigene Altkleidersammlungen. Es sieht vor, dass Alttextilien nur dort gewerblich genutzt werden können, wo es die Kommune nicht selbst tut. Gleichzeitig bleiben die Sammelboxen von karitativen Einrichtungen im Stadtbild erhalten, denn diese Organisationen haben Sonderrechte.

"Botho-Graef-Kunstpreis der Stadt Jena 2012": Ausstellungseröffnung am kommenden Freitag in der Villa Rosenthal

(lsn) - Die Villa Rosenthal liegt hoch über der Lichtstadt in der Nachbarschaft der ehemaligen Brauerei am Felsental. Wer im Haus an ein Fenster tritt, hat eine herrliche Aussicht auf die Kernberge, das Saaletal.und den unterhalb liegenden Grüngürtel, das sogenannte Paradies von Jena. In den letzten beiden Jahren wurden zwei große Gebäude in das Areal der Brauerei unterhalb der Villa und vis a vis zum Haus gebaut. Geplant ist ein weiteres Bürogebäude direkt neben der Villa. Damit einhergehend wird die Umgebung der Villa mit Justizzentrum, Technologie Center mit Büros für Start Up Unternehmen, Archiv der ThULB und dem Bürogebäude der bekanntesten Internetgesellschaft in Jena zukünftig neu belebt werden.

1892 im gründerzeitlichen Stil von Prof. Dr. Eduard Rosenthal und dessen Gattin Clara erbaut, war die Villa Rosenthal Wohnsitz der jüdischen Familie. Die Villa wurde schnell zu einem wichtigen gesellschaftlichen Treffpunkt für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Jena und Thüringen. 1920 wurde Eduard Rosenthal aufgrund seiner Verdienste für die Stadt und das Land Thüringen zum Ehrenbürger der Stadt Jena ernannt. In tiefer Verbundenheit vermachte er die Villa Rosenthal mit der Bedingung eines lebenslangen Wohnrechtes für seine Frau der Stadt. Isolation und schließlich die lebensbedrohliche Situation unter der Herrschaft der Nationalsozialisten trieben Clara Rosenthal 1941 in den Selbstmord. Das Haus ging in das Eigentum der Stadt Jena über.

Der künstlerischen Aufwertung des Gartens der Villa Rosenthal (siehe Foto oben) diente ein zweitägiger Künstlerworkshop am 10. und  11. Mai 2012 in der Villa. Dort machten sich verschiedene Künstler mit Personen, Geschichte, Raum und Aura des speziellen Ortes der Villa und ihres Gartens vertraut. Der Workshop sollte den Teilnehmern durch fachliche Einführungen, Informationsvermittlung und Gesprächsrunden ein Gespür für diesen attraktiven, sensiblen sowie geschichtsträchtigen Ort und damit die Intentionen der Auslober vermitteln, in deren Ergebnis eine sensibilisierte Wahrnehmung und inhaltliche Inspiration stehen.

Nun folgt eine Ausstellung der künstlerischen Entwürfe und Gestaltungsmodelle von15 ausgewählten Künstlern. Diese wird  vom 26. Oktober bis zum 30. November 2012 in der Villa Rosenthal präsentiert. Die teilnehmenden Künstler sind: Karl-Heinz Appelt, Kahla / Sylvia Bohlen, Kaulsdorf in Thüringen / Jorn Ebner, Berlin / Clemens Botho Goldbach, Düsseldorf / Anika Gründer, Weimar / Ursula Güttsches, Dresden / Ingrid Hornef, Hofheim / Rainer Jacob, Jena / Egidius Knops, Berlin / Robert Krainhöfner, Jena / Götz Lemberg, Berlin / Susan Liebold, Schneidemühle in Thüringen / Mizuho Matsunaga, München / Werner Rückemann, Münster / Claudia Wissmann, Hannover.

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 26. Oktober 2012 um 19 Uhr 30 in der Villa Rosenthal sind alle Jenaer nun herzlich eingeladen.

"Verkehrsbehinderungen": Vollsperrung der "Katharinenstraße" / Talstraße" und Teilsperrung des "Ernst-"Haeckel-Platzes"

(lsn / rana) - Von morgen, Donnerstag, den 25. Oktober, ab 7 Uhr bis zum Dienstag, den 30. Oktober 2012 um 18 Uhr wird eine Vollsperrung der Kreuzung "Katharinenstraße" / "Talstraße erfolgen". Alle angrenzenden Straßen werden hierbei zur Sackgassen. ZUdemn wird die Einbahnstraßenregelung in der westlichen "Talstraße" aufgehoben. In der Sperrzeit muss die Straßendecke abgetragen und durch eine neue Asphaltschicht ersetzt werden.

Ab Freitag, den 26. Oktober bis einschließlich Montag, den 29. Oktober 2012 finden an der Kreuzung "Ernst-Haeckel-Platz" Arbeiten an der Straßenoberfläche statt. In dieser Zeit kommt es zu Verkehrsbehinderungen im Kreuzungsbereich. Am 29.und 30. Oktober 2012 wird zudem im Bereich der Kreuzung "Ernst- Haeckel- Platz" die Fahrbahnmarkierung aufgetragen. In der Zeit der Markierungsarbeiten ist der "Ernst- Haeckel- Platz" nur von der "Westbahnhofstraße" in Richtung der "Lutherstraße" befahrbar. In der Gegenrichtung wird der Straßenverkehr über die "Ernst-Abbe-Straße" zum "Engelplatz" umgeleitet. Bei ungeeigneter Witterung müssen die Markierungsarbeiten terminlich verschoben werden.

Dienstag, 23. Oktober 2012

"Ausstellung zur Gestaltung des Ernst-Abbe-Platzes": Zu sehen in der "Goethe Galerie" und ab 05. November 2012 im Foyer des Hörsaalgebäudes

(lsn / rana) - Der Ernst-Abbe-Platz im Herzen der Lichtstadt ist wohl einer der am intensivsten genutzten Plätze in Jena. Daher hatten die JENOPTIK AG, die Friedrich-Schiller-Universität und die Stadt gemeinsam angeregt, den Platz neu zu gestalten.

Der EAP soll eine höhere Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität bieten und ein zeitgemäßes Erscheinungsbild erhalten. Unter Einbeziehung zahlreicher Akteure, wie dem Studierendenbeirat und dem Ortsteilrat, wurde eine Aufgabe für einen freiraumplanerischen Wettbewerb formuliert. Insgesamt wurden 18 Entwürfe von Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern zur Bewertung eingereicht

Am 17. Oktober 2012 tagte unter dem Vorsitz von Prof. Wehberg aus Hamburg die Jury und entschied über die Preisträger des Wettbewerbs. Den ersten Preis erhielt das Büro Mettler Landschaftsarchitektur aus Berlin. Die zum Wettbewerb eingereichten Arbeiten werden noch bis zum 04. November 2012 in der "Goethe Galerie" im Untergeschoss der Rotunde öffentlich ausgestellt. Innerhalb dieses Ausstellungszeitraumes wird am Montag, den 29. Oktober 2012 ab 18 Uhr im Hörsaal 3 am Ernst-Abbe-Platz eine Öffentlichkeitsveranstaltung stattfinden, in der über den Wettbewerb und dessen Ergebnisse informiert wird.

Im Anschluss daran werden die Entwürfe zusätzlich vom 05. bis 08. November 2012 im Foyer des Hörsaalgebäudes am Ernst-Abbe-Platz gezeigt. Meinungen zu den Entwürfen können gern vor Ort in den ausgelegten Büchern geäußert werden.

"Status als Höchstfördergebiet soll 2014 enden!": Jena, Eisenach und Sonneberg verlieren vermutlich ihren Platz auf der Liste der von der EU begünstigten Förderregionen

(lsn / mdr) - Die Europäische Union will die Thüringer Städte Jena, Eisenach und Sonneberg von der Liste der begünstigten Förderregionen streichen. Das berichtet der MDR.

Wie das Thüringer Wirtschaftsministerium dem Mitteldeutschen Rundfunk bestätigt habe, sollen bei Firmenansiedlungen in den drei Städten damit deutlich weniger oder gar keine Fördermittel der Europäischen Union mehr fließen sollen. Die Regelung soll mit Beginn der neuen Förderperiode Anfang 2014 in Kraft treten. Im Moment gehört Thüringen, wie auch die übrigen neuen Bundesländer, zu den sogenannten Höchstfördergebieten der Europäischen Union. Unternehmensansiedlungen können deshalb mit bis zu 50 Prozent der Investitionssumme gefördert werden.

Mit Beginn der neuen Förderperiode sollen, so der MDRgestern, auch die neuen Bundesländer neu eingestuft werden. Da es durch die Osterweiterung der EU wirtschaftlich noch schlechter entwickelte Gebiete gibt, sind für Thüringen niedrigere Förderquoten geplant. Wegen der guten Wirtschaftsentwicklung und der geringen Arbeitslosigkeit drohe den Städten Jena, Sonneberg und Eisenach jedoch noch einmal eine zusätzliche Herabstufung, hieß es aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium.

Hier könnten, nach den Informationen des Mitteldeutschen Rundfunks, dann nur noch kleine Betriebe mit bis zu neun Mitarbeitern für Investitionen maximal 20 Prozent der investierten Summe erhalten. Betriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern können mit bis zu zehn Prozent gefördert werden. Größere Betriebe würden gar nichts mehr erhalten.

Wie Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig gegenüber dem MDR sagte, drohe bei einer so drastischen Herabstufung der Fördersätze ein Ansiedlungsstopp im Freistaat. Große Ansiedlungen auch an wirtschaftlich starken Standorten in Thüringen seien in den vergangenen Jahren fast nur durch begleitende Förderung gelungen, sagte Machnig. Der Minister verwies auf die Großwerkstatt für Flugzeug-Triebwerke N3 und den arabischen Solarzellenhersteller Masdar am Erfurter Kreuz sowie die Logistikzentren der Internethändler Zalando und Redcoon im Güterverkehrszentrum Erfurt.

"Highlights, von denen keiner etwas wissen wollte": Antifaschistische Demonstration am 4. November 2012 in Jena geplant

(lsn) - "Das deutsche Volk wird niemals mehr zulassen, dass auf seinem Gebiet Gewalt und Terror regieren. Es wird niemals mehr zulassen, dass bestimmte Gruppen von Menschen außerhalb der Gemeinschaft gestellt werden. Sie alle sind Zeugen dieses Versprechens", sagte der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher einstmals nach einem Brandanschlag auf das Altenheim der Israelischen Kulturgemeinde in München mit sieben Toten, bei der anschließenden Trauerfeier.

Wie die bundesdeutsche Geschichte jedoch zeigt, haben die Volksvertreter dieses Versprechen nicht halten oder halten können. 1991 Hoyerswerda, 1992 Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Mannheim-Schönau, 1993 Solingen, 1994 Magdeburg, 2007 Mügeln, 1998-2011 die Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" um Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe.

Es war der 4. November 2011 als die ais Jena stammenden Neonazis es - zuerst als Bankräuber - auf die Titelseiten der deutschen Presse brachten. Nur drei Tage später wurde dann bekannt, dass sie als nationalsozialistische Bande seit mehr als einem Jahrzehnt unbehelligt raubend und mordend durch die bundesdeutsche Republik ziehen konnte. Was darauf folgte, waren scheinbare Bestürzung und Betroffenheit politischer Repräsentanten sowie neue "Versprechen", dass sich rechte Gewalt und Terror nie wiederholen würden. Versprochen wurde erneut "lückenlose Aufklärung" und es wurde eine Einzelfalltheorie aufgestellt.

Als sich der Journalist und Autor Steven Uhly im ZDF äußerte und verlauten ließ, das er als Mensch mit Migrationshintergrund grundsätzlich Angst hat, in den Osten der Bundesrepublik und speziell nach Jena zu fahren, da rief dies in der Lichtstadt Proteste hervor. Tausende Unterschriften wurden zum ZDF gesandt, das Ganze gipfelte in einer Podiumsdiskussion mit dem verantwortlichen Redakteur. 

Letzte Woche nun gab es in Jena eine Tagung/Podiumsveranstaltung unter dem Titel "Sie kamen von hier". Dort wurden Fragen gestellt nach den Erfahrungen akzeptierender Jugendarbeit, Lichterketten oder dem rassistischen Blick der Mehrheitsgesellschaft gestellt. Ob die richtigen Antworten und Konsequenzen auch breite Teile der Jenaer Bevölkerung erreichen bzw. erreichten, bleibt abzuwarten.

Diese Reaktion der städtischen Verwaltung und von Teilen der Jenaer Zivilgesellschaft hätte genauso in jeder anderen Stadt stattfinden können, meinen nun Initiatoren einer antifaschistischen Demonstration unter dem Titel "Highlights, von denen keiner wissen wollte!, die am 04. November 2012 in Jena stattfinden soll. Dann sollen möglichst viele Menschen auf die Straße gehen.

"Wir wissen, dass unsere Forderung nach umfassender Aufklärung des NSU-Skandals und einer konsequenten Bekämpfung von Nazis und anderen Nationalist_innen bei den derzeitigen Zuständen kaum Erfolg haben wird. Den Rassismus in der Mitte der Gesellschaft wird man nicht mit einer Demo kippen. Aber das wird uns nicht davon abhalten, lautstark darauf aufmerksam zu machen, dass nicht alle Menschen unter diesen Umständen ruhig bleiben. Wir wollen die derzeitige Ruhe stören." heißt es in dem Protestaufruf, den man HIER findet.

Montag, 22. Oktober 2012

"Forschen auf 'Teufel komm raus'!": Finnische Professorin Wolf-Knuts zu Gast bei der FSU

(lsn) - Als neue Gastprofessorin wird Ulrika Wolf-Knuts noch bis Ende Dezember die Arbeit am Lehrstuhl für Volkskunde/Kulturgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena bereichern. Von hier aus möchte die Wissenschaftlerin aus Finnland neue, nicht zuletzt für Deutschland und die Region Mitteldeutschland typische, Aspekte ihres Forschungsschwerpunktes "Der Teufel" in Erfahrung bringen, denn dem Teufel gilt seit gut 25 Jahren vorrangig ihr Erkenntnisinteresse.

Als Angehörige der schwedisch-sprachigen Minderheit Finnlands forscht und lehrt Prof. Dr. Ulrika Wolf-Knuts an der gleichfalls schwedisch-sprachigen "Åbo Akademi" der Stadt Turku. Einmal längere Zeit in Deutschland zu sein, das sei (Zitat) "ein alter Traum von ihr gewesen", sagte die 64-jährige nun. Auf die Universität Jena mit dem Lehrstuhl für Volkskunde/Kulturgeschichte und der "hervorragend ausgestatteten Bibliothek" war die Wissenschaftlerin auf Kongressen von Jenaer Kollegen hingewiesen worden. Volkskunde und Folkloristik, das seien in ihrer Heimat zwei unterschiedliche Disziplinen.

Das Wesen der Folkloristik liege in der Beschäftigung mit der geistigen Kultur, mit dem Denken, dem Erzählen, dem Glauben. "Dieser Aspekt wird in Finnland stärker betont als anderswo", verrät die Wissenschaftlerin, deren Gastprofessur durch die Stiftung Mercator gefördert wird. "Djävul" lautet das schwedische, "Perkele" das finnische Wort für den Teufel. Dabei interessiert es Wolf-Knuts besonders, ob und warum Menschen an den Teufel glauben – und wie sie ihn dabei sehen. Denn der Teufel sei einerseits eine sehr ernsthafte Figur, andererseits eine, über die gelacht würde.

Die Basis ihrer Forschung bildet Material unterschiedlichen Charakters aus der bäuerlichen Gesellschaft zwischen 1850 und 1930. Während ihres Aufenthalts in Jena, wo sie seit dem 1. Oktober 2012 als Mercator-Gastprofessorin weilt, will sie auch in Deutschland nach ähnlichen Geschichten in Teufels-Tradition fahnden. Nachspüren will sie vor allem einer Geschichte, die seltsamerweise in Deutschland nahezu unbekannt, in Skandinavien aber verbreitet ist: Der Geschichte um die Schwarze Schule zu Wittenberg.

"Ein Student der Theologie aus Finnland geht nach Wittenberg. Als er wieder zurückkommt, beherrscht er die schwarze Magie und kann den Teufel anrufen", erzählt Wolf-Knuts. "Wieso handelt die Geschichte gerade von der Lutherstadt Wittenberg? Wie kommt es, dass im Norden in einer protestantischen Gegend gerade diese protestantische Hauptstadt als so gefährlich dargestellt wurde?" - So lauten die Fragen, deren Beantwortung die Erzählforscherin in Deutschland näherkommen will.

Von der Uni Jena aus will sie auch in anderen Archiven forschen. In Göttingen hat sie beispielsweise schon Material gefunden. "Der Teufel und das Böse sind nicht unbedingt Synonyme", darauf insistiert Prof. Wolf-Knuts - und verweist auf Gottes Zorn, auf einen dummen oder gar helfenden Teufel. Einen Teufel gibt es in fast allen Kulturen. Nur ist der Umgang mit ihm unterschiedlich. Mit Lachen und mit Humor sei dem Teufel wohl am besten beizukommen. Je weiter südlich man innerhalb Europas gelange, umso leichter sei der Umgang mit dem Gehörnten wohl, umso mehr würde er ausgelacht.

In Finnland werde der Teufel ernster genommen als in Deutschland - und sei es im Umkehrschluss verherrlichend, etwa im Black Metal. Dass eine ältere Dame über ihren schwarzen Pudel sage: "Da kommt er ja, der Teufe"“, das sei in Skandinavien undenkbar. Ebenso wie eine Bratwurst vom "Thüringer Grillteufel" zu erwerben.

Vorträge und Veranstaltungen mit Prof. Wolf-Knuts werden von der Friedrich-Schiller-Universität HIER bekanntgegeben.

"Kernberglauf brachte Freude pur!": Sensationelles Wetter beim Traditionslauf - Am Ende ging den Veranstaltern das Wasser aus!

(lsn / kremer) - So ein Wetter hatten die Organisatoren des Jenaer Kernberglaufs in ihrer 36-jährigen Geschichte kaum erlebt. Schon früh am Start gab es Sonnenschein, aber es war noch angenehm kühl. Danach schien die Sonne pur udn brachte Oktober-Rekordtemperaturen von mehr als 25 Grad Celsius.

In den USA und Kanada nennt man diese Jahrszeit mit der berühmte Laubfärbung in allen Farbschattierungen "Indian Summer". In Thüringen hat jman da leider noch nichts Passendes gefunden und auch der Kernberglauf selbst gilt bei Jenas Fremndenverkehrsstrategen immer noch nicht als Markenzeichen für den Fremdenverkehr der Lichtstadt. Allerdings macht sich ein Trend in den letzten Jahren deutlich bemerkbar: vor allem Jenaer Teilnehmer laden zunehmend Freunde und Gäste zu diesem Lauf ein.

Dieses MAl gab es eine mustergültige Organisation, herrliche Landschaftsbilder mit vielen Sehenswürdigkeiten und anschließend noch die Möglichkeit zu Fuß die historische Innenstadt zu erreichen. Das bot allen Gastgebern die Möglichkeit, ein rundherum ansprechendes Paket für Gäste zu schnüren.

Gekommen waren 2012 Läuferinnen und Läufer aus beinahe allen Bundesländern (lediglich die Hansestadt Bremen fehlte). Der prominenteste Teilnehmer war in diesem Jahr wahrscheinlich ein frischgebackener Olypiasieger im Kanu, der in London 2012 seine dritte Goldmedaille holte: Andreas Dittmer aus Waren. An seinem 40. Geburstag zog es ihn nach Jena und mit einer Zeit von 01:06:59 für 15km zeigte er, dass er auch schnell laufen kann. In seiner Altersklasse reichte dies immerhin zum siebten Platz.

Und es waren auch viele Teilnehmer früherer Jahre am Start, darunter Dr. Ulrich Wagner aus Ingolstadt, der 1987 zum letzten Mal in Jena am Start, bevor er aus der DDR floh. Jetzt nach 25 Jahren kehrte er zum Kernberglauf wieder in die Lichtstadt zurück, lief die 27km und gewann in der AK 70. Insgesamt erreichten 1308 Läuferinnen und Läufer auf den drei Hauptstrecken und bei den zwei Kinderläufen das Ziel, womit gegenüber dem kleinen Jubiläum vom vergangenen Jahr eine Steigerung von 10 Startern verzeichnet werden konnte.

Einen unangenehmen Zwischenfall gab es mit einer rücksichtlosen Autofahrerin, die den Abbiegepfeil missachtete, ebenso die Hinweise der Streckenposten ignorierte und zügig in das entgegenkommende Läuferfeld fuhr. Die Organisatoren prüfen nun, ob sie Anzeige erstatten.

Aber es gab auch viele positve Erlebnisse. So halfen freundliche Anwohner in der Nähe der letzten Verpflegungsstelle am Borngraben mit Wasser aus und sorgen so dafür, dass die Teilnehmer bis zum Schluss mit Wasser versorgt werden konnten. Der Grund: aufgrund des für Oktober in Jena kaum zuerwartenden Temperaturrekords waren die Wasservorräte kurz vor Schluss aufgebraucht und Streckenchef Ulli Schwab musste kurzfristig für Nachschub sorgen.

"Partnerstadt Beit Jala": Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter sieht bei Palästinensern große Zustimmung für eine Erweiterung der Zusammenarbeit

(lsn) - Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter ist an einer Intensivierung der Zusammenarbeit mit Jenas Partnerstadt Beit Jala aus dem palästinischen Bezirk HaGilboa in Israel gelegen.

In seiner aktuellen Videobotschaft an die Einwohner der Lichtstadt sagte Schröter nun, die Bewohner der mehr als dreißig Dörfer in dem nordisraelischen Gebiet würden die Zusammenarbeit mit Jena ebenso befürworten, wie die Zusammenarbeit mit Jenas französischer Partnerstadt Aubervilliers (= seit fünfzehn Jahren bereits ist das palästinensische Beit Jala Partnerstadt des Pariser Vorortes).

Auch die Bildung eines palästinensischen Staates ist Thema in Schröters Videobotschaft, wobei, so die Hoffnung des OBs, die vier Städte im palästinensischen Autonomiegebiet eine neue Gemeinschaft bilden und so Vorbild für partnerschaftliche Beziehungen werden sollten. Die Videobotschaft von Dr. Albrecht Schröter kann man HIER anschauen oder durch anklicken des Videosymbols unten!

Nach dem Willen des Oberbürgermeisters, sollten sich bald auch die Bürger der Lichtstadt mehr für Beit Jala interessieren und engagieren. Hierfür soll es auf der Internetseite www.jena.de schon bald weitreichende und weiterführende Informationen zum Thema "Beit Jala" geben.

video

Sonntag, 21. Oktober 2012

"Na warte, sagte Schwarte" und "Die verlorene Melodie": Heute großes Philharmonie-Konzert für Kinder im Volkshaus Jena

(lsn / philjena) - Heute Vormittag erwartet Kinder, Eltern und Großeltern im Jenaer Volkshaus eine tierische Hochzeit und die fantastische Geschichte einer verlorenen Melodie. "Na warte, sagte Schwarte" ist das eine Werk, basiert auf dem bekannten Kinderbuch von Helme Heine und wendet sich auch an die ganz Kleinen.Jena. Die Musik schrieb Andreas Tarkmann.

Auf "Na warte, sagte Schwarte" folgt "Die verlorene Melodie" nch einem text von Eberhard Streul, für die ebenfalls Andreas Tarkmann die Musik schrieb. Das große Konzert für Kinder findet am heurigen Sonntag ab 11 Uhr im Jenaer Volkshaus statt.

Es geht dabei zu einen um die Hochzeit zweier Schweine, die sich ihre Festkleidung selbst auf die Schwarte malen, sich am Ende aber doch am wohlsten in einer Schlammsuhle fühlen. Die witzige Musik unterstreicht die unterschiedlichen Charaktere und Stimmungen und regt die Fantasie der jungen und jüngsten Hörer an. Im zweiten Stück wird die abenteuerliche Geschichte einer Melodie erzählt, die eines Tages mitten ins Orchester flattert. Zwischen den Instrumenten entbrennt ein musikalischer Streit. Jedes von ihnen meint, diese Melodie am besten spielen zu können. Einer kleinen Geige geht das ziemlich gegen den Strich! Sie schnappt sich die Melodie, reißt aus ... und da beginnen erst die Aufregungen. Und diese dauern insgesamt fünfzig Minuten und sind für Kinder ab 5 Jahre geeignet.

Am Dirigentenpult steht heute Gad Kadosh (Foto rechts) und "aufregend" erzählt wird alles von Patrick Rohbeck.