Sonntag, 30. September 2012

"Dummheit schützt vor Strafe nicht..." und weitere Vorfälle aus dem jüngsten Polizeibericht (Folge 2)

(lsn / jenpol) - Aufgrund der Aufmerksamkeit eines Lkw-Fahrers konnte am Sonnabend eine Straftat aufgeklärt und wahrscheinlich schwere Folgen für den Straßenverkehr verhindert werden.

Der aufmerksame LKW-Fahrer hatte in den Morgenstunden beobachtet, wie ein Mann, der in der Löbstedter Straße aus Richtung Schillerpassage stadtauswärts lief, die dortige Baustellenampel umwarf, anschließend weiter in Richtung der Griesbrücke ging und an einem dort geparkten Mercedes den linken Außenspiegel beschädigte. Anschließend begab sich der 32-jährige Radalierer durch die Bahnunterführung in Richtung Saalbahnhofstraße, wo er sofort durch herbeigerufene Polizeibeamte festgenommen werden konnte. Ein bei ihm durchgeführter Alko-Test ergab einen Wert von 1,67 Promille; der Mann wurde anschließend in Polizeigewahrsam genommen.

Durch seine Sachbeschädigung an der Baustelle war die Ampel nicht nur umgeworfen, sondern auch komplett zerstört worden. Durch die Fehlfunktion wurde der Verkehr für beide Fahrtrichtungen bei gelbem Blinklicht freigegeben, so dass eine ernste Unfallgefahr für den Straßenverkehr bestand. Den 32-jährigen Randalierer, über dessen Motive der Polizei nichts bekannt wurde, erwarten nun Strafanzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung.

Der Straßenverkehr auf der Löbstedter Straße konnte am Samstag Morgen gegen 9 Uhr wieder in geregelte Bahnen gebracht werden, nachdem sich bis dahin immer wieder Fahrzeuge auf der einzigen offenen Richtungsfahrbahn gefährlich entgegen gekommen waren. Auch für die Kunden der Schillerpassage war es auf Grund der chaotischen Verkehrsverhältnisse teilweise über einen Zeitraum von 20 Minuten nicht möglich, das Gelände zu verlassen. Die Polizei bedankt sich auf diesem Wege nochmals bei dem aufmerksamen Lkw-Fahrer für den schnellen Anruf bei der Polizei und seine Unterstützung bei der Ermittlung des Täters.

Zudem lieferte sich ein Autofahrer am Sonnabend kurz vor Mitternacht eine wilde Verfolgungsjagd mit Beamten der Polizeiinspektion Jena. Der 41-jährige Fahrer eines grünen Opel sollte anlässlich des traditionellen Apoldaer Zwiebelmarktes routinemäßig kontrolliert werden. Dabei beschleunigte der Fahrer und flüchtete über die Hermstedter Straße, wobei mehrere unbeteiligte Passanten zur Seite springen mussten.

Weiter ging seine Fahrt durch Stobra, Lehesten und Rödigen bis nach Jena. Über das Rautal raste der 41-Jährige in Richtung der Dornburger Straße in Jena und konnte schließlich in der Käthe-Kollwitz-Straße von mehreren Polizeifahrzeugen gestoppt werden. Dort versuchte der Fahrer durch Verriegeln seines Fahrzeugs der Festnahme zu entgehen, was aber mißlang. Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von 1,32 Promille. Offenbar hatte der 41-jährige Fahrer beim Zwiebelmarkt dem Alkohol zugesprochen und fürchtete bei der Kontrolle in Apolda, seinen Führerschein zu verlieren. Den behielten nun die Jenaer Polizeibeamten ein.

Mit 2,43 Promille Atemalkohol war dann heute ein 52-jähriger Mann gegen 11 Uhr 35 in Jena unterwegs und fuhr mit seinem Daimerchrysler von Maua in Richtung Stadtzentrum. In der Rudolstädter Straße konnte er von einer Polizeistreife gestoppt werden, der die unsichere Fahrweise des 52-Jährigen aufgefallen war. Sein Fahrzeug musste der Mann an der Kontrollstelle zurück lassen und die Beamten zur Blutentnahme in das Klinikum begleiten. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen.

Aus dem "Lichtstadt.Netz" wurden die "Lichtstadt.News": Neues Erscheinungsbild zum 1. Oktober 2012!

(lsn) - Sie haben es vielleicht schon mit Erstaunen und hoffentlich mit Freude bemerkt: Das "Lichtstadt.Netz" von ZONO Radio Jena heißt nun "Lichtstadt.News" und hat sein Erscheinungsbild zum 1. Oktober 2012 verändert (siehe Abbild oben).

Auch der Internetauftritt für mobile Telefone, wie das iPhone (siehe Abbild rechts), wurde optimiert und verbessert. Allerdings steht die Redaktion der "Lichtstadt.News" auch weiterhin für die bekannten Inhalte. Uns ist es zudem wichtig, dass unsere täglich mehr als 1.000 Leser (siehe Statistik unten) die gewünschten Artikel leicht finden und diese ohne Werbeüberfrachtung in Ruhe lesen können.

Zudem finden Sie nun rechts auf unserer Internetseite einen Button mit QR-Code, durch den Sie ZONO Radio Jena sowie die anderen Sendungen des Offenen Hörfunkkanals Jena jederzeit auf iPhone, iPad oder Android-Smartphones hören können. Alles weitere zum Radioprogramm von ZONO Radio Jena finden Sie auch weiterhin unter www.zono.de.

Ihre "Lichtstadt.News"-Redaktion

"Das war blamabel!": Der FC Carl Zeiss verliert trotz Überzahl in Leipzig

(lsn / fcc) - Was die 3.606 Zuschauer im Leipziger Zentralstadion an diesem 6. Spieltag der Regionalliga Nordost sahen, werden sie so schnell wohl nicht vergessen, während etwa 1.500 Zeiss-Fans unter ihnen es wohl am Liebsten schnell vergessen würden: Der FCC verliert trotz 45 Minuten Überzahl mit 0:1 beim 1. FC Lokomotive Leipzig ein Spiel, das nie und nimmer hätte verloren gehen dürfen.

Der FCC begann engagiert und kam gleich in der ersten Spielminute zum ersten Eckstoß, der jedoch nichts einbrachte. Nur kurz darauf später zeigte der gastgebende 1. FC Lokomotive eine höhere Effektivität. Nach einem weiten Einwurf von der rechten Seite in den Jenaer Strafraum und einer Kopfballverlängerung eines Leipziger Spielers steht Albrecht Brumme goldrichtig und wuchtet bereits in der 6. Spielminute aus etwa 10 Metern den für Jenas Schlussmann Tino Berbig unhaltbaren Ball ins Gehäuse.

Lok Leipzig, vom Führungstreffer beflügelt, spielte aggressiv und gallig, und ging leidenschaftlich bis teilweise übermotiviert in den Zweikämpfen zu Werke, brachte aber offensiv nur sehr wenig zustande. Jena zeigte sich von Loks Führung unbeeindruckt und war die eindeutig spielbestimmende Mannschaft. Trotz vieler Möglichkeiten, von denen Ibold und Schmidt die größten hatten, rannte der FCC der mittlerweile glücklichen Führung des Gastgebers weiter hinterher. Der Leipziger Seifert, der sich über die gesamte erste Halbzeit intensive und nicht immer saubere Duelle mit Jenas Ronald Wolf lieferte, sah in der 40. Spielminute eine von insgesamt sieben Gelben Karten. Lok tat nach vorn fast gar nichts, während Jena vor allem nach Standards gefährlich war und beste Möglichkeiten ausließ. Trotzdem blieben die Leipziger bei den wenigen Kontermöglichkeiten, die sich ihnen boten, durchaus gefährlich. Lok verteidigte die knappe und schmeichelhafte Führung mit viel Leidenschaft und auch ein wenig Glück bis zur Halbzeitpause.

Kurz nach Wiederanpfiff schob Jenas Dvorschak einem klugen, langen Ball auf seinen Kollegen Banaskiewicz, der dann allein im Strafraum vor Lok-Schlussmann Wurster stand und von diesem nur noch mit einem Foul gestoppt werden konnte. Das gab die Rote Karte und Platzverweis (48.); Wurster wurde durch Ersatzkeeper Czempik ersetzt. In der 80. Spielminute stellte Schiri Musick nach einem taktischen Foul an Banaskiewicz sogar noch Leipzigs Markus Krug vom Feld, nach dessen zweiter gelben Karte. Jena, in den nun noch etwas mehr als zehn Minuten mit zwei Spielern mehr auf dem Platz, konnte aber - wie im Verlauf des ganzen Spiels - auch beste Einschussmöglichkeiten nicht nutzen, blieb auch im Überzahlspiel 11 gegen 9 harmlos. Leipzig brachte am Ende mit viel Glück, aber auch viel Einsatz und Härte den mehr als glücklichen 1:0 Sieg über die Zeit, während der FCC selbstverschuldet mit leeren Händen dastand.

FCC Trainer Petrik Sander: "Ich möchte mich zuallererst bei unseren so zahlreich mitgereisten Fans entschuldigen. Wir sind tief enttäuscht. Es kann Niemanden unserer Spieler verblüfft haben, wie Lok hier gespielt hat - kampfstark, mit Emotionen und teilweise auch mit Provokationen. Sicher, wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft. Aber man muss einfach noch mehr machen, um Tore zu erzielen. Das heute war für uns blamabel und auch nicht so ohne weiteres hinnehmbar. Wir alle, durch die Bank, müssen Anspruch und Wirklichkeit neu definieren."

Samstag, 29. September 2012

Wichtiger Tipp zum sonnigen Herbstwochenende: Drachen nur mit ausreichend Abstand zu Hochspannungsleitungen steigen lassen!

(lsn / tüv) - Ein sonniges Herbstwochenende hat begonnen. Ein Freizeitspaß für Jung und Alt ist es, im Herbstwind in und um Jena herum einen Drachen steigen zu lassen. Damit das Vergnügen nicht zur Unfallfalle wird, sollten jedoch einige wichtige Experten-Hinweise des TÜV Thüringen berücksichtigt werden. Aus dem herbstlichen Spaß kann nämlich schnell eine Gefahr erwachsen, nicht nur für den Drachenlenker selbst, sondern auch für sein Umfeld.

"Dass der Drachen ungewollt in einem Baum landet, ist da das kleinste Übel. Schlimmer wird es dann, wenn das Fluggerät Autos oder Gebäude beschädigt oder gar unbeteiligte Dritte verletzt", warnt Marco Kopelmann, Fachabteilungsleiter für Fliegende Bauten beim TÜV Thüringen. "Die unmittelbare Nähe zu Hochspannungsleitungen, Fahrleitungen, Bahnlinien und Straßen ist unbedingt zu meiden. Hier sollte ein Mindestabstand von 600 Metern eingehalten werden. Die Drachenschnur sollte nicht länger als 60 bis 100 Meter sein", so Kopelmann.

Neben der Hochspannungsgefahr von Freileitungen besteht natürlich auch bei Gewittern die Gefahr eines elektrischen Schlags. Einige Orte sind für das Steigenlassen von Drachen untersagt. Dazu zählen unter anderem landwirtschaftlich genutzte Flächen sowie Natur- und Tierschutzgebiete. Zu Flughäfen beträgt der vorgeschriebene Mindestabstand 1,5 Kilometer. Wer diese Entfernung unterschreitet, begeht eine verbotene Nutzung des Luftraums. Drachen zählen in Deutschland zu den Luftfahrzeugen, egal wie lang die Leine ist.

Wer einen Drachen steigen lässt, hat in der Regel dafür keinen Versicherungsschutz, gibt Marco Kopelmann außerdem zu bedenken. "Für eventuelle Schäden, die aus dem Hobby entstehen, muss der Drachenführer im Zweifel selbst aufkommen", so der Experte. Beim Kauf eines Drachens empfiehlt der TÜV Thüringen zudem, auf das GS-Zeichen zu achten. Drachen in Leichtbauweise aus Kunststoff ohne Metall sind wesentlich sicherer als selbstgebaute Drachen.

"Tempo 50 statt 70!": Neue Geschwindigkeiten auf Teilen der "Stadtrodaer Straße" im Bereich der "TraffiTower" Blitzsäulen

(lsn) - Seit einiger Zeit stehen sie an der "Stadtrodaer Straße" auf Höhe des Arbeitsamntes: die stationären TraffiTower-Powerblitzer-Säulen Marke Jenoptik.

Diese Woche nun versetzte die Stadt die Tempo-Schilder vor den Blitz-Saülen (siehe Fotos). Galt dort bisher Tempo "70", so wurde dies nun auf Tempo "50" reduziert. Jenas Ordnungsdezernent Frank Jauch begründete die Maßnahme in der Stadtratssitzung im September mit der Häufung von Auffahrunfällen im ersten Halbjahr 2012 genau an dieser Stelle. Zuvor war von Seiten der Stadt bereits der Lärmschutz ins Feld geführt worden.

Doch es gibt auch kritische Stimmen im Stadtrat. So sprachen u. a. die FDP und die Linkspartei von "reiner Abzocke". In der Lichtstadt gibt es seit Ende Juli 2012 zusätzlich zu mobilen Blitzanlagen noch  acht stationäre TraffiTower der Jenoptik AG. Diese Anlagen sind Eigentum der Jenoptik, die pro "geknipstem" Autofahrer einen Anteil vom Bußgeld erhält. Teilweise gab es zudem auch schon Anzeigen gegen Menschen, die die TraffiTower-Säulen widerrechtlich beklebt hatten.

Freitag, 28. September 2012

Bevölkerungsanstieg in Erfurt, Jena und Weimar: Trotzdem verringerte sich die Bevölkerungszahl im Freistaat 2011 um rund 13.800 Personen!

(lsn / thueringen) - Am 31. Dezember 2011 hatte Thüringen rund 2.220.000 Einwohner. Damit verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Bevölkerungszahl im Jahr 2011 um 13.803 Personen bzw. 0,6 Prozent.

Wie das Landesamt weiter mitteilte, wurde nur für die kreisfreien Städte Erfurt, Jena und Weimar im Jahr 2011 ein Bevölkerungszuwachs zwischen 0,7 und 0,1 Prozent ermittelt. Dabei sei zu berücksichtigen, dass sie zu den Thüringer Städten gehören, die als Universitätsstädte zusätzliche Anreize für Studenten bieten, die dort ihren Hauptwohnsitz wählen. In den anderen kreisfreien Städten sowie allen Landkreisen gab es einen sehr differenzierten Bevölkerungsrückgang.

Günstiger als im Landesdurchschnitt, der bei minus 0,6 Prozent steht, lagen nach Angaben des Statistikamtes neben den drei genannten Städten mit Zuwachs auch die kreisfreie Stadt Eisenach (= minus 0,2 Prozent) und die Landkreise Weimarer Land, Gotha, der Ilm-Kreis sowie die kreisfreie Stadt Gera mit jeweils minus 0,5 Prozent. Die größten Verluste hätten der Landkreis Greiz, die kreisfreie Stadt Suhl und das Altenburger Land mit jeweils minus 1,4 Prozent hinnehmen.

Die Lichtstadt Jena konnte als einzige Stadt unter allen kreisfreien Städten und Landkreisen des Freistaates sowohl beim Saldo von Geborenen und Gestorbenen (= in Jena plus 160 Personen) als auch beim Wanderungssaldo (= plus 174 Personen) einen Zuwachsa erzielen. Somit gewann die Stadt im letzten JAhr weitere 334 neue Einwohner hinzu. Eine zwar deutliche negative natürliche Entwicklung zeigte die Stadt Erfurt mit minus 295 Personen, welche jedoch durch eine positive räumliche Entwicklung von plus 1.685 Personen) kompensiert werden konnte.

Bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl kamen im Jahre 2011 nach dem Bericht des Landesamtes in Jena, Weimar, im Eichsfeld und in Erfurt die meisten Kinder zur Welt - die wenigsten in Suhl und im Altenburger Land. Frühere statistische Werte für den Freistaat Thüringen sehen sie u. a. HIER. (Zum Vergrößern der Grafik rechts bitte das Bild anklicken!)

"Ausgezeichnete Jugendarbeit!": Heute bekommt der FF USV Jena das "Grüne Band" des DOS und 5.000,-- Euro überreicht

(lsn / ffusv) - Der Deutsche Olympische Sportbund / DOS zeichnet in diesem Jahr drei Thüringer Sportvereine für vorbildliche Nachwuchsarbeit aus. Die nordische Ski-Abteilung der Turn- und Sportgemeinschaft Ruhla, der WSV 08 Lauscha und der FF USV Jena erhalten des sogenannte "Grüne Band".

Insbesondere in den letzten Jahren trugen die langjährigen Anstrengungen der Nachwuchsabteilung des FF USV Jena um die Verantwortlichen Jens Klinger und Michael Zahn regelmäßig Früchte. Seit der Anmeldung der Juniorinnen im Jungen-Spielbetrieb 2010/11 haben sich die Talente enorm weiterentwickelt. 2011 gab es eine Gold- und eine Silbermedaille für die C- und B-Mädchen bei "Jugend trainiert für Olympia". Den größten Erfolg schafften die U17-Mädchen in der vergangenen Saison mit dem Gewinnen der Nordostdeutschen Meisterschaft (NOFV) und der Qualifikation für die neugeschaffene B-Juniorinnen-Bundesliga des DFB. Im Sommer ist die Mannschaft um Trainer Jens Klinger bravourös in die Liga gestartet und hat nach vier Spielen bereits zehn Punkte auf dem Konto.

Die Hauptziele der Nachwuchsarbeit beim FF USV sind, jährlich zwei bis drei Mädchen für den Frauenbereich ausbilden, Spielerinnen für Nachwuchsnationalmannschaften zu empfehlen (z.B. Karoline Heinze, Vivien Beil) und überregional gute Ergebnisse zu erzielen. "Im Moment sind wir im Nachwuchsbereich so gut aufgestellt wie noch nie. Wir haben fünf Jugendmannschaften, allesamt mit fachlich sehr kompetenten Übungsleitern. Das alles ist das Ergebnis eines guten Kollektivs. Hier möchte ich niemanden hervorheben, um keinen zu vergessen", so Prof. Werner Riebel, der die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs in Jena seit Jahrzehnten begleitet und maßgeblich mitgestaltet hat.

Bereits seit den 1990er Jahren begannen er und Hugo Weschenfelder, der Nestor des Jenaer Frauenfußballs, den Nachwuchs verstärkt zu fördern. Eine Kooperation mit dem GutsMuths-Sportgymnasium trägt nun zur weiteren Professionalisierung der Ausbildung bei. Mit dem Grünen Band erhält die Nachwuchsabteilung einen Betrag über 5.000,-- Euro, der in Anbetracht der stetig wachsenden Herausforderungen, wie zum Beispiel den Spielbetrieb der B-Juniorinnen-Bundesliga zu bestreiten, sehr willkommen ist. „Diese Preisverleihung möchten wir gleich zum Anlass nehmen, um mit allen Trainern und Betreuern die Saisoneröffnung zu feiern und uns bei ihnen für ihre hervorragende Arbeit zu bedanken“, sagt Dr. Michael Zahn.

Das "Grüne Band" belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssportkonzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein. Hochspringerin Ariane Friedrich und Hockey-Nationalspieler Moritz Fürste begleiten "Das grüne Band" in diesem Jahr als offizielle Botschafter.

Donnerstag, 27. September 2012

Das "Jena-Lied" von 1986 wird auf CD erscheinen: Erste Exemplare gibt es bereits am dem 10. Oktober 2012 im Jenaer "Musikparadies"

(lsn) - Nachdem das sog. "Jena-Lied" von 1986 bereits zum diesjährigen Altstadtfest seine erfolgreiche Wiederaufführung erlebt hat, wird es nun ab Mitte Oktober 2012 auch auf CD erscheinen.

Thomas Grubert, Betreiber eines Jenaer Musikgeschäftes, hat seinen Kunden sogar den Notensatz für die Hymne besorgt, die 1986 zu den Feierlichkeiten des 750-jährigen Jubiläums der Stadt Jena von Klaus Fischer getextet und von Rudolf Mildner komponiert worden war. Fischer hofft, dass die Nachfrage in der Lichtstadt so groß sein wird, dass man eine größere Serie dieser CD herausbringen kann. Auf der Silberscheibe sind zwei Aufnahmen enthalten: zum einen die Liedfassung des Jahres 1986, zum anderen die aktuelle Einspielung. Beide Aufnahmen wurden durch die "Original Saaletaler" eingespielt, die das Lied am vergangenen Sonntag auf der Bühne zum Altstadtfest mit viel Unterstützung des Publikums spielten und sangen.

Auf der CD-Hülle (Foto oben) ist eine Karikatur des Jenaer Symbols "Schnapphans" zu sehen, gezeichnet von Peter Muzeniek, dem populären Karikaturisten des Satire-Magazins "Eulenspiegel". Im "Jena-Lied" geht es textlich um einst in der Lichtstadt wirkende Berühmtheiten, die landschaftlichen Schönheiten der Saalestadt, um Burgen, Bratwurst und vieles mehr. Erhältlich wird die neue CD u. a. im "Musikparadies" in der Jenaer Saalstraße sein.

"Nationalsozialistischer Untergrund": Haftbedingungen für Ralf "Wolle" Wohlleben wurden verschärft - Verdacht der "Umgehung der Postkontrolle"

(lsn / mdr) - Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat schärfere Haftbedingungen für "NSU"-Unterstützer und Ex-NPD-Funktionär Ralf "Wolle" Wohlleben aus Jena (Foto oben) angeordnet. Der Sprecher der Bundesanwaltschaft, Marcus Köhler, sagte am gestrigen Mittwoch, wegen der "Umgehung der Postkontrolle" durch Wohlleben müsse künftig jeder Kontakt mit Mitgefangenen im Einzelfall genehmigt werden, wie der MDR berichtete

Wohlleben sitzt seit November 2011 wegen mutmaßlicher Unterstützung einer terroristischen Vereinigung in der Justizvollzugsanstalt Tonna in Untersuchungshaft. Laut einem Bericht der Zeitung "Thüringer Allgemeine" war zudem die Zelle Wohllebens am 7. September 2012 durchsucht worden, nachdem es Hinweise auf mögliche Kontaktaufnahmen in die rechtsextreme Szene gegeben hatte. Diese Hinweise hätten sich aus der Telefonüberwachung von Neonazis durch das Landeskriminalamt ergeben, die die TA weiter berichtete. Vor kurzem war in der Szene die Aktion "Freiheit für Wolle" (Foto rechts) gestartet worden.
Die ANwältin von Ralf WOhleben habe inzwischen Beschwerde gegen die angeordnete Verschärfung der Haftbedingungen eingelegt, wie der MDR auf seiner Internetseite berichtet.

Wohlleben wird vorgehalten, er habe die "NSU"-Terroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe bei und nach deren Untertauchen unterstützt. Außerdem soll er dem Trio eine Schusswaffe beschafft haben, mit der neun Migranten getötet worden waren. Dies hatten andere mutmaßlicher Unterstützer des Trios ausgesagt.

"Freies Internet für alle": Eine Idee setzt sich langsam durch...auch in der Lichtstadt Jena

(lsn) - In der Lichtstadt tut sich einiges in Sachen "kostenloses Internet". So gibt es bereits an vielen Orten einen freien Zugang ins Internet, mal werbefrei (wie für die Studierenden der FSU oder über den Verein "Freifunk Jena"), mal werbebegleitet (wie im "McDonalds" Restaurant am Leutragraben). Außerdem kann man zu den Öffnungszeiten verschiedener städtischer Einrichtungen und Bibliotheken PCs mit Internetzugang kostenlos nutzen.

Seit vielen Jahren bereits übertragen zudem ZONO Radio Jena und der Offebne Hörfunkkanal Jena die Stadtratssitzungen per Livestream im Internet und sogar zu wichtigen städtischen Themen wie dem Bürgerbefragung oder der Eichplatzbebauung kann man als Bürger online mitmachen und mitbestimmen. Natürlich ist es (allein schon aus rechtlichen Gründen) nicht möglich das Internet an allen Orten der Lichtstadt allen Bürgern frei zugänglich zu machen. Für Thüringen beantragte die Landtagsfraktion "Die Linke" zwar einen kostenfreien Zugang über W-LAN zum Internet und auch im Jenaer Stadtrat wurde ein entsprechender Antrag gestellt und wird in der Sitzung im Oktober behandelt, jedoch geben Experten beiden Anträgen wenig Erfolgsaussichten.

So wurde jüngst der Landtagsantrag der Fraktion "Die Linke" für ein "Modellprojekt für kostenloses öffentliches WLAN in Thüringen" abgelehnt. Hierzu meinte Katharina König, Landtagssprecherin für Netzpolitik der Fraktion: "Wir hatten die Hoffnung, dass Thüringen in Sachen Netzpolitik längst Überfälliges veranlasst und ein Modellprojekt für kostenlose und öffentliche Internetzugänge in Form von WLAN in wenigstens fünf Thüringer Kommunen auf den Weg bringt."

Bleibt also abzuwarten, wie der Jenaer Stadtrat am 10. Oktober 2012 mit dem entsprechenden Antrag für dei Lichtstadt umgeht. Vielleicht treffen die Stadträte ja eine positivere Entscheidung als die Landtagsabgeordneten. Zu wünschen wäre es.

Mittwoch, 26. September 2012

"Burgau" und "Göschwitz": Ortsteilbürgermeister werden am 25. November 2012 gewählt - Wahlvorschläge können noch bis zum 12. Oktober 2012 abgegeben werden!

(lsn / rana) - Seit letzter Woche können bei Wahlleiter Olaf Schroth Vorschläge für die Wahlen der Ortsteilbürgermeister in den beiden traditionsreichen Jenaer Ortsteilen Burgau und Göschwitz eingereicht werden.

"Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder eine Partei schlägt einen Kandidaten vor, dazu ist eine örtliche Versammlung dieser Partei nötig. Oder der Einzelkandidat schlägt sich selbst vor, benötigt dafür allerdings Unterstützerunterschriften, in Göschwitz 30 und in Burgau 20 Unterschriften", sagte Olaf Schroth.

In Burgau muss gewählt werden, da die Ortsteilbürgermeisterin verstorben ist, der Göschwitzer Ortsteilbürgermeister tritt aus gesundheitlichen Gründen zum Jahresende zurück. Das Landesverwaltungsamt in Weimar hat deshalb den Wahltermin auf den 25. November festgesetzt, bei einer Stichwahl wird am 9. Dezember erneut gewählt.

Der erste Schritt ist nun, Wahlvorschläge einzureichen, schriftlich u. a. bei Stadt Jena, Am Anger 15, 07743 Jena oder per E.Mail u. a. bei buergerservice@jena.de. "Einzelkandidaten finden die Formulare im Internet auf der Seite www.wahlen.thueringen.de unter der Rubrik Kommunalwahlen", sagte der Wahlleiter.

Bis zum Freitag, den 12. Oktober 2012 um 18 Uhr werden die Wahlvorschläge von der Stadt Jena entgegengenommen. Wenn bis dahin keine Vorschläge vorliegen, gibt es trotzdem Wahlen. Dann werden leere Stimmzettel ausgegeben, auf denen die Wähler ihre Wünsche für einen künftigen Ortsteilbürgermeister kundtun können.

Dienstag, 25. September 2012

550 neue internationale Studierende: Die FSU Jena veranstaltet bis zum 14. Oktober 2012 Begrüßungstage für die neuen Studierenden

(lsn / fsu) - Die Friedrich-Schiller-Universität Jena erwartet im Wintersemester 2012/2013 etwa 550 neue internationale Studierende. Deshalb heißt sie das Internationale Büro / IB der Jenaer Hochschuletät ab heute und noch bis zum 14. Oktober 2012 mit drei Orientierungs- und Einführungswochen willkommen und erleichtert den Neuen das Einleben. Am 8. Oktober 2012 ist die offizielle Begrüßung.

Die Studierenden werden in diversen Veranstaltungen über das Studiensystem und das Projekt SchreibenLernen informiert und bei der Erledigung bürokratischer Formalitäten und beim Stundenplanbau unterstützt. Dank vieler studentischer Helfer gibt es ein täglich geöffnetes Info-Café im Internationalen Centrum am Johannisplatz 26 und Stadtführungen, Museumsbesuche, Kinoabende, Picknick, Grillparty und Wanderungen in die Umgebung, wie die OTZ mitteilte.

"Auch deutsche Studienanfänger sind eingeladen, im Internationalen Centrum vorbeizuschauen", sagt Dr. Britta Salheiser vom IB der Friedrich-Schiller-Universität heut ein der OTZ. Hier könnten sie sich über den besten Zeitpunkt und die vielen Möglichkeiten eines Auslandsstudiums informieren, so Salheiser.

Montag, 24. September 2012

"Essen auf Rädern kostenlos!": Seniorenbegnungszentrum des DRK in Lobeda Ost stellt heute seinen Mahlzeitendienst vor

(lsn) - Am heutigen Montag, den 24. September 2012 lädt das Seniorenbegegnungszentrum des DRK in Lobeda-Ost in der Ernst-Schneller-Straße 10 (roter Flachbau) ein und stellt dort von 11 Uhr 30 bis 13 Uhr seinen Mahlzeitendienst "Essen auf Rädern" vor.

Die Mitarbeiter informieren über das täglich frisch gekochte Essen, welches heiß und tischfertig zum Kunden nach Hause geliefert wird. Gleichzeitig kann man sich von der Qualität des Essens durch eine Gratiskostprobe überzeugen. Außerdem besteht für Kunden die Möglichkeit, die Mittagsmahlzeit wochentags im Seniorenbegegnungszentrum gemeinsam mit netten Menschen einzunehmen. Fragen hierzu werden auch unter der Telefonnummer (03641) 628698 beantwortet.

Sonntag, 23. September 2012

"Galerie im Kunsthof": Bis zum 26. Oktober 2012 sind unter dem Titel "Gesichte" Werke zeitgenössischer Künstler zu sehen!

(lsn) - Am Gesicht eines Menschen kann man dessen Stimmung ablesen. Es kann einem gefallen, in seinen Bann ziehen oder aber abstoßen. Ebenso spiegelt das Porträt nicht nur die Oberfläche wider, sondern die ganze Seelenlandschaft eines Menschen.

Eine gerade eröffnete Schau der Galerie im Kunsthof eröffnet verschiedene Perspektiven des Themas "Gesicht". Von realistisch bis abstrakt reicht die Bandbreite der Porträts. "Gerade in Zeiten von sozialen Netzwerken wie Facebook wird das oberflächliche Zur-Schau-Stellen immer bedeutender", sagte Robert Sorg vom Kunsthof anlässlich der Ausstellungseröffnung.

Die Malerei stemmt sich gegen den Trend der Oberflächlichkeit. Künstler überlegen und planen, wie sie mittels einer Porträtzeichnung mehr als nur die bloße, sichtbare Oberfläche des Gesichtes darstellen können. Zu sehen sind in Jena noch bis zum 26. Oktober 2012 Werke von Enrico Freytag aus Weimar, Tobias Herrmann aus Erfurt, Steffen Langenhan aus Weimar, Klaus Langmann aus Stadtroda, Adam Noack aus Weimar, Simon Adam Peter aus Halle, Sven Reile aus Berlin (oben sein "Kopf eines Außerirdischen") und Benjamin Stolle aus Jena.

Zudem erschein begleitend ein literarisches Beiblatt mit Texten unter anderem von Steffen Langenhan, Moritz Gause und Roland Bärwinkel. Auch sie vertreten verschiedene Generationen und Ansätze, schreiben in Prosa und Lyrik über das Gesicht. Die Ausstellung mit dem Titel "Gesichte - zeitgenössische Porträts" ist im Kunsthof in der Ballhausgasse 3 Mittwoch bis Freitag, von14 bis 20 Uhr und Samstags von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 22. September 2012

"Großauftrag": Erfolg der Jenoptik-Medizinlaser in Nordamerika setzt sich weiter fort!

(lsn) - Die Jenoptik AG hat einen Großauftrag in der Sparte "Laser und Materialbearbeitung" verbuchen können. In den kommenden drei Jahren wird der Optoelektronik-Konzern Laser an einen US-amerikanischen Kunden im Gesamtwert von rund 13 Mio US-Dollar (rund 10 Mio Euro) liefern. Die Laser sind für den medizinischen Einsatz bestimmt.

Im Bereich der Medizinlaser baut der Jenoptik-Konzern damit seine weltweit führende Stellung aus und positioniert sich in Nordamerika als Top-Anbieter medizinischer Laser, wie der Konzern diese Woche mitteilte. Mehr als 15.000 Jenoptik-Medizinlaser sind weltweit im Einsatz und ermöglichen so Millionen Patienten medizinisch schonende Eingriffe und damit mehr Lebensqualität. Laseranwendungen in der Medizintechnik sind die Ophthalmologie, Dermatologie, Chirurgie und die Urologie.

Jenoptik zählt weltweit zu den wenigen Anbietern, die komplexe Laser und Lasersysteme in hohen Stückzahlen in Serie und mit dem hohen, für den medizinischen Einsatz geforderten Qualitäts- und Prozesssicherungsniveau fertigen können. Die Laser entwickelt Jenoptik kontinuierlich weiter und bietet seit 2010 auch ein Kompaktformat des erprobten Lasers für verschiedene medizinische Geräte.

Freitag, 21. September 2012

"Musik der 'Goldenen Zwanziger'": Die "Octavians" laden heute zum Konzert ins "Volksbad" ein!

(lsn / rana) - Die "Octavians" laden am heutigen Freitag, den 21. September 2012, zu einem einmaligen und unvergesslichen Konzerterlebnis ins Jenaer Volksbad ein. Ab 20 Uhr (Einlass = 19 Uhr 30) lassen die acht jungen Sänger die "Goldenen Zwanziger" musikalisch neu erblühen. 

Im vertrauten A-cappella-Stil werden die Werke nationaler wie internationaler Stars der 1920er Jahre neu vertont. Dazu gehören vor allem die "Comedian Harmonists", aber auch die Blütezeit des Swing- und Jazz werden die "Octavians" auf die Bühne zaubern. Die acht Jenenser wissen bereits seit vier Jahren regelmäßig ihr treues Jenaer Publikum im stets ausverkauften Volksbad mit feinster A-cappella-Musik zu unterhalten. So auch beim 5-jährigen Jubiläumskonzert im September des vergangenen Jahres, wo ein breiter Querschnitt durch das Repertoire dargeboten wurde.

2012 wird es ein thematisch zusammenhängendes Programm geben. Dazu hat das Ensemble einige Stücke in eigenen A-cappella-Fassungen einstudiert. So können sie sich im Rahmen des diesjährigen Konzertes auf drei Uraufführungen freuen. Karten sind über www.octavians.net oder die Jenaer Tourist-Information erhältlich.

Donnerstag, 20. September 2012

"Jena wächst - Ideen und Konzepte für eine Stadt mit Zukunft": Anmeldung noch bis morgen möglich

(lsn / rana) - Das Jenaer Bündnis für Familie veranstaltet am Freitag, den 12. Oktober 2012, in der Aula der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, von 13 bis 16 Uhr ein Fachforum unter dem Titel "Jena wächst – Ideen und Konzepte für eine Stadt mit Zukunft". 

Diese Veranstaltung widmet sich der demographischen Entwicklung der Stadt Jena. In mehreren Workshops wird es beispielsweise um die Auswirkungen auf die Bildungslandschaft, das Wohnangebot und die Wirtschaftsentwicklung gehen. Zu den Gästen des Fachforums zählen Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter, Prof. Dr. Klaus Dicke, Rektor der Friedrich-Schiller-Universität, Vertreter von Unternehmen , wissenschaftlichen Einrichtungen und der Stadtverwaltung. Besucher sind herzlich willkommen.

Es wird um Rückmeldung gebeten möglichst bis zum morgigen Freitag, den 21. September 2012 und zwar per Fax unter (03641) 638331, per Mail an office@familienzentrum-jena.de oder per Post an das Zentrum für Familie und Alleinerziehende, Stefanie Frommann, Dornburger Straße 26, 07743 Jena

Mittwoch, 19. September 2012

"Kunitzer Hausbrücke": Bis zum 9. November 2012 soll das Bauwerk fertiggestellt sein als Saaleüberweg für Fußgänger und Radfahrer

(lsn / rana) - Jetzt nimmt sie Gestalt an, die neue Kunitzer Hausbrücke. Die beiden je 15 Tonnen schweren Fachwerkscheiben, die die Seitenwände der Brücke bilden, wurden am Mittwoch, 19. September, per Kran eingehoben.

"Was nun noch kommt, ist alles kein Zauberwerk mehr. Jetzt können viele Arbeiten parallel laufen", sagte Ulrich Günther, der Projektleiter vom Kommunalservice. Nun werden die Fachwerkscheiben ausgesteift. Zwei Verbände komplettieren die Brücke und unten und oben. Mehrere Bohlenschichten werden die Lauffläche bilden. Ein Schieferdach wird die Brücke komplettieren. "Wir haben Lärchenholz verwendet, das ist widerstandsfähig gegen Schädlinge und bedarf keiner chemischen Behandlung", so Ulrich Günther.

Der Förderverein werde die Seitenverschalung in Eigenleistung anbringen. Dazu zählen auch die vier kleinen Fenster, die ein wenig Licht in die Hausbrücke lassen. Ziel ist, die Brücke am 9.November einzuweihen. Die neue Kunitzer Brücke ist insgesamt etwa 75 Meter lang, die Fachwerkscheiben überspannen auf 33 Metern die Saale, so genannte Vorlandbrücken bilden die Verbindung zum Ufer auf beiden Seiten.

Neben Fußgängern können auch Radfahrer die Brücke künftig benutzen. Denn der Saaleradwanderweg wird über das Bauwerk führen. Das brachte auch Fördermittel für den Bau. Am Ende wird auf der Zwätzener Seite der Brücke noch ein Rastplatz gebaut, gedacht für Radfahrer und Bootswanderer.

Dienstag, 18. September 2012

"Gestohlenes Rad und Drogeneinfluss": Radfahrer im Focus der Polizei - 45-Minuten-Kontrolle im Bereich "Am Planetarium"

(lsn / jenapol) - Insgesamt 31 Radfahrer wurden bei einer Kontrollaktion der Jenaer Polizei vorgestern Abend alleine in der Zeit von 19 Uhr 50 bis 21 Uhr 35 Uhr im Bereich "Am Planetarium" von Polizeibeamten angehalten. Teilweise fuhren sie in diesen 45 MInuten verbotswidrig auf dem Gehweg oder hatten keine entsprechende Beleuchtung an ihren Zweirädern. Ingesamt wurden 20 kostenpflichtige Verwarnung ausgesprochen.

Bei einem 18-jährigen Mann wurde festgestellt, dass er Drogen konsumiert hatte. Zudem wurden in seiner Hosentasche weitere Drogen festgestellt. Er war zudem mit einem Fahrrad unterwegs, welches er vor einigen Wochen im Bereich des Schleichersee gestohlen haben will. Das Fahrrad wurde eingezogen und Ermittlungen zum Diebstahl aufgenommen. Auch eine Anzeige wegen Drogenbesitzes, Diebstahls und Fahren unter Drogeneinfluss wurde gegen den 18-jährigen erstattet.

Jenaer Philharmonie auf kleiner Gastspielreise: Nach einem Konzert in Selb geht es am Samstag nach Merseburg in den Dom

(lsn / rana) - Nach dem fulminanten Eröffnungskonzert unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Marc Tardue, am Mittwoch, den 12. September 2012, mit Mozarts Linzer-Sinfonie, Joseph Haydns Es-Dur- Trompetenkonzert und der Schicksalssinfonie von Ludwig van Beethoven, im ausverkauften Großen Saal des Jenaer Volkshauses, ging die Jenaer Philharmonie auf eine kleine Gastspielreise.

Am vergangenen Samstag, den 15. September 2012, gastierte man mit einem Konzert in Selb. Dort erklang im Ambiente der ehemaligen Ofenhalle die Ouvertüre aus der Oper "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber, Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll mit dem Solisten Herbert Schuch am Klavier sowie die Sinfonie Nr. 3 von Johannes Brahms. Am Dirigentenpult stand Reinhold Mages.

Und an diesem Samstag, den 22. September 2012, gastiert das Jenaer Orchester im Rahmen der Merseburger Orgeltage im Dom zu Merseburg (Foto oben). Unter der Leitung des dortigen Domkantors KMD Stefan Mücksch erklingen die Kantate Nr. 80 "Eine feste Burg" von Johann Sebastian Bach sowie der Psalm 95 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Es singt die Merseburger Domkantorei, an der Orgel wird Gewandhausorganist Michael Schönheit PLatz nehmen.

Montag, 17. September 2012

Neues von der "Curiosity"-Mission # 010: Die Landung des Rovers in bearbeiteten hochauflösenden Bildern als Video

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Dieses Video, zusammengestellt aus Einzelfotos, die u. a, von InterJena Communications berbeitet worden sind, zeigt die letzten zweieinhalb Minuten vor dem Aufsetzen des "Curiosity"-Rovers auf der Oberfläche des Mars. Zuerst wird das Hitzesschutzschild abgesprengt, dann schwebt der Rover am Fallschirm der Oberfläche entgegen. Die Soundeffekte hat Regisseur Brad Canning hinzuerfunden.

Gut zu erkennen ist auf dem Video das schwarze Dünenfeld am Übergang des Bodens von Krater "Gale" zum, bis zu 5 km hohen, Kraterberg Aeolis Mons (aka Mount Sharp). Etwa 35 Sekunden vor dem Aufsetzen aktiviert sich der "SkyCrane", dessen Schubdüsenrauch zu sehen ist. Ebenfalls ist zu erkennen, wie sich die Räder des Rovers kurz vor der Landung entfalten. Der "Sky"Crane"lässt dann etwa fünfzehn Sekunden lang den Rover an Seilen zu Boden, bevor dieser die Oberfläche des Planeten Mars berührt und sicher aufsetzt.

Dieses Video wurde nicht von der NASA erstellt und ist dennoch keine Fälschung sondern ein beeindruckendes Dokument von Entusiasten (wie den vier Studenten aus Jena, die für InterJena seit Wochen die Marsfotos des "Curiosity"-Rovers bearbeiten) und inzwischen beu YouTube ein Hit mit über 1,4 Millionen Aufrufen bei der HD-Version.

Video © 2012-09-13 by Brad Canning

Sonntag, 16. September 2012

"Alter schützt vor Diebstahl nicht!": Zwei etwa 70 bsi 80 Jahre alte Trickdiebinnen bestahlen am Donnerstag eine 82-jährige Seniorin

(lsn / jenapol) -  Als es am Donnerstag Nachmittag bei einer 82-jährigen Rentnerin in Lobeda-West klingelte, stand eine etwa 70-jährige Frau vor der Tür, die angeblich eine Schwester im Haus besuchen wollte, die aber nicht zu Hause sei.

Ohne lange Worte schob sie sich an der Wohnungsinhaberin vorbei in die Wohnung und verwickelte diese in ein Gespräch. Die Versuche der 82-jährigen Dame, die ungebetene Besucherin wieder aus der Wohnung zu drängen, blieben erfolglos. Im Wohnzimmer sollte sich die Seniorin dann an den Tisch setzen und es wurde auf sie eingeredet.

Unerwartet tauchte plötzlich eine zweite Frau in der Wohnung auf, die der Seniorin Übergardinen zum Kauf anbot. Als die 82-Jährige daraufhin erklärte, dass sie nichts dergleichen brauche, begab sich die zweite Frau ins Schlafzimmer um sich dort angeblich die Gardinen der älteren Dame anzuschauen, kam von dort aber nach kurzer Zeit zurück. Das war dann offenbar auch für die zuerst gekommene Frau das Zeichen zum Aufbruch. Als beide Frauen gegangen waren, sah die Rentnerin im Schlafzimmer nach und stellte fest, dass aus einer Tasche im Schlafzimmerschrank 400 Euro gestohlen worden waren.

Beschrieben hat die bestohlene Seniorin die Diebinnen als 1.) eine etwa 70-jährige Frau von etwa 1,65 m Größe, schlank, mit hochgesteckten, grauen Haaren und grauer Bekleidung und als 2.) eine etwa 80-jährige Frau, ca. 1,60 m groß, kräftige Gestalt mit grauem Haar und dunkler Bekleidung. Beide Frauen sprachen gebrochen deutsch.

Hinweise zu den beiden beschriebenen Personen nimmt die Polizei in Jena unter der Rufnummer (03641) 810 entgegen.

Samstag, 15. September 2012

"Jede Menge Spaß und Musik von ELECTRA": Altstadtfest 2012 erfolgreich gestartet!

(lsn / rana) - Am gestrigen Freitag Nachmittag wurde es eröffnet und dauert mehr als eine ganze Woche: das diesjährige Jenaer Altstadtfest. Sein Programm ist bunt gemixt, hält für große und kleine Besucher etwas bereit. Wieder mit dabei ist das Riesenrad am JenTower

Traditionell wurde das Fest um 17 Uhr mit dem Turmblasen und einem Bieranstich eröffnet. Danachging es gleich mit einem Mega-Auftritt der Ostrock-Legende ELECTRA zu Sache. Bis zum 23. September folgen nun noch Countrymusik, eine Zumba-Party sowie böhmische Blasmusik. Zum Angebot des Jahres 2012 gehören natürlich auch wieder der Rummel auf dem Eichplatz dazu und nicht zuletzt der Mittelaltermarkt am Johannistor am heutigen Samstag und morgigen Sonntag. Nach ELECTRA werden Musikgruppen erwartet wie die Modern Soul Band, Countrynents, Slow Horses, Letzte Instanz (die Gothik-Kultband aus Dresden), Carpe Noctem, The Firebirds, Antwerp Gipsy-Ska Orkestra, Biba und die Butzemänner.

Am kommenden Samgstag, den 22. September 2012, wird auf dem Markt zudem eine "Antenne Thüringen"-Party mit dem Jenaer Jens "May" Kießling und Mandy Engel gefeiert. Und neben den vielen Konzerten gibt es an den Samstagen wie gewohnt ab 22 Uhr das Höhenfeuerwerk zu bestaunen. Zum Familientag am Mittwoch lädt der Rummel mit ermäßigten Preisen ein.

Neben dem Altstadtfest finden sich heute in der Jenaer Innenstadt Interessenten zum Trödlermarkt ein. Zeitgleich zeigen Handwerker beim Tag des Handwerks im Leutragraben ihre Künste, dort startet auch eine Oldtimer-Rallye.

Freitag, 14. September 2012

40 Thüringer Verlage präsentieren sich in Jena - Die Thüringer Buchtage sind bisher bundesweit eine einzigartige Initiative

(lsn) - Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig besuchte heute die Thüringer Buchtage, die im Volksbad Jena stattfinden. Rund 40 Thüringer Verlage werden mit Ständen vertreten sein. Der Buchmarkt ist ein Teilbereich der Thüringer Kreativwirtschaft. Das Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt die Veranstaltung daher mit 15.000 Euro. „Für die Verlage sind die Thüringer Buchtage eine Plattform, um ihre Sparten und neuesten Publikationen dem Handel und dem Publikum vorzustellen“, sagte der Wirtschaftsminister.

Die Buchtage finden heute und morgen von 10 bis 18 Uhr statt. Veranstaltet werden sie von dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels (Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) mit Unterstützung der Ernst-Abbe-Bücherei in Jena. Die Buchtage finden bereits zum zweiten Mal statt. Im vergangenen Jahr haben rund 2000 Teilnehmer die Veranstaltung besucht. Der Eintritt ist kostenlos.

"Die Buchtage sollen die Verlage dabei unterstützen, sich in der Branche zu vernetzen und ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen", sagte Machnig. "Insgesamt ist der Buchmarkt innerhalb der Landesgrenzen noch zu wenig präsent." In der Potenzialanalyse Kreativwirtschaft, die der Minister Ende Juni letzten Jahres vorgestellt hatte, wird der Buchmarkt in Thüringen als ein Standbein der Kreativwirtschaft definiert. Der Umsatz beläuft sich auf rund 105 Millionen Euro im Jahr. Das entspricht einem Anteil von 6 Prozent des Gesamtumsatzes der Kreativwirtschaft. Der Bucheinzelhandel ist hier der wichtigste Wirtschaftszweig. Er erzielt knapp zwei Drittel des Gesamtumsatzes.

Eine Reihe von Veranstaltungen und Lesungen wird die Thüringer Buchtage auch in diesem Jahr wieder begleiten, darunter:
- Branchentreffen: Am heutigen Abend können sich Verleger, Buchhändler und Dienstleister treffen
- Berufsberatung: Ebenfalls heute Abend können sich Schüler und Studenten bei Vertretern des Börsenvereins und der Deutschen Buchhändler-Lehranstalt Leipzig nach Ausbildungsmöglichkeiten in Verlag und Buchhandel informieren
- Lesungen: Eike Küstner liest aus ihrem Buch "Jüdische Kultur in Thüringen. Eine Spurensuche." Rita Seifert liest auf einer Veranstaltung der Weimarer Verlagsgesellschaft aus dem Buch "Maria Pawlowna"
 - Illustrationen: Auf Initiative verschiedener Weimarer Illustratoren wird ein Illustrationsautomat Wünsche von Lesern in Zeichnungen umsetzen.

"Grüne Stadtverwaltung dank JENATUR": Ab 2013 werden sämtliche Gebäude und Einrichtungen der Stadt Jena mit Öko-Strom der "Stadtwerke Energie" versorgt!

(lsn) - Ab dem Januar des kommenden Jahres werden sämtliche Einrichtungen und Gebäude der Stadtverwaltung Jena sowie deren städtischer Eigenbetriebe für zwei Jahre mit dem Ökostrom "Jenatur" der Stadtwerke Energie Jena-Pößnek beliefert. Dies haben die Werkausschüsse der Eigenbetriebe "Kommunale Immobilien Jena / KIJ" und "Kommunal Service Jena / KSJ" in ihren Sitzungen am vergangenen Mittwoch bestätigt. Aus dem europaweiten Ausschreibungsverfahren ging der regionale Energielieferant mit dem günstigsten Angebot hervor.

Der ab 2013 gelieferte Strom stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und wird in Anlagen produziert, die nach 2009 errichtet wurden. Im Vergleich zur letzten Lieferperiode könnten die Gesamtkosten für die Lichtstadt damit sogar noch um ca. vier Prozent gesenkt werden, wie den Beschlussvorlagen zu entnehmen war.

Ausgeschrieben wurde die Stromlieferung unter Federführung des Eigenbetriebes KIJ für die Stadtverwaltung, deren Eigenbetriebe und für Teile der Stadtwerke Jena-Gruppe, wie dem Nahverkehr JeNah und der Bädergesellschaft.

Für das Verfahren hatten sich die sämtliche Eigenbetriebe der Stadt Jena, also KIJ, KSJ und JenaKultur und Marketing, mit dem Jenaer Nahverkehr, der Jenaer Bäder und Freizeit Gesellschaft und dem Zweckverband JenaWasser zusammengeschlossen. Darüber hinaus werden zukünftig auch sämtliche Lichtsignalanlagen und die Straßenbeleuchtung der Lichtstadt mit dem Ökostrom der Stadtwerke Energie betrieben.

Donnerstag, 13. September 2012

Zschäpe-Umfeld hatte doch enge Kontakte zur Polizei: Das LKA Berlin hat eine entsprechende Akte vor den "NSU"- Untersuchungsausschüssen zurückgehalten

(lsn) - Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Stern" war Terrorhelfer Thomas St. (er hatte dem Trio des "Nationalsozialistischen Untergrunds" vor dessen Abtauchen Sprengstoff beschafft) knapp ein Jahrzehnt lang sogenannte "Vertrauensperson / VP" des Landeskriminalamts / LKA Berlin.

Wie dem "Stern" am heutigen Tag bekannt wurde, habe das Land Berlin entsprechende Akten sowohl dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundes wie des Freistaates Thüringen vorenthalten, obwohl diese Hinweise auf Kontakte zum "NSU" enthielt, heißt es auf www.stern.de. So habe St. im Mai 2002 der Polizei einen Hinweis auf eine Person aus der rechten Szene gegeben, auf die man sich konzentrieren müsse, wenn man nach dem untergetauchten Trio suche. Bei vier weiteren Treffen in den Jahren 2001 und 2005 gab St. zusätzliche Informationen preis, die für die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft aktuell von Bedeutung seien, wie der "Stern" nun mitteilte. 

Diese seit langem in der Akte des LKA Berlin aktenkundigen Details, wären dem BKA und der Bundesanwaltschaft allerdings erst am 20. März 2012 übermittelt worden. Die Karlsruher Behörde habe dann zunächst die Angaben geprüft und dann am 24. Juli 2012 den Ermittlungsbeauftragten des Berliner Untersuchungsausschusses informiert, der am heutigen Donnerstag die Abgeordneten unterrichtete.

Der Generalbundesanwalt ermittelt aktuell gegen Thomas St. im "NSU"-Verfahren als Beschuldigten wegen des "Anfangsverdachts der Unterstützung" der Terrorzelle. Thomas St. ist ein früherer Kopf des inzwischen verbotenen Neonazi-Netzwerks "Blood And Honour", mit dem der "NSU" eng zusammengearbeitet haben soll, und war nach eigenen Angaben zudem zeitweise der feste Freund der in Haft befindlichen "NSU"-Terroristin Beate Zschäpe, die im November angeklagt werden soll. Die Internetseite der ARD "tagesschau" berichtet sogar davon, dass dies dem Landesamtes für Verfassungsschutz Thüringen bereits ein halbes Jahr nach dem Untertauchen des Trios bekannt geworden war. Dort wurde ein Aktenvermerk vom 09. September 1998 gefunden, wonach Zschäpe "zuletzt" mit dem "Blood And Honour"-Mitglied Thomas St. liiert gewesen sei.

Wie der "Stern" zudem in seiner aktuellen Print-Ausgabe enthüllte, wurden im Bundesamt für Verfassungsschutz noch im Februar 2012 Akten zu Thomas St. gelöscht, obwohl das Bundeskriminalamt / BKA erst fünf Wochen zuvor im Zuge der "NSU"-Ermittlungen die Wohnung von St. durchsucht hatte.

"Stadtrat hat entschieden!": Neubesetzung der Werkleiterstelle beim Eigenbetrieb "Kommunale Immobilien Jena / KIJ"

(lsn) - Im nicht-öffentlichen Teil der gestrigen Sitzung des Jenaer Stadtrates wurde der parteilose 41-jährige Volkswirt Dr. Götz Blankenburg (Foto oben) zum Werkleiter des Eigenbetriebes "Kommunale Immobilien Jena / KIJ" bestimmt.

Blankenburg, gebürtiger Niedersachse und seit 2004 Fachbereichsleiter der Stadt Jena für Finanzen, wechselt aus der Stadtverwaltung in den für sämtliche kommunalen Immobilien, die Rechentechnik und die Schuldentilgung zuständigen städtischen Eigenbetrieb "KIJ". Der neue Chef, der seine Funktion zum 1. Oktober 2012 antreten wird, hatte sich im Rahmen einer Ausschreibung gegen mehrere Bewerber durchsetzen können, wie es aus der Stadtverwaltung hieß. Er selbst sieht die Bebauung von "Eichplatz" und "Inselplatz" als wichtigste Aufgaben der nächsten Jahre an, wie er nach der Entscheidung des Stadtrates verriet.

Nach einer klassischen Lehre zum Bankkaufmann studierte Dr. Götz Blankenburg in Bayreuth und Jena Volkswirtschaft, promovierte an der Uni Jena und arbeitete dort auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Die Befähigung für die Ausfüllung der neuen Stelle bei "KIJ" erwarb sich der 41-jährige Familienvater u. a. zwischen 1999 und 2003 als Mitglied des Jenaer Stadtrates, welchem er zuletzt als Vorsitzender der FDP-Fraktion angehörte. Den Eigenbetrieb "Kommunale Immobilien Jena" kennt Blankenburg seit dessen Gründung, die er als erster "KIJ"-Werksausschussvorsitzender auch politisch begleitete. Allerdings trat Dr. Götz Blankenburg bereits vor Jahren aus der FDP aus.

Der Wechsel an der Spitze den mächtigen Eigenbetriebes war notwendig geworden, weil dessen bisheriger Leiter Thomas Dirkes seit dem 1. September 2012 neuer Geschäftsführer der Stadtwerke ist. Blankenburgs Stellvertreter bei "KIJ" bleibt dessen kaufmännische Leiter Martin Berger.

Mittwoch, 12. September 2012

"Radio Jena": Heute heißt es ab 17 Uhr wieder im Hörfunk "STADTRAT LIVE"

 
(zono/radiojena) - Am heutigen Mittwoch kann man ab 17.00 Uhr wieder die Sitzung des Jenaer Stadtrates live im Radio oder im Internet hören. "STADTRAT LIVE" heißt unsere Sendung und folgende Themenauswahl steht heute auf der 43 Punkte umfassenden Tagesordnung der Stadträte im historischen Rathaus, die heute auch im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung über die Neubesetzung der Stelle des Werkleiters des Eigenbetriebes Kommunale Immobilien Jena / KIJ zu befinden haben:

- Große Anfrage FDP-Fraktion "Berufsbildende Schulen in Jena"

- Jahresabschluss 2011 des Eigenbetriebes JenaKultur und Marketing
- Kindertagesstättenbedarfsplan 2012/2013
- Änderung der Haustarife der Jenaer Nahverkehr GmbH
- Bauunterhaltung und Reinigung von Straßenentwässerungseinrichtungen
- Fortschreibung Schulnetzplan 2012-2015 (erste Lesung)
- Stand des Haushaltsvollzugs zum 30.06.2012
- Auswertung der Bürgerbefragung zur Wiederbebauung "Eichplatz"

[KLEINER TIPP: Wenn man auf dem Webplayer Symbol mit der rechten Maustaste die Funktion "Link in neuem Tab öffnen" wählt, kann man "Stadtrat Live" hören und trotzdem noch weiter im Internet surfen!] 


Die Informationen zur aktuellen "Stadtrat Live"-Sendung erhält man wie immer auf unserer Internetseite www.stadtrat-live.de und die aktuelle Tagesordnung kann man sich HIER ansehen.

(lsn) - Wer die von RADIO JENA live im Hörfunk und im Internet übertragene Stadtratssitzung auch visuell nachverfolgen möchte, der kann dies auf der Seite der Stadt Jena machen, denn auch HIER wird heute die Sitzung live übertragen (...oder Sie klicken einfach auf das Fernsehbild-Symbol). Weitere Informationen zu JenaTV erhält man DORT.

Carl Zeiss Unternehmen unterstützt die Jenaer Philharmonie: Partnerschaft umfasst die Förderung des Klangkörpers und ein Konzert für die Jenaer Zeissianer

(lsn / rana) - Carl Zeiss und die Jenaer Philharmonie setzen ihre mehrjährige Kooperation auch 2012 fort. Peter Popp, Geschäftsführer der Carl Zeiss Jena GmbH, unterzeichnete heute im Namen aller Carl Zeiss Unternehmen in Jena gemeinsam mit Bruno Scharnberg, Intendant der Jenaer Philharmonie, eine Vereinbarung für die Spielzeit 2012/2013. Mit der finanziellen Unterstützung aus dem Carl Zeiss Förderfonds soll das musikalische Angebot in der Stadt auf hohem Niveau gehalten und weiterentwickelt werden.

Die Partnerschaft schließt neben der Förderung des Klangkörpers ein Konzert für alle Jenaer Zeissianer am 13. Dezember 2012 ein. Nachdem das Mitarbeiterkonzert im Vorjahr unter dem Motto „Wunderkinder“ stand, sind in diesem Jahr „Legendäre Meisterwerke“ des 19. und 20. Jahrhunderts zu hören. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Marc Tardue werden Zoltán Kodálys „Marosszéker Tänze“ sowie das Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 h-Moll Sz 112 von Béla Bartók gespielt. Solist an der Violine ist der Erste Konzertmeister der Jenaer Philharmonie, Prof. Marius Sima. Auf dem Programm steht außerdem die Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob I:88 von Joseph Haydn. Mit einem der schönsten Largo und den vielfältigen volkstümlichen Einflüssen rundet sie das Konzert mit Witz und Esprit ab.

"Mit der Unterstützung bekennen wir uns zu einer traditionsreichen, bei den Bürgern der Stadt und der Region hoch angesehenen Kultureinrichtung", erklärte Popp vor der Presse. "Ganz besonders freue ich mich darüber, dass wir ein Konzert auswählen konnten, das sowohl vom Repertoire als auch von den Künstlern her sehr interessant ist. Es dirigiert der neue Generalmusikdirektor Marc Tardue, als Solist in Bartóks Violinkonzert ist Prof. Marius Sima, der langjährige Konzertmeister, zu hören." Scharnberg sagte zur Bedeutung der Vereinbarung: "Die Zusammenarbeit mit Carl Zeiss in Jena ermöglicht es der Jenaer Philharmonie weiterhin, innovative künstlerische Wege zu gehen und den Bürgerinnen und Bürgern Jenas und der Region Konzertprogramme auf hohem musikalischen Niveau bieten zu können. Wir wollen den Ansprüchen unserer Zuhörer gerecht werden und sind dankbar für das Engagement von Carl Zeiss, das zur Sicherung der hohen Qualität des kulturellen Angebots in Jena beiträgt."

Die Übernahme sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung hat bei Carl Zeiss Tradition. Am 1. Oktober 2011 wurde der Carl Zeiss Förderfonds eingerichtet, um die Attraktivität der Standorte von Carl Zeiss gezielt und nachhaltig zu fördern. Die Erhaltung der Jenaer Philharmonie, der größten Kultureinrichtung der Stadt, ist ein wichtiger Faktor der Lebensqualität.

Dienstag, 11. September 2012

"Seit heute im Netz": Neuer Internetauftritt der Lichtstadt Jena = Mehr Service für die Nutzer!

(lsn / rana) - Nutzerfreundlicher und übersichtlicher ist sie uns seit heute Mittag im Internet abrufbar: die neue Internetseite der Stadt Jena. Ab sofort soll sie den Bürgern mehr und besseren Service bieten.

Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter sowie Anja Tausche und Christian Schmidt (siehe Foto links), die beiden Mitarbeiter im Internetbüro der Stadt, stellten am heutigen Dienstag, den 11. September 2012, das neue Internetangebot der Stadt vor. Auf der Startseite wird bewusst auf ein Zuviel an Informationen verzichtet. Mit Bildern und einem warmen Farbton wird das Emotionale des Betrachters angesprochen. Es gibt zudem eine "Box" für Aktuelles.

Auf der sogenannten "Bühne" werden nun Veranstaltungen beworben. Zudem gibt es unter "Oft nachgefragt" den schnellen Schritt zu den gewünschten Informationen. Unter den Hauptnavigationspunkten findet der Nutzer eine Vielzahl an Informationen rund um die Verwaltung, Wissenschaft und Bildung, Wirtschaft und Technologie, Leben in Jena, Kultur und schließlich Tourismus. Verbessert wurde auch die Suchfunktion auf der Seite.

"Wir haben viele Anregungen und Hinweise zum Internetauftritt der Stadt aufgenommen und können jetzt eine erheblich überarbeitete Seite vorstellen", sagte der Oberbürgermeister bei der Vorstellung des neuen Internetauftritts der Lichstadt. Eine Internetseite der Stadt existiert seit 1997, bereits mehrfach wurde sie leicht bearbeitet. HIER, HIER und HIER kann man sich die früheren Seiten noch einmal betrachten.

Nun aber gibt's eine völlig neue Seite unter www.jena.de zur Verfügung, bei der der Dienstleistungsgedanke im Vordergrund steht.

Akten aus Thüringen liefern wichtige Anhaltspunkte für Engagement von Polizisten im Ku-Klux-Klan!

(lsn / Fraktion DIE LINKE) - Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag (Foto oben), rät dem Bundestagsuntersuchungsausschuss dringend, dem "NSU"-Untersuchungsausschuss in Thüringen zugängliche Unterlagen zu Verbindungen des verbotenen Neonazi-Netzwerkes "Blood And Honour" und der deutschen Struktur des Ku-Klux-Klan als Aktenvorlage heranzuziehen.

"Aus den Unterlagen gehen nach unserer Überzeugung weitere und ausführlichere Informationen zu Verbindungen zwischen den neonazistischen Strukturen wie bspw. zwischen Blood & Honour und dem Ku-Klux-Klan hervor. Sie liefern aber auch Anhaltspunkte für das Engagement weiterer Polizisten im Ku-Klux-Klan", erklärte Frau König, Mitglied des Thüringer "NSU"-Untersuchungsausschusses nun und verweist darauf, dass eben jene Mitgliedschaft von Polizisten aus der Einheit der von dem neonazistischen Terrornetzwerk NSU ermordeten Michele Kiesewetter im Ku Klux Klan zu öffentlichen Debatten und letztlich auch zu einem Bericht des Baden-Württembergischen Innenministeriums über “Mögliche rechtsextremistische Aktivitäten innerhalb der Polizei Baden-Württemberg” geführt hat.

Der Bundestagsuntersuchungsausschuss wird sich am Donnerstag mit dem Mord an der Polizistin in Heilbronn beschäftigen, während die Thüringer Parlamentarier diesen Teil der Verbrechensserie des "NSU" selbst nicht behandeln werden.

Montag, 10. September 2012

"Der Busverkehr wird elektrisch!": Grüne Energie auf Jenas Straßen - SOLARIS Elektrobus wurde in der Lichtstadt getestet

(lsn / otz) - Fast geräuschlos kommt er angeschnurrt: der vom Jenaer Nahverkehr getestete Batteriebus des Omnibus-Herstellers Solaris. Und Unternehmen aus ganz Thüringen informieren sich über die Innovation.

Der polnische Hersteller Solaris hatte die Lichtstadt ausgewählt, um Thüringer Busunternehmen sein neuestes Modell, den "Urbino Electric" (Foto oben) vorzuführen und dieser Bus fährt allein mit Strom aus einem 1,4 Tonnen schweren Akku. "100 Kilometer schafft er mit einer Ladung garantiert, selbst im Winter", verspricht Solaris-Vertreter Uwe Lange in der OTZ. Unterm Strich soll die Energie auf 100 Kilometern rund 20 Euro kosten, was etwa die Hälfte der Kosten bei einem Diesel-Bus ist.

Von außen sieht der Batteriebus aus wie seine Treibstoff-Brüder. Nur die Kapazität ist mit 29 Sitzplätzen plus 31 Stehplätzen geringer und "man sitzt hart", wie es eine probemitfahrerin ausdrückte. Der Grund: innen gibt es grüne Kunststoff-Sitze, dies sei der Leichtbauweise geschuldet, die Solaris erklärte, damit die Elektro-Variante nur 700 Kilogramm schwerer gerät als ein herkömmlich motorisierter Bus gleicher Größe.

Doch stellt sich in der Lichtstadt natürlich auch immer die Frage: schafft das Modell auch die Jenaer Berge? Man erinnert sich noch gut daran, die ein Bus mit Gasantrieb vor Jahren daran peinlich gescheitert war. Der "Urbino Electric" hält an einem Anstieg im Wohngebiet Himmelreich, dann fährt er langsam an, gewinnt aber schnell an Fahrt und der Motor hört sich an, wie bei einer Straßenbahn. Prüfung bestanden.

Einzig die fehlende Spritzigkeit beim Anfahren wird bemängelt. Die Jenaer Nahverkerhler kennen eben ihre Autofahrer und deren schwaches Gedulds-Nervenkostün. Und tatsächlich: Auf dem Weg vom Himmelreich zum Betriebshof überholen viele Autos den Bus. Auch auf der Stadtrodaer Straße muss man Geduld mit dem "Stromer" haben, denn dort ist zwar Tempo 70 erlaubt, der "Urbino Electric" jedoch regelt bei 50 Sundenkilometern ab. Das sei ein Kompromiss, um die Energiespeicher nicht zu schnell zu entleeren, sagt Solaris.

Mit einer Ladestation braucht es vier Stunden, um die Akkus vollzutanken. Mit Spezialsäulen sollen anderthalb Stunden reichen, verspricht der polnische Hersteller. Bleibt ein einziger Haken: In der Anschaffung kostet der Bus den Jenaer Nahverkehr pro Exemplar mindestens eine halbe Million Euro, ein vergleichbarer Dieselbus von Solaris aber nur 180 000 Euro. Was für Solaris spricht ist jedoch die Tatsache, das man in Jena schon einige Solaris-Gefährte im erfolgreichen EInsatz hat und dass Solaris unter der europäischen Konkurrenz mit dem Modell der Vorreiter ist. Ausführungen mit einer höheren Kapazität stehen daher bereits kurz vor der Fertigstellung. Und jene könnten, wie die OTZ schreibt, auch für Jena interessant sein.

"Jena ist NICHT Drogenhauptstadt Deutschlands!": Artikel auf JENAPOLIS irritierte viele Jenaer Bürger

(lsn) - Am Ende des am Samstag bei JENAPOLIS erschienenen Artikels "Jena belegt schon wieder den 1. Platz", verfasst von einem Autor mit dem Pseudonym "Der Papillon", steht zwar der Satz "Satire fügt Ihnen und Menschen in Ihrer Umgebung erhebliche intellektuelle Inanspruchnahme zu", jedoch war das, was im Artikel verbreitet wurde, keineswegs sofort als Satire zu erkennen und irritierte dadurch viele Jenaer Bürger.

Der Leuchtturm des Ostens sei um einen Titel reicher, hieß es da: Jena dürfe sich seit heute "Drogenhauptstadt Deutschlands" nennen. Als Beleg hierfür wurde eine Äußerung des Jenaer Polizeichefs Rene Träumer (= in Wirklichkeit: Polizeioberrat René Treunert) angeführt, wonach in der "Johannisstraße" 116 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt worden seien.

Im Artikel wird auch die angespannte Wohnungssitiatiuon in der Lichtstadt angesprochen, wobei der investor ECE zugesichert habe, bei einem Zuschlag für eine Bebauung des "Eichplatzes" fertig zu stellende Wohnungen ausschließlich Polizisten und Profifußballern anzubieten. Im Gegenzug hierfür sollten Polizeibeamte darauf aufpassen, dass gutbetuchte Stadträte nicht mehr von Bettlern belästigt werden würden.

Außerdem wird in dem Artikel behauptet, der "Stadtentwicklungshilfeausschuss" des Stadtrates befürworte das ECE-Konzept für den "Eichplatz" und es werden in diesem Zusammenhang (Zitat) "mögliche Verquickungen von OB Schröter als Mitglied der Stiftung 'Lebendige Stadt'" thematisiert; die Stiftung steht ECE nahe.

"Was darf Satire?" fragte einst Kurt Tucholsky, "Alles" war seine kurze Antwort. Alles, also auch verwirren, wie der Artikel bei JENAPOLIS, das sonst durch ernstzunehmende Informationen glänzt. Einige Stadträte fanden es zwar geschmacklos, was da über sie, den OB und Jena als "Drogenhauptstadt" geschrieben wurde, aber - wie gesagt - Satire darf alles!

Sonntag, 9. September 2012

Auf zum "Tag des offenen Denkmals" in Jena: Viele Lokalitäten stehen für einen spontanen Besuch bereit!

(lsn) - Es muss nicht immer die alter Burgauer Saalebrücke sein, die man am alljährlichen "Tag des offenen Denkmals" ansteuert, auch wenn dort heute etwas Besonderes geboten wird. Im Rahmen der 755-Jahrfeier von Burgau fungiert die romantisch gelegene Brücke am Saalewehr als "Kunstbrücke".

Die Idee dazu hatte Herbert Brauns, Vorsitzender des kürzlich gegründeten Heimatvereins "Die Burgauer". Der Plan ist es, auf der Brücke Bilder auszustellen, Jenaer Motive oder farbenfrohe Landschaften, um so einen Einblick ins vielseitige Wirken heimischer Künstler zu geben. Auf de Platz vor der alten Saalebrücke soll zudem  Volksfesttreiben herrschen mit Auftritten des Tanz-Ensembles "P 70" sowie des Männerchores Winzerla und zudem kann man sich im Hufeisenwerfen  üben oder sich eine Abordnung der "Lobdeburg-Gemeinde 1912" in stilvollen Kostümen anschauen.

Wer aber ganz woanders hin will in der Lichtstatd, dem sei der Rest des Programmes am heutigen Sonntag empfohlen z. B. mit dem ehemaligen Gasthaus "zur Sonne" am historischen Markt, den Edelhof in Ziegenhain (Foto oben), der Paradiesbrücke oder dem Ernst-Abbe-Pavillion.

"Ende der Bewerbungsfrist": Zwei städtische Wettbewerbe gehen jetzt in ihre Entscheidungen!

 
(lsn) - Für gleich zwei wichtige Wettbewerbe der Lichtstadt endeten die Bewerbungsfristen. Während bereits am 1. September 2012 die Einsendefrist für den renomierten "Jakob-Michael-Reinhold-Lenz-Preis für Dramatik" abgelaufen war, den die Stadt Jena in Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus Jena zum sechsten Mal ausgeschrieben hatte, endete gestern die Bewerbungsfrist für den zwanzigsten Jenaer Fassadenpreis.

Beim Dramatikpreis seien 41 Manuskripte eingegangen, die sich in sehr unterschiedlicher Art und Weise mit dem Thema Romantik auseinandersetzen, die JenaKultur bekannt gab. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Nina Birkner (Junior-Professorin für Theaterwissenschaften an der Jenaer FSU), Christine Wahl (Theaterkritikerin), Birgit Liebold (JenaKultur), Jonas Zipf (Dramaturg am Theaterhaus Jena) und Maik Pevestorff (Freie Szene Jena e.V.), wählt nun aus den diesjährigen Einsendungen sechs Stücke aus, die szenisch eingerichtet und im Rahmen eines Kurzfestivals am 26. und 27. April 2013 im Theaterhaus Jena präsentiert werden.

Zum Abschluss der Präsentation im nächsten Jahr werden zwei Preise verliehen: der "JMR-Lenz-Preis für Dramatik der Stadt Jena" (dotiert mit 7.500 €) und der "JMR-Lenz-Nachwuchsförderpreis der Stadt Jena" im Rahmen einer durch das Theaterhaus betreuten Schreibwerkstatt (dotiert mit 2.500 €).

Die Bewerbungsunterlagen für den zwanzisgten Fassadenpreis der Stadt Jena werden nun im Fachbereich Stadtentwicklung der Stadtverwaltung gesichtet. Am 8. Oktober 2012 wird dann eine Jury tagen und die Preise werden voraussichtlich am 16. November 2012 verliehen werden. Bereits vom 15. bis 29. Oktober 2012 gibt es in der "Goethe-Galerie" eine große Ausstellung mit einem Rückblick auf zwanzig Jahre Jenaer Fassadenpreis.