Mittwoch, 23. Mai 2012

ZONO Radio Jena: Heute gibt es wieder "Stadtrat Live" im Radio und Internet!

(zono/radiojena) - Am heutigen Mittwoch kann man wieder die Sitzung des Jenaer Stadtrates ab 17.00 Uhr live im Radio oder im Internet hören. "STADTRAT LIVE" heißt unsere Sendung und folgende Themenauswahl steht heute auf der 38 Punkte umfassenden Tagesordnung der Stadträte im historischen Rathaus:

- Gewährleistung der Pressefreiheit bei öffentlichen Veranstaltungen

- Verhinderung von Dumpingvergaben bei öffentlichen Aufträgen
- Aktualisierung Flächennutzungsplan
- Evaluierung des Parkraumkonzeptes
- Änderung der Geschäftsordnung des Stadtrates sowie der Satzungen der Eigenbetriebe
- Erhaltungs- und Investitionsstrategie bei Straßen und Ingenieurbauwerken
- Stand der Entschuldung und die Umsetzung des Entschuldungskonzeptes
- Vorhabenbezogener B-Plan "Wohn- und Geschäftshäuser Carl-Zeiss-Promenade"
- Weiterführung des Frauennachttaxis
- Ausschluss von Wildtieren bei Zirkusgastspielen in Jena

[KLEINER TIPP: Wenn man auf dem Webplayer Symbol mit der rechten Maustaste die Funktion "Link in neuem Tab öffnen" wählt, kann man "Stadtrat Live" hören und trotzdem noch weiter im Internet surfen!] 


Die Informationen zur aktuellen "Stadtrat Live"-Sendung erhält man wie immer auf unserer Internetseite www.stadtrat-live.de und die aktuelle Tagesordnung kann man sich HIER ansehen.

(lsn) - Wer die von RADIO JENA live im Hörfunk und im Internet übertragene Stadtratssitzung auch visuell nachverfolgen möchte, der kann dies auf der Seite der Stadt Jena machen, denn auch HIER wird seit heute die Sitzung live übertragen (...oder Sie klicken einfach auf das Fernsehbild-Symbol). Weitere Informationen zu JenaTV erhält man DORT.

"Des einen Leid, des anderen Freud'?": FC Babelsberg 03 ringt um finanzielle Mittel um die Lizenzauflagen zur 3. Liga erfüllen zu können - Scheitern die Brandenburger, wäre der sportliche Absteig des FCC hinfällig

(lsn) - Beim Drittligisten SV Babelsberg 03 liegen derzeit die Nerven blank. Zwar konnte man am vorletzten Spieltag der 3. Liga, zudem noch in der letzten Sekunde der Nachspielzeit, den Klassenerhalt gerade noch retten (und damit den FC Carl Zeiss Jena in die Regionalliga schicken), doch sollen die finanziellen Probleme des Vereins zum Ende Mai 2012 immens sein und wesentlch größer als bislang bekannt.

Wenig dringt über die wirtschaftliche Lage der Mannschaft aus Potsdam nach außen, aber was die Hauptstadtpresse vermeldet, verheißt nichts Gutes für die Babelsberger. Noch gut eine Woche hat man Zeit, die finanziellen Lizenzauflagen des DFB zu erfüllen, aber es scheint, dass der Club in einer tieferen finanziellen Krise steckt, als bislang bekannt.

So soll die Vereinsführung in ihrer finanziellen Kalkulation für die Saison 2012/2013 nicht nur die Teilnahme am DFB-Pokal (und damit verbundene 125.000 Euro aus den TV-Verwertungsrechten) fest eingeplant haben, sondern auch noch rund 75.000 Euro extra aus den entsprechenden Zuschauereinnahmen des Pokal-Wettbewerbs. Da aber der SV Babelsberg 03 im brandenburgischen Pokalfinale der Kürzeren zog, fehlen auf einen Schlag knapp 200.000 Euro in der Kalkulation für die nächste Saison.

Die Zeitung "BZ" berichtet, dass die Filmstädter sogar Transfernachschläge von Red Bull Leipzig für die Spieler Daniel Frahn und Marcus Hoffmann beim DFB-Lizenzantrag nachweisen wollten. Doch da RB am letzen Wochenende den sicher geglaubten Aufstieg in die dritte Liga verpasste, fällt die vertraglich vereinbarte Nachzahlung von 150.000 Euro an Babelsberg 03 aus. Macht zusammen 350.000 Euro Minus in der Finanzplanung.

Aber die "BZ" weiß noch mehr: Der DFB würde, so die "BZ", darauf bestehen, die finanziellen Belastungen nach dem Rauswurf von Babelsberg-Trainer Dietmar Demuth mit einzurechnen (= geschätzte 110.000 Euro) und zudem benötigt man in Babelsberg dringend etwa 80.000 Euro für die Reparatur des Flutlichtes im Stadion, die der DFB ebenso verlangen soll.

Verherrender sollen aber nach der Meldung einer anderen Zeitung die Mindereinnahmen der vergangenen Spielzeit sein. Die soll der Filmstadt-Club mit beinahe 450.000 Euro Minus abgeschlossen haben. Hier stehe allerdings eine Bürgschaft der Deutschen Kreditbank in Aussicht, die das Minus ausgleichen soll, jedenfalls sofern die Bank dem finanziell angeschlagenen Club weiterhin helfend zur Seite steht.

Stimmen diese Meldungen, klafft ohne diese Bankbürgschaf in der Babelsberger Saisonplanung für 2012/2013 eine Millionenlücke; bürgt die Kreditbank, sind es "nur" 540.000 Euro. Zweifelhaft ist daher, ob der DFB dem Club in wenigen Tagen, die Lizenz erteilen wird. Macht er dies nicht (und hätte Babelsberg auch in der Folge mit weiteren Nachbesserungen keinen Erfolg), wäre der FCC erste Wahl für die Besetzung der letzten Position in Liga 3 für die kommenden Saison.

Doch davon will, so berichtete es die OTZ, an den Kernbergen derzeit niemand etwas wissen. Dort plant man witer für die kommende Regionalligasaison. Eine Lizenz für Liga 3 hat der FC Carl Zeiss Jena allerdings bereits erhalten...anders als die Brandenburger.

Dienstag, 22. Mai 2012

Lichtstadt-Informationspunkt für Familien eröffnet: Punktgenaue Auskünfte und Vermittlung an kompetente Partner


(lsn / rana) - Welche zweisprachigen Kindergärten gibt es in Jena? Wo kann ich mein Kind für die Schule anmelden? Viele Fragen rund ums Thema Familie werden ab sofort beantwortet im neuen Familien-Informations-Punkt (FIP), der im Bürger- und Familienservice im Löbdergraben 12 eröffnet worden ist.

"Wir möchten die Kunden, die mit Fragen rund um die Familie kommen, entweder selbst informieren oder punktgenau an den kompetenten Partner in der Stadtverwaltung oder auch bei anderen Einrichtungen vermitteln", sagte Olaf Schroth, der Leiter des Fachdienstes Bürger- und Familienservice (siehe Foto oben). Der FIP hat montags bis donnerstags von 9 bis 19 Uhr geöffnet, freitags von 9 bis 15 Uhr. Es gibt mehrere "Väter" dieses neuen Serviceangebots: Die Grünen hatten die Forderung nach einem Familienbüro in ihrem Wahlprogramm. In der Verwaltung gab es parallel dazu Ideen für mehr Service rund um die Familie. Und schließlich steuerten Familienzentrum und Bündnis für Familie Vorschläge ähnlicher Art bei. Da lag es nahe, sich zusammenzutun, um die Ideen umzusetzen.

"Von Anfang an sprach viel dafür, ein solches neues Angebot im Bürgerservice einzurichten. Denn wir haben tagtäglich ein großes Spektrum an Kunden, die mit verschiedensten Fragen und Problemen kommen", sagte Schroth am Montag zur Presse. Jetzt könne in einem Büro genau darüber informiert werden, was die Verwaltung für die Familien leisten kann und wofür das Jenaer Netzwerk für Familien genutzt werden sollte. Künftig werde neben dem FIP auch das Informationsangebot im Internet ausgebaut, so Schroth. In den ersten zwei Monaten werden die Mitarbeiterinnen im FIP Erfahrungen sammeln, dann wird es eine wissenschaftliche Begleitung des Projektes mit Hilfe der Universität geben, um schließlich die Arbeit im FIP optimieren zu können.

Montag, 21. Mai 2012

Der FSC Jena e. V. richtete gestern das nationale Qualifikationsturnier des DFB aus: Junioren-Vizeweltmeister Georg Dörr gewann das Herrenfinale - Marike Wegener vom FSC wurde Dritte bei den Damen

(lsn / fsc) - Beim ersten nationalen Qualifikationsturnier des Deutschen Fechterbundes der neuen Saison mit Dutzenden von Startern und Starterinnen aus ganz Deutschland konnte Junioren-Vizeweltmeister Georg Dörr (TSG Weinheim / siehe Foto rechts) bei den Männern seiner Favoritenrolle gerecht werden und den 1. Platz belegen.

Marike Wegener (siehe Foto links) vom FSC Jena sorgte beiden Damen für einem Paukenschlag. Bei dem im KO ausgetragenen Turnier setzte sie sich mit Platz 3 erfolgreich gegen die gesamte deutsche Juniorenspitze durch und musste sich erst im Halbfinale der späteren Siegerin Franziska Schmitz vom OFC Bonn nach großem Kampf beugen.

"Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Marike startet nun mit einer super Ranglistenposition in die neue Saison. Gefreut hat mich aber auch das gute Abschneiden von der noch A-Jugendlichen Maike Hammers mit Platz 26 und Lena Ebersbach mit Platz 29", so ihr Trainer Wolfgang Bohn. Neben Marike kamen zwei weitere Thüringer Fechterinnen unter die besten 32: Elisabeth Stoß (FSC Jena) mit Platz 56 und Anna Sophie Kohl (PSV Weimar) mit Platz 61 (beide aus der Trainingsgruppe Bohn). Weitere Platzierungen gab es für: Florentine Bohn Platz 66, Luise Kober Platz 68 und Juliane Biedermann Platz 89.

Zwei Turniere am Wochenende in Jena, ausgerichtet durch den FSC Jena, stellten eine große Herausforderung dar. Die Organisatoren um Vereinschef Peter Kober bewältigten diese Aufgabe mit Bravour, der angereiste Fachbereichstrainer des Deutschen Fechterbundes Artur Wojtyczka konnte sich nur lobenden über die professionelle Durchführung äußern. "Auch im nächsten Jahr sehen wir im FSC Jena einen zuverlässigen Partner bei der Ausrichtung von Turnieren des Deutschen Fechterbundes und in der Zusammenarbeit im Nachwuchsleistungssport", so Artur Wojtyczka.

Sonntag, 20. Mai 2012

"Der Leuchtturm": Die Zeitung DER TAGESSPIEGEL schreibt einen Artikel über Jena und ergänzt so einige Aussagen aus dem vergangenen Jahr

(lsn / tagesspiegel) - Die Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel" hat in ihrer Sonntagsausgabe von voriger Woche einen Artikel über die Lichtstadt Jena geschreiben, der den Titel "Der Leuchtturm" trägt.

In diesem Artikel vom 13. Mai 2012 hat sie einige Dinge gerade gerückt, die im vergangenen November, im Zuge der gerade bekannt gewordenen Taten der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (mit ihren aus Jena stammenden Mitgliedern Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe), auch beim "Tagesspiegel" etwas merkwürdig klangen und Jena in einem "rechten Licht" erscheinen ließen.
 
Damals hatte "Der Tagesspiegel" (in einer Artikelübernahme von "Die Zeit - Online") u. a. geschrieben: "Zieht Jena sich die braune Jacke an, oder wäscht es sich rein? Das ist die Frage, mit der wir Deutschlands derzeit berühmteste Stadt betreten, am Morgen des 18. November 2011. Der Tag wird viele Antworten bringen, und am Abend hat Jena ein Mahnmal für die Opfer rechter Gewalt. (...) Tief in der Nacht ist Oberbürgermeister Albrecht Schröter aus Berlin zurückgekehrt. Dort erhielt er den Preis für Zivilcourage, gegen Rechtradikalismus, Antisemitismus und Rassismus - stellvertretend für alle gleichgesinnten Jenaer, wie er sofort betont. (...) Ja, in Jena habe es ein starkes, gewalttätiges Neonazi-Milieu gegeben – nach der Wende, im großen Umbruch der Verhältnisse und Biografien, aber auch schon zuvor, in der DDR-kritischen Szene der siebziger, achtziger Jahre. Rechte Einstellungen verfestigten sich vom jugendlichen Trotz gegen das SED-Regime zur Nazi-Popkultur, dann zur politischen Ideologie. Trotzdem sei Jena kein braunes Nest, im Gegenteil. Schröters Bürgerschafts-Ideal heißt kritische Zivilgesellschaft. In Jena reifte sie behäbig. Obwohl hier die akademischste Einwohnerschaft Deutschlands wohnt, wurde dem braunen "Deutschland, erwache!" erst spät ein "Deutschland, wach auf!" entgegengesetzt. Auslöser war der Rudolf-Heß-Gedenkmarsch 2007. Die Heß-Horden paradierten nicht an der Plattenbau-Peripherie, sondern durch Jenas Zentrum und das honorige Damenviertel. Allgemeines Entsetzen! Es reichte. Jena, die prosperierende Leuchtturm-Stadt des Ostens, wurde sittlich anspruchsvoll. (...) Die Nazis haben um diese Universitätsstadt gekämpft und verloren, sagt der Lehrer Jörg Dern. Die wollten weg vom Dumpfbacken-Image. Wir haben dieses Pack aus der Stadt vertrieben, da sind wir stolz drauf. (...) 400 Menschen sammeln sich am Holzmarkt. Sie legen weiße Rosen nieder, sie entzünden Kerzen, sie sprechen Erfahrungen aus und Worte der Widmung. Dann verläuft sich die Menge. Die Nacht kommt. Luise Zimmermann überlegt, ob man das Gedenk-Rondell bewachen solle. Was, wenn die Rechten es verwüsten? Das wäre dann auch eine Jenaer Kundgebung. Am Morgen liegen die Rosen unversehrt. Etliche Kerzen flackern noch. Ein Bürger geht vorbei. Hastdunichtgesehen, rupft er drei kleine Plakate ab, die das Mahnmal erläutern, zerknüllt sie, wirft sie fort. Wir befragen Passanten. Tenor: NPD verbieten, rechtskorrupter Verfassungsschutz. Der Bürger Markus Twellenkamp erzählt, in seinem Hause habe als Kind Ulrike Meinhof gewohnt. Ihr Vater war in der Nazi-Zeit Direktor des Jenaer Stadtmuseums Göhre. Jetzt kommen Glatzen. Ein Kamerad brüllt: 'Terrorzelle Zwickau, schalalalali!' Was sagt ihr denn dazu, dass die Terrorzelle aus Jena kam? Braune Armee Fraktion, Blödsinn. Komm uns nicht mit dem Scheiß. Deutschland hat ganz andere Sorgen. Welche denn? Ähm. Dass Deutsche kein Geld für den Weihnachtsmarkt haben."

HIER kann man den neuen Artikel lesen, der sich ausschließlich mit Jena Rolle als Wirtschafts- und Gesellschaftsvorbild befasst.

Anmerkung: Veröffentlichung des Artikels "Der Leuchtturm" mit freundlicher Genehmigung der Tageszeitung DER TAGESPIEGEL / Berlin - Artikel © 2012 bei DER TAGESSPIEGEL - Wir danken für die Genehmigung!

Samstag, 19. Mai 2012

"Wo ist der verrückte Professor?": Das Kulturarena-Spektakel "Frankenstein" des Theaterhauses Jena nimmt langsam Gestalt an


(thj / lsn) - Die Proben für das Sommerspektakel "Frankenstein" haben begonnen, aber die Mannschaft des Theaterhauses Jena sucht noch dringend nach Laiendarstellern und auch ein starker Beamer wird gebraucht.

Auch in diesem Sommer bestreitet das Theaterhaus Jena das Eröffnungsspektakel auf den Theatervorplatz. Vom 12. bis zum 15. Juli 2012 gibt es "Frankenstein" zu sehen. Deshalb arbeiten alle, also Schauspieler, Dramaturgen, Kostüm- und Bühnenbildner, Videokünstler, Musiker und alle anderen, die sonst noch dazu gehören, auf Hochtouren.

Derzeit gibt es werkstatthaften Proben, dann die etwa 40 bis 45 Statisten hinzu, und ab dem 25. Juni 2012 geht es schließlich direkt vors Theaterhaus zu den heißen Proben. Gerade wurden die von Katharina Raffalt und Jonas Zipf erstellte Textfassung fertig und Regisseur Moritz Schönecker versichert ein Festival der Schrecken...allerdings nur für die Zuschauer und nicht für ihn und sein junges Team.

Alles paletti, wie man so schön sagt, wenn aes nicht noch zwei kleine Probleme geben würde, die alsbald gelöst werden müssen: Yves Wüthrich, Schauspieler am Jenaer Ensemble, der bisher für die Rolle des jungen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein vorgesehen war, wechselte in die Rolle des Monsters und so schlüpften kurzerhand Sebastian Thiers (einziger verbliebenen Schauspieler aus dem vorherigen Ensemble) in die Rolle des Wissenschaftlers Dr. Frankenstein.

Aber Regieassistent Roman Schmitz sucht immer noch einen älteren Statisten, der so etwas wie einen "verrückten Professor" darstellen soll. Gut wäre es, wenn derjenige vielleicht schon etwas schauspielerische Erfahrung hätte, denn er soll eine kleine Textpassage übernehmen. Außerdem sehen sich die Theaterleute derzeit mit einem technischen Problem konfrontiert: Die bisherige Beamertechnik reicht für die Videobeiträge nicht aus. "Wir brauchen einen besonders starken Beamer, den uns jemand leihweise überlassen solltewürde", sagte Schmitz nun in der OTZ.

Wer also mit zum Erfolg des Sommerspektakels beitragen möchte, sollte sich bald ans Theaterhaus Jena wenden, Telefon (03641) 886916 bzw. /17.

Freitag, 18. Mai 2012

Spieglein, Spieglein an der Wand...: "Offene Kunstwerke" sind seit heute im Jenaer Kunstverein zu bewundern

 
(jkv) - Im dritten Teil der Ausstellungsreihe “Das bloße Herzeigen des Materials” im Jenaer Kunstverein mit der Erfurter Künstlerin Katrin Gaßmann werden ausschließlich Spiegelarbeiten gezeigt.

Es sind nach Angaben der Künstlerin sog. "offene Kunstwerke" und bewundern kann man sie seit heute in den Räumen des Jenaer Kunstvereins. Die Werke mit Titeln wie "So What", "Der Freund" oder "More Than" kann man als lebendige Gemälde sehen, denn sie entstehen aber erst beim Betrachten. Für die Wirkung wurde der Einbau entfernt, ein großes rotes Sofa in den Raum gestellt und die Beleuchtung an den Besucher angepasst (Foto oben © Tobias Netzbrandt / Jenapolis).

In die Spiegel (einige haben einen in einer europäischen Manufaktur hergestellten Rahmen) sind Inschriften eingearbeitet, mal farbig, mal den Hintergrund annehmend. So kann man in ihren etwa “Der Freund”, “Tableau vivant”, “More Than” oder “Ask me” zu lesen. In aufwendigen Arbeitsschritten wurde jeder einzelne Buchstaben von Katrin Gaßmann (Foto links) eingearbeitet und zum Teil mit Farbe versehen. 

So entstehen spontane, aber auch flüchtige "Bilder" Insgesamt werden 13 Spiegel sowie eine Vitrine mit alten, silbernen Handspiegeln gezeigt. Während der drei Wochen dauernden Ausstellungszeit werden die gezeigten Arbeiten zum Materialpreis verkauft. Während der Ausstellungseröffnung am heutigen Tag um 19 Uhr gibt es in den Räumen des Kunstvereins Jena m Optischen Museum (Carl-Zeiß-Platz 12) Spiegelfechten mit Fechtern des Fechtsportclubs Jena.